Steve Morse Band

Out Standing In Their Field

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 14.10.2009
Jahr: 2009
Stil: Instrumental Rock/Fusion

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Steve Morse Band Homepage



Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Steve Morse Band
Out Standing In Their Field, Ear Music, 2009
Steve MorseGuitar
Dave LarueBass
Van RomaineDrums
Produziert von: Steve Morse Länge: 45 Min 22 Sek Medium: CD
01. Name Dropping06. More Of The Point
02. Brink Of The Edge07. Time Junction
03. Here And Now And Then08. Unnamed Sources
04. Relentless Encroachment09. Flight Of The Osprey
05. John Deere Letter10. Baroque'n Dreams

Nun, der Job bei DEEP PURPLE ist sicherlich ganz einträglich und, in Anbetracht des umfangreichen Repertoires auch nicht langweilig (obwohl, die gefühlten 57.000 mal Smoke On The Water sind schon eine echte Herausforderung), aber ab und an muss das Pferd dann doch mal wieder richtig auf die Weide. Das dachte sich auch der gute STEVE MORSE um sich mit seiner nach ihm benannten Band nach Herzenslust austoben zu können.

Auf “Out Standing In Their Field“ gibt es rein instrumentalen Stoff, der gleichzeitig schön locker wirkt, ohne übermäßige frickelige Egotrips auskommt und sämtliche Stilarten anreißt, in denen sich die Protagonisten heimisch fühlen. Da gibt es kernig Rockiges mit auch ein paar harten Riffs (Name Dropping), funkig groovende Fusion (Relentless Encroachment), aber auch ruhigen, melodischen Stoff, der deutlich nach Countryside riecht und an die legendären DIXIE DREGS erinnert (Here And Now And Then). So richtig reinrassigen Country gibt es nur einmal, mit dem eher etwas mauen John Deere Letter, während es bei More To The Point und Time Junction richtig progressiv wird. Und ganz am Ende packt der gute Steve auch mal die akustische Gitarre auf und wandelt auf klassischen Pfaden (Baroque’n Dreams).

Die Scheibe weiß wirklich von Anfang bis Ende zu gefallen, da die Spielfreude aller Beteiligter unverfälscht rüberkommt, sich niemand noch etwas beweisen muss und deshalb, bei aller Virtuosität, eine große Gelassenheit ausgestrahlt wird. Man spielt sich perfekt die Bälle zu (Brink Of The Edge) und vermittelt überzeugend den Eindruck, dass dieses Album ohne irgendwelche Hintergedanken aus purer Freude an der Musik entstanden ist.

Ralf Stierlen, 14.10.2009

 

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