Volbeat

Seal The Deal & Let's Boogie

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 06.06.2016
Jahr: 2016
Stil: Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Volbeat
Seal The Deal & Let's Boogie, Universal Music, 2016
Michael Schøn PoulsenGesang & Gitarre
Rob CaggianoGitarre
Kaspar Boye LarsenBass
Jon LarsenSchlagzeug
Gastmusiker
Rod SinclairBanjo
Danko JonesGesang
Johan OlsenGesang
Anders PedersenLapsteel & Slide-Gitarre
Jacob HansenGesang
Mia MajaGesang
The Harlem Gospel ChoirGesang
Henning SkovskjaldenDudelsack
Produziert von: Jacob Hansen & Rob Caggiano Länge: 53 Min 03 Sek Medium: CD
01. The Devil's Bleeding Crown08. Mary Jane Kelly
02. Marie Laveau09. Goodbye Forever
03. The Bliss10. Seal The Deal
04. The Gates Of Babylon11. Battleship Chains
05. Let It Burn12. You Will Know
06. Black Rose13. The Loa's Crossroad
07. Rebound

Die wohl nach wie vor coolste Metal-Band des Planeten meldet sich mit Verve zurück. Drei Jahre sind vergangen, seitdem VOLBEAT uns mit Geschichten über Revolverhelden und „leichte Damen“ beehrten. Nun laden sie uns dazu ein, einen Vertrag zu besiegeln und dann mit ihnen eine flotte Sohle aufs Tanz-Parkett zu legen. Nun ja, gut tanzbar war die Musik des dänisch-amerikanischen Quartetts ja auch in der Vergangenheit schon immer gewesen. Und daran hat sich auch auf Album Nummer Sechs mit dem Titel “Seal The Deal & Let’s Boogie“ nichts geändert.

Denn VOLBEAT verstehen es auch hier wieder auf das Vorzüglichste, ihre Mischung aus Metal und Punkrock mit Country und Rock’n’Roll-Elementen zu würzen, sich dabei treu zu bleiben und nie allzu sehr bei alten Songs abzukupfern. So steigt die Band schon mal gleich mit vier Songs ein, die die Fans bei künftigen Konzerten nur zu gerne mitsingen werden: The Devil’s Bleeding Crown, Marie Laveau, The Bliss und The Gates Of Babylon sind klassikscher VOLBEAT-Stoff. Diese Riffs, der Gesang – unverkennbar und unwiderstehlich.

Zudem hat der Sound offenbar wieder ein klein wenig mehr Druck im Bass-Bereich. Da wummert der Resonanzkörper der Boxen schon mal ein wenig über das Parkett vor Begeisterung. Selbst die offensichtlich eingängig gehaltenen Stücke wie Let It Burn verzichten auf “Seal The Deal & Let’s Boogie“ auf den leicht überzogenen klanglichen Pop-Appeal eines Cape Of Our Hero vom Vorgänger, auch wenn dem die Band in Battleship Chains wieder recht nahe kommt. Dafür scheinen bei einem Song wie The Loa’s Crossroad aber auch wieder mal die härteren Punk-Einflüsse der Band zum Vorschein.

Insgesamt betrachtet erinnert “Seal The Deal & Let’s Boogie“ an die Phase von “Guitar Gangsters & Cadillac Blood“ und “Beyond Hell/Above Heaven“. Damals differenzierte die Band ihren Sound und war offen für neue Elemente. Damals hielten auch zugänglichere Momente verstärkt Einzug in den VOLBEAT-Klang-Kosmos. Eine Entwicklung, die auf “Outlaw Gentlemen & Shady Ladies“ ein wenig übertrieben wurde, was die Band – wie bereits erwähnt – hier wieder korrigiert. Dafür setzen sie zum ersten Mal einen Gospel-Chor (bei Goodbye Forever) ein und das Resultat klingt einfach phantastisch. Dass es nicht immer einen ganzen Chor braucht, beweist DANKO JONES, der als Gast-Sänger Black Rose zusätzlich aufwertet. Zudem darf der zweite Gitarrist Rob Caggiano darf ab und zu mal neue Gitarren-Sound-Einflüsse einbringen, die aber hervorragend zur Band passen, etwa im Mittelteil von Marie Laveau.

VOLBEAT ziehen mit “Seal The Deal & Let’s Boogie“ ein weiteres Ass aus ihrem Ärmel, mit dem sie der Konkurrenz wieder mal das Nachsehen geben. Unter den 13 Songs sind mindestens drei oder vier potenzielle Single-Veröffentlichungen sowie weitere vier künftige Konzert-Highlights enthalten. Ein Album also, das jeden Fan zufriedenstellen wird. Der Elvis-Metal lebt und es geht ihm so gut wie immer. Also gilt: Signatur unter den Kauf-Vertrag und dann auf die Tanzfläche für einen Boogie mit der weiterhin coolsten Band der Welt.

Marc Langels, 04.06.2016

 

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