The Pretty Things

Emotions

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 18.07.2002
Jahr: 1967

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Redakteur(e):

Epi Schmidt


The Pretty Things
Emotions, Repertoire Records, 1967/2002
Phil May Vocals
Wally Allen Bass, Vocals, Wind Instruments, Piano
Dick Taylor Lead Guitar, Vocals
John Povey Organ, Sitar, Percussion, Vocals
Twink Drums, Vocals
Restored & remastered von: EROC (at the Ranch) Länge: 63 Min 58 Sek Medium: CD
1. Death Of A Socialite (2:41)Bonus Tracks:
2. Children (3:01)13. A House In The Country (2:57)
3. The Sun (3:02)14. Progress (2:38)
4. There Will Never Be Another Day (2:16)15. Children - Single Version (2:57)
5. House Of Ten (2:49)16. My Time - Single Version (2:55)
6. Out In The Night (2:38)17. Death Of A Socialite - Single Version (2:39)
7. One Long Glance (2:51)18. Photographer - Single Version (2:04)
8. Growing In My Mind (2:18)19. There Will Never Be Another Day (2:25)
9. Photographer (2:04)20. My Time (3:11)
10. Bright Lights Of The City (3:00)21. The Sun (3:09)
11. Tripping (3:21)22. Progress (2:53)
12. My Time (3:04)23. Photographer (2:14)

Sind die PRETTY THINGS die wahren ROLLING STONES?
Waren sie nicht, viel mehr als die Skandalband, die unberechenbaren, die Wilden? Ist nicht Dick Taylor Mitbegründer der "Rollenden Steine" gewesen?

Das mag alles seine Richtigkeit haben, aber die Tragik der, nach einem Bo Diddley-Song benannten, Band ist wohl, dass sie einfach nicht so vermarktbar waren wie die Stones. Vom Aussehen schon nicht mehr als "Boygroup" durchgehend und musikalisch manchmal einfach ihrer Zeit voraus.

So auch mit ihrem 67er Album "Emotions". Da klingt die Band eigentlich kaum anders als die anderen angesagten Bands jener Zeit.
Death Of A Socialite fängt, fast wie ein PAUL SIMON oder ein EVERLY BROTHERS Lied, mit treibenden Akkorden auf der Akustikgitarre an. Es zeigen sich aber, früher als bei anderen Bands, schon deutliche Einflüsse der aufkommenden psychedelischen Zeit. So sind teilweise "schräge" Töne von u.a. Blasinstrumenten zu hören.

Children klingt ähnlich wie THE WHO in diesen Tagen. Ähnlich geht's den anderen Songs.
Mal tendiert man Richtung Stones, mal mehr zu den ANIMALS. So groß waren die Unterschiede damals halt noch nicht bei den eingeschränkten Mitteln.
"Emotions" war sicherlich ein weiterer Schritt weg von ihrem frühen R & B, aber bei einigen Songs ist der durchaus noch sehr präsent (Photographer, There Will Never Be Another Day). Wer damals immer von wem "geklaut" hat, lässt sich heute nicht mehr erörtern, aber ich bin mir sicher, da haben sich einige Bands auch bei den Pretty Things bedient.

Bekanntermaßen bin ich ja kein Freund dieser ständigen Re-Releases.
Im vorliegenden Fall muss ich jedoch sagen: Das macht Sinn! Und zwar wegen der Bonus-Tracks. Da sind zum einen Singles mit drauf, die zum Teil nicht auf der LP sind. Zum anderen finden sich hier vier Songs im "Originalzustand"! Angeblich hat damals die Plattenfirma die Tonbänder "entführt" um die, für sie unbefriedigenden, Songs mit Bläsern, bzw. Orchester, "aufzupeppen". Dass das keine gute Idee war, beweist Repertoire mit den letzten vier Songs auf dieser CD. Hier hören wir die Songs sozusagen "stripped", also ohne die nachträglichen Overdubs und ich muss sagen, sie gefallen mir so einiges besser. Sie kommen viel direkter, und, ...und,...einfach besser!

Die CD kommt im Digi-Pack, original Artwork und umfangreichem, ausführlichem Booklet. So lasse ich "Remasters" gelten.
Gute Idee und auch gut ausgeführt.

Epi Schmidt, 18.07.2002

 

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