The Wildhearts

The Wildhearts Must Be Destroyed!

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 21.02.2004
Jahr: 2003

Links:

The Wildhearts Homepage



Redakteur(e):

Epi Schmidt


The Wildhearts
The Wildhearts Must Be Destroyed!, Gut Records, 2003
Ginger Lead Vocals, Guitar
C.J. Guitar
Danny McCormack Bass
Bam Drums
Produziert von: Ginger & Russ Länge: 32 Min 47 Sek Medium: CD
1. Nexus Icon7. So Into You
2. Only Love8. There's Only One Hell
3. Someone That Won't Let Me Go9. It's All Up To Me
4. Vanilla Road10. Out From The Inside
5. One Love, One Life, One Girl11. Top Of The World
6. Get Your Groove O

Na prima, trotz Internet (oder wegen der Info-Flut?) hab ich's nicht mitgekriegt, dass die genialen THE WILDHEARTS den Support-Act für den momentan größten englischen "Rock-Hype" THE DARKNESS machen!
Verkehrte Welt, möchte man meinen. Schließlich sind die Herren um Ginger schon einiges länger im Geschäft und haben sich ihre Sporen bereits mehrfach verdient. Das kann man ja nun von THE DARKNESS noch nicht unbedingt behaupten. Eigentlich sollte die Paarung umgekehrt aussehen, aber... naja...

Tatsache ist jedenfalls, dass die WILDHEARTS eine aktuelle Scheibe draußen haben und DIE knallt so gewaltig, da wird keine Band der Welt hinterher auf die Bühne wollen (die Zeiten von "schlechtem Vorgruppen-Sound" sind doch hoffentlich vorbei?). "The Wildhearts Must Be Destroyed!" heißt die CD, aber schon auf ihrem Debut "Earth vs. The Wildhearts" wollte man den Jungs ans Leder und schon damals hießen die Sieger THE WILDHEARTS.

So wie hier vom ersten Moment an gerockt wird, bei Nexis Icon in einem MOTÖRHEAD nicht unähnlichen Stil, ist auch der Ausgang dieser Geschichte schon klar. Sänger/Gitarrist Ginger hat der Band einen messerscharfen, höllisch druckvollen Sound auf dieses Album produziert. Da schieben auch solche Ohrwürmer wie das Sixties beeinflusste Popstück Only Love mit einer Gewalt, die einen dermaßen aufpeitscht, dass an bloßes Zuhören nicht zu denken ist - da muss man mindestens den Kopf zu wackeln lassen. Der geile Background-Chor sorgt derweil für sich aufstellende Nackenhaare.

Also, jetzt mal ehrlich: Hört euch mal einen Song wie Someone That Won't Let Me Go an! Da kann doch keine der ganzen Pseudo-Punkbands der letzten Jahre die so über MTV oder VIVA geflimmert sind, womöglich noch Grammy's bekommen haben, mithalten. Das hat Power, das hat eine gute Melodie, selbst der Text macht noch Sinn!

Die Songs sind ja alle nicht übermäßig lang und so kommt das Album auf knapp über 'ne halbe Stunde. Das hätte den Vorteil, dass sie das komplette Album selbst als Vorgruppe durchspielen könnten :-)

Etwas mehr Pop-Einflüsse? Bitte sehr, mit One Love, One Life, One Girl dürfte eine Hit-Single geschaffen sein. Dafür geht's mit anschließenden Get Your Groove On in einen dermaßen heftigen Speed-Thrash rein, da hätten wohl auch ANTHRAX sich gerne mit geschmückt.
Leichte Glam-Elemente sind in den Refrains hin und wieder, etwa bei der Hit-Single So Into You oder dem powervollen Pop in There's Only One Hell zu hören. Bei It's All Up To Me kommen mir die Dänen von D-A-D in den Sinn, so irgendwo zwischen den letzten beiden Alben.

Insgesamt geht's hier richtig gut ab und Durchhänger sind keine zu verzeichnen. Gut, die CD ist nicht allzu lang, aber "who cares"?
Das Booklet ist mit feinen Bildern sowie den Texten versehen und der Klang, wie gesagt: Spitzenmäßig!
Für die großen Hallen wird's für THE WILDHEARTS trotzdem nicht reichen, aber eins ist sicher: They're UNDESTROYABLE!

Epi Schmidt, 21.02.2004

 

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