Black Stone Cherry

Black To Blues 2

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 30.10.2019
Jahr: 2019
Stil: Blues Rock
Spiellänge: 25:45
Produzent: Black Stone Cherry

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Plattenfirma: Mascot Label Group

Promotion: Netinfect


Redakteur(e):

Marc Langels

Titel
01. Big Legged Woman
02. ME & The Devil Blues
03. All Your Love (I Miss Loving)
 
04. Down In The Bottom
05. Early One Morning
06. Death Letter Blues
Musiker Instrument
Chris Robertson Gesang & Gitarre
Ben Wells Gitarre
Jon Lawhon Bass
John Fred Young Schlagzeug
Gastmusiker:
Yates McKendree Orgel & Klavier

Über die US-Amerikaner BLACK STONE CHERRY noch viele einleitende Worte zu verlieren ist wohl in ungefähr so, wie die berühmten Eulen nach Athen zu bringen. Binnen 13 Jahren hat das Quartett nicht nur sechs Studio-Scheiben und ein Live-Werk veröffentlicht. Nein in den letzten Jahren haben sie auch gleich zwei Mal EPs aufgelegt, auf denen sie ihrer Vorliebe für traditionellen Blues-Rock frönen und die entsprechend “Black To Blues“ (erschienen 2017) und nun logischerweise “Black To Blues 2“ heißen.

Dafür haben sie sich wieder sechs Originale von Blues-Legenden wie Freddie King (Big Legged Woman), Robert Johnson (Me & The Devil Blues), Otis Rush (All Your Love (I Miss Loving)), Howlin’ Wolf (Down In The Bottom), Elmore James (Early One Morning) und Son House (Death Letter Blues) vorgenommen und diese in den passenden BLACK STONE CHERRY-Sound verpackt. Es wird also auch ordentlich gerockt auf dieser Scheibe. Insofern müssen sich die Fans der Band – und deren Sound – keine Sorgen machen.

Dabei nahmen sich die vier Musiker auch ein paar Freiheiten, zum Beispiel beim Me & The Devil Blues: da das Original von Robert Johnson nur auf dem Gesang und der Gitarre basierte, schrieb die Band kurzerhand einen neuen Song und sang darüber die Original-Lyrics. Puristen mögen dabei aufschreien, aber das Ergebnis gibt BLACK STONE CHERRY am Ende Recht. Genauso wie bei den übrigen fünf Nummern. Die Band beweist einmal mehr das richtige Händchen für die passenden Kompositionen und auch das perfekte Gespür dafür, wie man die Nummern in den Band-eigenen Sound überführen kann. Dabei beweist insbesondere Chris Robertson einmal mehr, was für ein fantastischer Sänger er ist, der auch jede Menge Blues in den Stimmbändern hat.

Mit “Black To Blues 2“ legen die vier Musiker aus Kentucky eine tolle EP vor, die den Vorgänger perfekt ergänzt. Dabei beweisen sie dieses Mal vielleicht sogar noch etwas mehr Gespür für das ursprüngliche Feeling der Original-Kompositionen. Insofern werden BLACK STONE CHERRY ihrem Ruf als vielleicht beste (noch) junge Southern Rock-Band mit dem richtigen Feeling auch für Blues-basierte Songs hier wieder mal vollauf gerecht. Ein wahrer Leckerbissen für die Ohren.

 

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