Various Artists

Sing Meinen Song

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 11.06.2014
Jahr: 2014
Stil: Pop

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Various Artists
Sing Meinen Song, XN-Tertainment, 2014
SashaVocals
Sarah ConnorVocals
Sandra NasicVocals
Xavier NaidooVocals
Roger CiceroVocals
Andreas GabalierVocals
Gregor MeyleVocals & Guitar
Daniel StelterGuitar
Mathias GroschKeyboards
Christoph MoschbergerTrumpet
Johannes GoltzTrombone
Axel MüllerSaxophone & Flute
Dominik KrämerBass
Mario GarrucioDrums
Laura BellonBacking Vocals
Katja FriedenbergBacking Vocals
Produziert von: Michael Herburger & Xavier Naidoo Länge: 52 Min 06 Sek Medium: CD
01. Gregor Meyle: Turn It Into Something Special (Sasha)
02. Roger Cicero: This Is My Time (Sasha)
03. Gregor Meyle: Sunday Lover (Guano Apes)
04. Sasha: Open Your Eyes (Guano Apes)
05. Xavier Naidoo: Amoi Seg' Ma Uns Wieder (Andreas Gabalier)
06. Sarah Connor: Zuckerpuppen (Andreas Gabalier)
07. Sandra Nasic: In diesem Moment (Roger Cicero)
08. Andreas Gabalier: Die Liste (Roger Cicero)
09. Sasha: From Zero To Hero (Sarah Connor)
10. Sandra Nasic: Bounce (Sarah Connor)
11. Xavier Naidoo: Du Bist das Licht (Gregor Meyle)
12. Sarah Connor: Keiner ist wie du (Gregor Meyle)
13. Roger Cicero: Wo willst du hin? (Xavier Naidoo)
14. Andreas Gabalier: Dieser Weg (Xavier Naidoo)
15. Sing Meinen Song Allstars: Und wenn dein Lied (Söhne Mannheims)

Ich gebe ja zu, die Idee mit dem Songtausch hat wirklich einen gewissen Charme. Musiker verschiedener Genres finden sich zusammen und interpretieren Stücke der jeweils anderen Musiker. Aber um es richtig interessant zu machen, hätte man natürlich nicht nur solche Nummer-Sicher-Mainstream-Interpreten nehmen dürfen wie die Exemplare, die hier überwiegend am Start sind. Aber das Ganze sollte ja in erster Linie ein kommerziell erfolgreiches Konzept werden, das auch via TV vermarktet werden sollte, da würden dann zum Beispiel ein Metalcore-Brüllwürfel oder ein Speed-Metal-Schreihals nicht ins Raster passen. Nein, der Zuschauer von Vox soll ja nicht vom Sessel fallen.

So bleibt Sandra Nasic als Rock-Feigenblatt (wobei ja jeder etwas härter gesottene Rockfan über die GUANO APES nur müde lächelt) und Roger Cicero als Zugeständnis für die, nun ja, jazzige Fraktion – wenn man den Begriff “Jazz“ nun mal bis zur Unerträglichkeit ausweiten möchte. Darüber hinaus herrscht doch ziemlich häufig Balladenalarm und richtig mutig, schräg, experimentell oder auch nur überraschend wird es eigentlich zu keiner Zeit. Es sei denn man empfindet die Versuche von Xavier Naidoo und Sarah Connor, österreichisch zu singen als überraschend, Oder den deutschen Gesang von Nasic (jetzt weiß man, warum sie sonst englisch singt) oder Andreas Gabaliers Zerknödeln des Roger Cicero Songs Die Liste.

Und da das Ganze unter dem Begriff “das Tauschkonzert“ angeboten wird – ist das eigentlich ein Konzert, wenn nur die unmittelbar beteiligten Musiker um ein Lagerfeuer sitzen und sonst das Publikum nur vor der Glotze zuhören kann? Man kann mir nicht erzählen, dass da alles beim ersten Take im Kasten war. Das Ganze mag ja den Teilnehmern sogar Spaß gemacht haben (insbesondere da es manche derzeit etwas brachliegende Karriere wieder befeuern mag), aber ich finde dieses gesamte Projekt viel zu sehr dem Mainstream verpflichtet, damit musikalisch unspannend, kommerziell durchsichtig und als CD überflüssig.

Ralf Stierlen, 10.06.2014

 

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