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Always

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 25.03.2007
Jahr: 2007

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Always - A tribute to Bon Jovi, Versailles Records, 2007
Länge: 64 Min 12 Sek Medium: CD
1. DERRICK LEFEVRE - Living on a prayer8. JOHN CORABI - Born to be my baby
2. JASY ANDREWS - I'll be there for you9. JASON ANDREWS - Stick to your guns
3. RICHARD KENDRICK - Blaze of glory10. JIZZY PEARL - Bad medicine
4. TONY JANFLONE JR. - Wanted dead or alive11. COLIE BRICE - Always
5. JANI LANE - Lay your hands on me12. THE ISSUES - It's my life
6. ONE BAD SON - Billie get your guns13. ANDREW WALKER OF DRAMA QUEEN DIE - Never say goodbye
7. COREY CRAVEN - You give love a bad name14. COLIE BRICE - Runaway

Herzlich willkommen bei 'Versailles Records sucht den Superstar'. Vierzehn Kandidaten sind noch im Rennen und das Motto der heutigen Show lautet "Always - A tribute to BON JOVI". In der Jury begrüßen wir heute: Martin Schneider aus der Redaktion des Hooked On Music und hier sind seine Kommentare zu unseren Kandidaten.

Derrick Lefevre - Living on a prayer: Solide und routiniert, aber unspektakulär. Von jemandem, der bei LILLIAN AXE singt, darf man sicher etwas mehr Schmackes erwarten.

Jasy Andrews - I'll be there for you: Zunächst wirkt die Version aufgrund des zurückhaltenden Pianoarrangements etwas befremdlich, aber dann kann man sich ihrer Magie nicht entziehen. Sehr mutig, sehr eigenständig, sehr gut!

Richard Kendrick - Blaze of glory: Ein alter Hase, was 'Tribute to...'-Veröffentlichungen angeht. Er klebt wie eine Klette am Original, was wenig originell ist.

Tony Janflone Jr. - Wanted dead or alive: Den Song fand ich schon immer öde und daran ändert auch Tony Janfloe Jr. nichts. Zugegeben, sein Gitarrenspiel lässt aufhorchen, aber der Gesang ist mir zu ausdrucksarm.

Jani Lane - Lay your hands on me: Jani Lane (WARRANT) ist wahrlich kein Schlechter, aber seine wirklich großen Momente lassen sich an einer Hand abzählen. So überrascht es nicht weiter, dass er auch hier solides Handwerk abliefert, ohne einen deswegen zu Begeisterungsstürmen hinzureißen.

One Bad Son - Billie get your guns: Hahaha... vier Kanadier, die nicht mehr ganz nüchtern scheinen, sitzen am Lagerfeuer und gröhlen und klimpern den Song. Klingt so, als hätten ONE BAD SON eine Menge Spaß und das wirkt ansteckend.

Corey Craven - You give love a bad name: Corey Craven kennt man bislang lediglich von diversen "Tribute to..."-Projekten. Hier macht er eine recht gute Figur, weil er dem Stück eine raue Schlagseite verpasst.

John Corabi - Born to be my baby: Ob man John Corabi nun mag oder nicht sei dahingestellt. Eins muss man dem MÖTLEY CRÜE-Aushilfsshouter lassen. Er verfügt über diesen gewissen Funken Wiedererkennungswert. Damit ist er einigen auf dieser Compilation schon weit voraus.

Jason Andrews - Stick to your guns: Wie es funktioniert haben ONE BAD SON gezeigt, Jason Andrews ist das perfekte Gegenbeispiel. Harmloses Singer/Songwriter-Geklimper mit Folk- und Country-Touch. Allerdings ist auch das Original kein besonders überzeugender Song.

Jizzy Pearl - Bad medicine: Weia, ist das der (!) Jizzy Pearl, der mit LOVE/HATE unter anderem das Meisterwerk "Blackout in the red room" geschaffen hat? Das hier klingt wie AEROSMITH mit einem Steven Tyler, der völlig außer Form ist. Danke, aber danke nein!

Colie Brice - Always: Nee? Oder? Ganz schwache Vorstellung von Colie Brice, der aus dem direkten Umfeld von BON JOVI stammen soll. Da können die Jungs aus New Jersey echt froh sein, dass sie es mit Jon versucht haben, denn mit Colie wäre das nichts geworden.

The Issues - It's my life: Nicht schlecht, was die Newcomer hier veranstalten. Dicht am Original zwar, aber doch von einer Spur Individualität beseelt. Man ist aber auch mittlerweile verdammt genügsam geworden.

Andrew Walker of DRAMA QUEEN DIE - Never say goodbye: Erstaunlich, wie viele eigentlich belanglose BON JOVI-Songs auf diesem Album aufgegriffen werden. Aus einem lahmen Ackergaul wird in den seltensten Fällen ein energiestrotzendes Rennpferd. Wer noch einen weiteren Beweis benötigte erhält ihn hier von Andrew Walker.

Colie Brice - Runaway: Colie Brice zum zweiten Mal, und mit einer härteren Nummer kommt er wesentlich besser zurecht, als zuvor mit dem Schmachtfetzen. Trotzdem... das Stimmchen ist zu dünn.

Das waren sie also unsere Kandidaten und die Meinung der Jury. Alles Weitere liegt jetzt in ihren Händen, wertes Publikum...

Martin Schneider, 25.03.2007

 

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