Tony Bennett

The Classics

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 15.02.2014
Jahr: 2014
Stil: Swing, Jazz, Soul
Spiellänge: 65:24
Produzent: Phil Ramone, Mitch Miller, Danny Bennett, Ettore Stratta, u.a.

Links:

Tony Bennett Homepage


Plattenfirma: Sony Music


Redakteur(e):

Epi Schmidt


s. weitere Künstler zum Review:

Barbra Streisand

Dean Martin

John Mayer


Tony Bennett
The Classics
 
Tony Bennett Vocals
Ralph Sharon, Lee Musiker Piano
Paul Langosch, Chuck Berghofer Bass
Joe LaBarbera, Gregg Field, Clayton Cameron, Harold Jones Drums
Ron Anthony, Gray Sargent Guitar
Harry Allen Saxophone
Frank Sinatra Vocals on New York, New York
Ray Charles Vocals on Evenin'
Barbra Streisand Vocals on Smile
k.d. lang Vocals on What A Wonderful World
Juanes Vocals on The Shadow Of Your Smile
Diana Krall Vocals on The Best Is Yet To Come
Stevie Wonder Vocals on For Once In My Life
John Mayer Vocals on One For My Baby (And One More For The Road)
Michael Bubblé Vocals on Don't Get Around Much Anymore
Amy Winehouse Vocals on Body And Soul
Lady Gaga Vocals on The Lady Is A Tramp
Christina Aguilera Vocals on Steppin' Out With My Baby
     
01. Because Of You 11. What A Wonderful World
02. Just In Time 12. Smile
03. I Left My Heart In San Francisco 13. The Shadow Of Your Smile
04. I Wanna Be Around 14. The Best Is Yet To Come
05. The Good Life 15. For Once In My Life
06. Who Can I Turn To (When Nobody Needs Me) 16. One For My Baby (And One More For The Road)
07. How Do You Keep The Music Playing 17. Don't Get Around Much Anymore
08. When Do The Bells Ring For Me 18. The Lady Is A Tramp
09. New York, New York 19. Body And Soul
10. Evenin' 20. Steppin' Out With My Baby

"Tony Bennett!?", rief ein konsternierter Rick Springfield, als die von ihm angebetete Dame, im Kinofilm "Hard To Hold", diesen Namen auf die Frage, was sie üblicherweise für Musik hören würde, nannte.
Vorher konnte ich mit diesem Namen auch nichts anfangen und offenbar war es ja auch nicht die Musik, für jugendliche Rock'n'Roller. Nichtsdestotrotz - und was macht man nicht alles für die Damenwelt - organisierte Rick ein kleines Ensemble, das zwar nicht aus Bennett und Band bestand, aber doch sehr überzeugend I Left My Heart In San Francisco vor dem Haus der Begehrten trällerte. Tja, und was soll ich sagen? Am orangefarbenen Jackett hat es jedenfalls nicht gelegen, dass Springfield die Dame letztlich erobert hat.
Man sieht also, da scheint schon irgendwas dahinter zu sein. Nicht umsonst hat Tony 17 Grammys einkassiert und gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Sängern Amerikas.

Gemeinhin fallen Sänger vom Stile Tony Bennetts unter die Kategorie "Crooner", aber Tony ist der König von ihnen, zu dem Leute wie Dean Martin aufschauten und bei dem sich ein Frank Sinatra wahrlich keinen Zacken aus der Krone brach, um sein New York, New York mit ihm zu singen.
Auf dieser Compilation sind nun 20 Songs zusammengefasst, die der inzwischen stramm auf die 90 zugehende Sänger über die Jahre entweder allein oder im Duett eingesungen hat. Das Album "Duets" war denn 2011 auch das Album, mit dem Bennett erstmals die deutschen Charts enterte. Ansonsten ist das eine Musik, die am besten in Amerika funktioniert. Da braucht's die große Geste, die Lichter von Las Vegas, die Showtreppe..., einfach das Breitwand-Format, welches nirgends so vorhanden ist.
Funktionieren tun aber die Lieder von Bennett, oder die, die er adaptiert und sich den oder die passende/n Gesangspartner/in dafür angelt.
Also, man muss schon sagen, wenn es einem zu spätnächtlicher - oder morgendlicher - Stunde in die Hotelbar verschlägt, kann man sich neben dem letzten Whiskey doch kaum etwas Besseres vorstellen, als das Duett von Tony Bennett mit k.d. lang bei Louis Armstrongs What A Wonderful World. Oder?
Und wenn Tony anschließend ruft "Hey John, let's have a drink" und sich John Mayer zu ihm gesellt, vergisst man gerne die aufgehende Sonne und schwelgt noch eine ganze Weile zu den jazzigen Klängen von One For My Baby (And One More For The Road).

Aber auch die anderen Songs sind einfach klasse gemacht. Klar, bisschen muss man auf den Hollywood-Breitwand-Schinken stehen, aber dann kommen diese Aufnahmen schon geil. Mit Gesangspartnern wie Barbra Streisand (was wir nicht alles im "HoM" haben, was?), Stevie Wonder (unnachahmlich!), Amy Winehouse (desgleichen!), Christina Aguilera, Lady Gaga (aber hallo!), der kolumbianische Sänger Juanes, Diana Krall oder Michael Bublé, kann eigentlich kaum was schief gehen. So viel Klasse muss man nur richtig kombinieren und das ist hier sicher geschehen.
Also: Ob allein oder zu zweit, für die entspannten Stunden, bei den die Gefühle einfach freie Bahn brauchen, hat Tony Bennett zeitlebens offensichtlich den Soundtrack geliefert und das wird hier zurecht gewürdigt und zusammengefasst. Die entsprechende Stimmung braucht's und nur mal kurz reinhören iss' nicht', aber dann... Aber dann!
Und wenn's ans "Eingemachte" geht, nicht vergessen: Jackett und Tony Bennett!

Epi Schmidt, 09.02.2014

 

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