UFO

Showtime (CD)

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 15.01.2006
Jahr: 2005

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Redakteur(e):

Epi Schmidt


UFO
Showtime, SPV, 2005
Phil Mogg Lead Vocals
Vinnie Moore Guitar
Pete Way Bass
Jason Bonham Drums
Paul Raymond Keyboards, Rhythm Guitar, Vocals
Länge: 98 Min 51 Sek Medium: Do-CD
CD 1:
1. Mother Mary6. The Wild One
2. When The Daylight Goes To Town7. Fighting Man
3. Let It Roll8. Only You Can Rock Me
4. I'm A Loser9. Baby Blue
5. This Kids10. Mr. Freeze
CD 2:
1. Love To Love4. Rock Bottom
2. Too Hot To Handle5. Doctor Doctor
3. Lights Out6. Shoot Shoot

Solche Alben sind doch eigentlich eine feine Sache. Zumindest, wenn man am 13. Mai 2005 in Wilhelmshaven, beim UFO Konzert gewesen ist.
Im Ernst, ich war immer Fan von Livealben, die bei einem einzigen Konzert, oder zumindest an einem Ort, mitgeschnitten wurden. Etwa WHITESNAKE im Hammersmith, oder THE WHO in Leeds, oder die ALLMAN BROTHERS BAND im Filmore East, na ja, usw.

Der Dr. Schimpff hat sich ja schon mit der zeitgleich erschienen Doppel-DVD beschäftigt und das wichtigste erzählt. Wie schon auf der vorhergehenden Studio CD "You Are Here" treten die Fähigkeiten der Bandmitglieder auch live zutage. Jason Bonham drückt natürlich seinen Stempel auf und spielt einen wuchtigen Heavy-Stil, wie es ihm nun mal im Blut liegt. Der Vinnie Moore, tja..., der schafft es auch hier, mich da und dort zu nerven. Gleich im Opener Mother Mary bringt er eines seiner nahezu ziellosen Soli unter. Er fängt ja meistens ganz gut an, aber dann schießen im oft die Zügel davon und es geht dahin. Da sind wir schon am Vorteil der DVD: Wo man beim bloßen Hören ein Gähnen unterdrückt und hofft es möge bald weitergehen, kann man sich auf der DVD wenigstens anschauen, was er da so treibt. Oder man verfolgt, was sonst so auf der Bühne abgeht, oder forscht, ob man sich im Publikum entdeckt.
Zum Glück passiert dies nicht bei allen Soli und meistens hält sich Vinnie im Songgerüst und überrascht auch mit der ein oder anderen guten Idee.
Phil Mogg macht immer noch einen hervorragenden Eindruck, und es scheint, als könnte er mit dieser Stimme noch einige Jahre weiter im Geschäft bleiben. Gleiches gilt für den simplen, aber druckvollen Bass-Stil von Pete Way und für den Allrounder Paul Raymond, der wie gewohnt zwischen Gitarre und Keyboard hin und her flitzt und den Gesamtsound sehr gut unterfüttert.

Mit der Songauswahl, bin ich nicht so zufrieden. Bis auf zwei Titel das komplette Livealbum von 1978. Vier Titel vom Album "You Are Here" kann man sich noch eingehen lassen, schließlich sollte das Album ja auch promotet werden, aber mit Fighting Man gerade mal ein Song aus einem anderen Album ("Sharks" von 2002), - wo gerade der richtig gut kommt! - ist doch bei dem gewaltigen Backkatalog der Band etwas schwach. Das wär's doch mal gewesen: Prince Kajuku. Gerade mit einem neuen Gitarristen hätte die Chance bestanden, die ausgetretenen Pfade zu verlassen.
Natürlich sind die Songs von "Strangers In The Night" Liveklassiker, aber die Scheibe hat doch jeder schon daheim und Rock Bottom, Doctor Doctor und Lights Out hätten hier auch genügt. Dafür dann mal ein Mystery Train..., wäre sicher geil gewesen.
Klar, während man die Lieder hört, machen sie einen auch auf dieser Scheibe an und selbst Vinnie..., aber das hatten wir ja schon.
Schade allerdings, dass Phil Mogg der Versuchung widerstanden hat, "Lights out, lights out, in Wilhelmshaven" zu singen.

Wer die Möglichkeit hat, dem würde ich zur DVD raten, denn die macht doch mehr Spaß, hat einiges an Bonusmaterial zu offerieren und vermittelt einem dieses Konzert einfach besser.
Wer sich UFO live auf der Stereoanlage anhören will, der kann auch auf "Strangers In The Night" zurückgreifen.

Epi Schmidt, 15.01.2006

 

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