The Nighthawks

Damn Good Time

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 21.10.2012
Jahr: 2012
Stil: Blues, Roots, Rock′n′Roll

Links:

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Redakteur(e):

Epi Schmidt


The Nighthawks
Damn Good Time, Severn Records, 2012
Mark WennerHarmonica, Vocals
Paul BellGuitars, Vocals
Johnny CastleBass, Vocals
Mark StutsoDrums, Vocals
Produziert von: The Nighthawks & David Earl Länge: 42 Min 18 Sek Medium: CD
01. Too Much07. Georgia Slop
02. Who You're Workin' For08. Night Work
03. Damn Good Time09. Let's Work Together
04. Bring Your Sister10. Smack Dab In The Middle
05. Send For Me11. Down To My Last Million Tears
06. Minimum Wage12. Heartbreak Shake

CANNED HEATs Wahlspruch "Don't forget to boogie" haben sich THE NIGHTHAWKS auf ihrem neuen Album sehr zu Herzen genommen und sich - und den künftigen Hörern - eine "Damn Good Time" verschafft.
Too Much kann man davon gar nicht kriegen. Schon gar nicht, wenn dieser Song fast wie aus den Instrumenten der besagter Boogie-Legende tönt. Die gleichmäßig wiegende Stellung dazu nimmt der Körper automatisch ein und die pfeifende und quietschende Blues Harp erinnert den Geist in freudiger Weise an Magic Dick und die zu ihm gehörende J GEILS BAND ebenso wie an den längst verblichenen Alan "Blind Owl" Wilson.
Die Background-Vocals - bei dieser Band singen alle hervorragend! - verweisen auf die Verwurzelung im frühen Rock'n'Roll und Blues.
Mit dem swingenden Who You're Workin' For geht’s etwas mehr Richtung R&B und mit dem Titelsong liefern die NIGHTHAWKS eine wirklich herausragende Soul- und R&B-Nummer, die man so schnell nicht aus dem Ohr bekommt. Anspieltipp!

Bring Your Sister spricht mir natürlich voll aus dem Herzen! Musikalisch - versteht sich! Alles was sich zwischen Dave Edmunds, ROCKPILE, auch Bruce Springsteen wohl fühlt - gern auch Spreizbeine aus dem QUO-Lager - dürfen hier in den Ausfallschritt übergehen. Herrlichster Good-Time-Boogie!
Oben erwähnte Boogie-Godfather und Meister der "eingemachten Hitze" haben, gerade in den letzten Jahren, gern mal zu gemächlicheren, leicht angejazzten Songs gegriffen und in diese Sparte passt auch Send For Me. Der coole Shuffle-Rhythmus ist dabei im Hintergrund immer noch spürbar.
Ähnlich ergeht es einem mit Minimum Wage, nur hier mehr groovig-bluesig. Kollegen wie Jimmy Thackery legen da sicher ein großes Ohr an den Lautsprecher.
Jimmy McCracklins Rockabilly-Klassiker Georgia Slop sorgt auch in dieser betont rhythmischen Fassung für Stimmung und der - ja, erneut - Boogie Night Work erinnert mich stark an den Boogie Man Omar Kent Dykes. Nur dass die Blues Harp hier für ein zusätzliches Highlight sorgt!

Auch wenn Mark Wenners Blues Harp oft hervor sticht - da höre man nur mal in den Evergreen Let's Work Together rein - möchte ich hier gar kein Bandmitglied hervorheben, denn dieses Album ist einfach eine rundum perfekte "Mannschaftsleistung"! Ob der schnurgerade Rhythmus in Down To My Last Million Tears oder der Harmoniegesang im gleichen Song, es macht immer einen höllischen Spaß, hier dabei zu sitzen und mit diesen "Vögeln" eine "Verdammt gute Zeit" zu haben.

Epi Schmidt, 17.10.2012

 

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