Todd Thibaud

Waterfall

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 31.03.2013
Jahr: 2013
Stil: Roots Rock

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Redakteur(e):

Frank Ipach


Todd Thibaud
Waterfall, Blue Rose Records, 2013
Todd ThibaudLead Vocals, Electric & Acoustic Guitars
Thomas JulianoElectric Guitars, Banjo, Dobro
Pete CaldesDrums
Joe KlompusElectric & Acoustic Upright Bass
Sean StaplesMandolin, Baritone Ukulele, Backing Vocals
Ben ZeckerKeyboards
Russell ChudnofskyAdditional Electric Guitar
Bill Janovitz, Chris Toppin, Tim Gearan, Mike Gent, Matt Tahaney, Ed Valauskas, Jen D'AngoraBacking Vocals
Paul Ahlstrand, Scott ArudaHorns
Phil AikenKeyboards
Eric AndersonTambourine
Produziert von: Ed Valauskas Länge: 42 Min 39 Sek Medium: CD
01. What May Come07. Stranger
02. Not For Me08. All In A Dream
03. Waterfall09. My Own
04. When The Evening Falls Apart10. Wears Me Down
05. Hollow11. Change A Thing
06. Lonesome June12. Evermore

Todd Thibaud packt die elektrischen Gitarren aus. Häufiger als gewohnt vertraut Mr. Thibaud auf seinem neuen Album "Waterfall" dem zupackenden und energischen Klang diverser Stromgitarren und verpasst seinen aktuellen Songs einen deutlich rockigeren Anstrich als zuletzt. Erstaunlich auch die Anzahl der kurz und knackig eingestreuten Gitarrensoli, die auf das Konto des Kollegen Thomas Juliano gehen.

Ansonsten alles beim Alten, was hier absolut nicht negativ gemeint sein soll. Denn von einem Mann wie Todd Thibaud erwarten wir keine Quantensprünge, keine verqueren Experimente, sondern solide und gute Wertarbeit alterSchule. Geschmeidiges Songwriting mit Niveau, getreu den Vorbildern Tom Petty und John Hiatt.

Thibaud überzeugt wie eh und je mit seinem sympathischem Gesang und angenehm vertraut klingenden Hooklines, die sich ihren Platz irgendwo im Spannungsfeld zwischen Westcoast-Heimeligkeit und Heartland-Ethos suchen. Rauschende Uptempo-Nummern wie What may come und Not for me und streichelweiche Edelballaden wie Change a thing finden unvermittelt den Weg in des Hörers Herz. Und wenn Todd beim leicht schummrigen Stranger plötzlich nach Joe Henry klingt und mit stimmungsvollen Bläsern agiert, wirkt das wie ein unternehmungslustiger Ausflug in dunkle Hinterhöfe.

Sobald unser freundlicher Songwriter zum Abschied dann sein honigsüßes, akustisches Evermore schmachtet wissen wir längst schon wieder: Alles wird gut.

Frank Ipach, 30.03.2013

 

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