Heartcry Lightmaker, Rivel Records, 2005 |
Anders Johansson | Vocals and Guitars | |||
Anders Kollerfors | Drums | |||
Björn Klingvall | Bass | |||
Dan Tibell | Keyboards | |||
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1. Battleground | 6. Get Ready | |||
2. Burn Out. | 7. Justice | |||
3. Runaway Train | 8. Alone | |||
4. End Of Times | 9. Dark Side | |||
5. Lightmaker | 10. Child | |||
Das erste was mir beim Abspielen des neuen Werkes von HEARTCRY durch den Kopf schoss war: Ist das 'ne Demo? Meine Güte. Der Sound ist so grottig, das kann man in der heutigen Zeit eigentlich nicht mehr so durchgehen lassen. Eventuell wird's ja ein neuer Trend in Schweden in Blechdosen aufzunehmen, genau so klingt's nämlich!? Dabei sind die Schweden schon seit Ende der 80er dabei und mit "Lightmaker" liegt das mittlerweile vierte Album vor. Mit solch einer scheppernden, drucklosen Produktion wird's aber nix mit der Weltkarriere Jungs...
Dabei hat die Band eigentlich Potenzial. Der Opener Battleground erinnert an alte Dio, mit End of Times hat man eine schöne Ballade im Kasten, auch der Titeltrack Lightmaker ist ein Banger erster Güte. Allerdings möchte ich spätestens ab Song drei Sänger und Bandgründer Anders Johansson erwürgen, so nervt mich sein gepresstes Gejaule. Wer behauptet hat Kai Hansen konnte auf der ersten HELLOWEEN EP nicht singen, wird sich nach dem Genuss dieser Scheibe nach ihm sehnen. Absolut Fehl am Platze der Mann.
Get Ready zum Beispiel, hätte ich auf keine CD gepackt, keine Struktur in dem Song, kein Chorus, und keine Hooklines, nix. Und so wirkt auch die ganze Platte neben den schon genannten Knallersongs, folgen nichts sagende, sich schleppende Stücke, wie Justice, oder Alone, die eventuell mit einem Biff Byford oder Rob Halford am Mikrophon noch erträglich gewesen wären, das Gekrächze allerdings lädt nur zum weiterspulen ein.
Schade! Mit besserer Produktion und anderem Sänger wäre eventuell noch was gegangen, so kann ich nur sagen: "Beim nächsten Album besser machen!"