Stefan Grossman

Shining Shadows

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 22.08.2011
Jahr: 2011
Stil: Akustikgitarre

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Redakteur(e):

Epi Schmidt


Stefan Grossman
Shining Shadows, Acoustic Music Records, 2011 (1985)
Stefan GrossmanGuitar
Produziert von: Stefan Grossman Länge: 44 Min 16 Sek Medium: CD
01. Blues for The Mann07. Sparkling On The Wind
02. Requiem For Patrick Kilroy08. Shining Shadows
03. Logan's Water09. Capricorn Five
04. Lemon's Jump10. Just A Closer Walk With Thee
05. Ms. Josephine Ayres11. Lament For A Goodman
06. Beyond The Pleasure Priniciple

Die netten Leute auf dem Cover könnten auch Mama und Papa sein, die gerade ihrem Sprössling eine Gitarre zum Geburtstag schenken, aber wie so oft sollte man sich nicht von der Optik täuschen lassen. Zumindest der, mit der Gitarre in Händen, ist einer der besten Fingerstyle und -picking Gitarristen, die es je gab. Und er lernte bei den Besten! Bereits als Teenager nahm Stefan Grossman Unterricht bei dem legendären Bluesmann Rev. Gary Davis und arbeitete sich in dessen Stil und riesiges Repertoire ein. Was ihm aber längst nicht reichte, denn Stefan war immer ein Musikverrückter, ein Suchender, der durch die Welt zog. So fand er sich in Proben zu einer Band mit Janis Joplin und Taj Mahal, aus dem letztlich aus verschiedenen Gründen nichts wurde.
So zog Stefan weiter, quer durch Amerika, nach England und Europa und immer auf der Suche nach neuen Erfahrung und Inspiration durch andere Musiker. Weil diese oft zwar richtig gut waren, aber keine Plattenfirma sich um die Veröffentlichung ihrer Werke kümmerte, gründete er kurzerhand selbst ein Label: Kicking Mule.
Hier fanden sich fortan eine Menge an tollen Akustikgitarristen und der Clou war natürlich, dass die Platten die Noten und Tabulaturen als Beiblätter enthielten.

Das Acoustic Music Records Label hat sich der Wiederveröffentlichung dieser Scheiben angenommen und dankenswerterweise, liegen auch diesmal Noten und Tabulaturen bei: Als pdf file auf die CD gespeichert.
Was natürlich nicht heißt, dass man da locker mitklampfen kann, denn der Mann hat schon einiges drauf. Aber das ist ja hier auch keine Gitarrenschule sondern nur ein zusätzliches Sahnehäubchen.
Eingespielt hat Grossman das Album komplett allein und live ohne Overdubs und auch ohne Gesang. Also sollte man schon ein bisschen ein Faible für pure Akustikgitarrenmusik mitbringen, aber dann kann man sich an diesen Stücken echt erfreuen. Das ist oft gemächlich, wie im Blues For The Mann, gern auch mal fast bedächtig um, wie in Requiem For Patrick Kilroy, urplötzlich Fahrt aufzunehmen und stürzt sich urplötzlich in ein fast wildes Saitengewirr namens Lemon's Jump. Keine Sorgen, das bleibt trotzdem - zumindest vom Hören her - nachvollziehbar und äußerst gut anzuhören.
Natürlich sind immer seine Wurzeln zu hören, die im Blues und Folk liegen und allem, was so drum herum fleucht, wie Country, Ragtime und weiter Einflüsse.
Also herbei, ihr Akustikgitarristen und das pdf ausgedruckt und mitgespielt bei Stefan Grossman, oder kommt, ihr Liebhaber von Musik und erlebt, wie toll eine einzelne Gitarre klingen kann, völlig ungestört von Gesang. Stefan Grossman ist es auch heute noch wert gehört zu werden.

Epi Schmidt, 15.08.2011

 

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