Wolves Like Us

Black Soul Choir

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 26.02.2014
Jahr: 2014
Stil: Post Rock

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Redakteur(e):

Marc Langels


Wolves Like Us
Black Soul Choir, Prosthetic Records, 2014
LarshGesang & Gitarre
EspenGitarre & Gesang
JonasSchlagzeug
ToyBass
Gastmusiker
Mike HartungGitarre
Jason FreeseKeyboards
Produziert von: Mike Hartung Länge: 41 Min 55 Sek Medium: CD
01. Days Of Ignorance07. Dig With Your Hands
02. Three Poisons08. Lovescared
03. I Don't Need To Be Forgiven09. Under
04. A Wish Of Fools10. We Were Blood
05. When Will We Ever Sleep11. Thanatos Wins Again
06. Your Word Is Law

Vor knapp drei Jahren sorgte das Debüt “Late Love” der Norweger WOLVES LIKE US noch vielerorts für Überraschung. Wie der berühmte „Kai aus der Kiste“ waren die Skandinavier mit ihrem Mix aus Alternative Rock und leichtem Punk aufgetaucht und sorgten im Anschluss auf zahlreichen Tourneen (unter anderem mit KVELERTAK oder den SWING KIDS) dafür, dass ihr Bekanntheitsgrad immer weiter stieg. Dementsprechend sind die Erwartungen an das Zweitwerk natürlich auch um einiges gestiegen. Diese wurden durch die zwischendrin eingeschobene 10‘‘-Vinyl-EP “Get Gone“ zudem noch zusätzlich befeuert.

Nun legen WOLVES LIKE US also nach und präsentieren den “Black Soul Choir“. Die Band ist ihrem Erfolgsrezept vom Debüt und der EP treu geblieben. Zu Beginn fegen sie mit Days Of Ignorance in gerade einmal 85 Sekunden alle Bedenken weg, die Band könnte ihren Biss verloren haben. Anschließend präsentieren sich WOLVES LIKE US nicht weniger energisch, zeigen sich aber kompositorisch sogar noch ein Stückchen gereift. Highlights sind dabei aus meiner Sicht das hymnische Three Poisons (im Chorus erinnert es mich ein wenig an AMORPHIS), das stellenweise metallisch anmutende When Will We Ever Sleep, das treibende Dig With Your Hands und das epische Thanatos Wins Again.

WOLVES LIKE US sind zwar Alternative oder aber auch Post Rock, aber deshalb sollte man sie nicht in eine Ecke mit den FOO FIGHTERS oder BIFFY CLYRO stellen. Die Musik der Norweger ist eine ganze Ecke rauer, kompromissloser und hat mehr Ecken und Kanten. Das spiegelt sich auch in dem Klang der platte wieder, die Produzent Mike Hartung der Gruppe verpasst hat. "Black Soul Choir" ist ein weiteres rundum gelungenes Album der Norweger geworden und sollte die Popularität der Gruppe weiter steigern. Aber eine Überraschung sollte das mittlerweile für niemanden mehr sein.

Marc Langels, 22.02.2014

 

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