Sylvan

Force Of Gravity

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 29.09.2009
Jahr: 2009
Stil: Art Rock

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Sylvan
Force Of Gravity, Eigenverlag, 2009
Marco GlühmannVocals
Jan PetersenGuitar
Volker SöhlKeyboards
Sebastian HarnackBass
Matthias HarderDrums
Gäste:
Miriam SchellVocals
Ida FanViolin
Maike MaderViolin
Joachim KelberViola
Ann-Katrin EisoldCello
Produziert von: Sylvan Länge: 69 Min 30 Sek Medium: CD
01. Force Of Gravity07. Midnight Sun
02. Follow Me08. King Porn
03. Isle In Me09. Episode 609
04. Embedded10. God Of Rubbish
05. Turn Of The Tide11. Vapour Trail
06. From The Silence

Im elften Jahr ihres Bestehens haben SYLVAN einen gewaltigen Umbruch zu meistern: Zum einen war “Posthumous Silence“ ein mit der Liveumsetzung noch auf DVD nachwirkender Höhepunkt in der Bandhistorie und zum anderen galt es, den Nachfolger von Kay Söhl an der Gitarre, Jan Petersen, nun auch auf einem Studioalbum mit neuen Songs in die Band zu integrieren. Gleichzeitig hat man versucht, mit “Force Of Gravity“, das Soundspektrum noch zu erweitern, finden sich doch immer mal wieder unvermittelt härtere Passagen (Follow Me, King Porn), ja sogar fast schon eine punkige Attitüde (God Of Rubbish).

Aber natürlich gibt es auch wieder die typischen SYLVAN-Muster: strahlende, emotionsgeladene, melodiengetränkte Stücke, bei denen Marco Glühmann wieder im Mittelpunkt steht (Force Of Gravity, Isle In Me). Es gibt Balladen mit Piano und Streicher(Midnight Sun, mit dem Duett von Glühmann mit Miriam Schell von dem SYLVAN-Nebenprojekt RAIN FOR A DAY ), aber auch den Kontrast der großen, klassischen Klangtapete mit trocken-rockigen Riffs (Turn Of The Tide).

So bewegt man sich zwischen mit Alternative Rock durchsetztem New Artrock und leicht pathetischem Neo Prog, wobei Kompositionen als auch Umsetzung nicht immer höchstes Niveau erreichen, aber auch keine Ausfälle zu verzeichnen sind. Petersen fügt sich ganz ordentlich ein, eine wirklich Handschrift vermag ich allerdings noch nicht zu erkennen (oder sind die härteren, oft leicht grungigen Parts auf ihn zurückzuführen?). Immerhin kommt das Beste zum Schluss: Vapour Trail, mit über vierzehn Minuten auch der längste Song, wird sicher sämtliche Prog-Fans, sowohl der traditionellen Sounds als auch der “neuen“, rockorientierteren Strömungen, überzeugen. Insgesamt sicher nicht das beste, aber ein durchaus gutes Album der Hamburger.

Ralf Stierlen, 28.09.2009

 

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