Weinhold

Below The Line

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 08.06.2007
Jahr: 2006

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Below the line, Armageddon Music, 2006
Jutta WeinholdVocals
Benjamin TiedemannGuitars
Victor BullokGuitars
Angie SchiliroGuitars
Lars RatzBass
Michael EhreDrums, Guitars
Karsten KreppertDrums
Produziert von: Lars Ratz Länge: 72 Min 38 Sek Medium: CD
1. Storyteller6. Spirit of fear
2. Below the line7. Nothing to lose
3. Eternity8. Gift of fantasy
4. Memories reminder9. Fire no water
5. Fair is foul - foul is fair10. The master's work

Zwei Jahre nach "From heaven through the world to hell" melden sich WEINHOLD mit neuem Material zurück. Zuerst die gute Nachricht: "Below the line" knüpft stilistisch und qualitativ nahtlos an seinen Vorgänger an und setzt konsequent die mit ZED YAGO und VELVET VIPER eingeschlagene Linie fort. Hier wird kein Fan enttäuscht werden.

Nun die bessere Nachricht: "Below the line" ist trotzdem kein billiger Abklatsch, der lediglich altbekannte Ideen neu aufwärmt. Wir erleben hier einfach eine Band die ihren eigenen Sound gefunden hat, sich ihrer Stärken genau bewusst ist und diese ohne wenn und aber ausspielt.

Gleichzeitig hat man aber das Gefühl, dass WEINHOLD dieses Mal darauf aus waren ihre stilistischen Grenzen dezent etwas weiter auszudehnen. Spontan fallen mir aus der Vergangenheit keine Songs ein, bei denen Jutta Weinhold ähnlich romantisch und zerbrechlich agierte, wie bei Eternity oder Nothing to lose. Auf der anderen Seite schlägt man an verschiedenen Stellen ein forscheres Tempo als gewohnt an.

Neu an Bord ist mit Lars Ratz und Michael Ehre die komplette METALIUM-Rhythm section, bekanntlich mit das Beste was die heimische Metal Szene in dieser Hinsicht zu bieten hat, wobei ersterer schon bei VELVET VIPER mit Jutta Weinhold zusammen arbeitete. Die beiden sind so etwas wie eine Idealbesetzung für WEINHOLD, eine Band bei der wuchtige Rhythmen seit jeher das Fundament bilden.

Darauf packt die Band ihre zumeist getragenen, hymnischen Epen, voller Schwermut und mit einem Hauch Melancholie und Theatralik, wie er so typisch für Jutta Weinholds metallisches Schaffen ist.

So gibt es an "Below the line" herzlich wenig auszusetzen. Im Gegenteil: WEINHOLD zementieren damit ihren Status als eine der individuellsten Bands, die die deutsche Metal-Szene jemals hervorgebracht hat.

Martin Schneider, 08.06.2007

 

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