Slick Fitty

Where The Chrome Shines Bright

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 13.12.2004
Jahr: 2004

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Redakteur(e):

Epi Schmidt


Slick Fitty
Where The Chrome Shines Bright, s.a.d. music, 2004
Crazy Joe Domingo Vocals, Guitar
Scotty Mac Guitar
Bri Bri Two Hammers Bass
Mickey King Drums
J-Man Saxophone
Produziert von: Frank Bornemann Länge: 40 Min 03 Sek Medium: CD
1. Gee Whiz7. Big Dog
2. Where The Chrome Shines Bright8. '53 Packard
3. Wild Cherry9. Set 'Em Up
4. Here We Go Again10. Bad Boy
5. Judgement Day11. Lil' Devil Woman
6. Go Go Go12. Johnny Meow

Wo das Chrom noch hell und leuchtend glänzt, gibt es keine Geschwindigkeitsbegrenzungen und wenig Polizisten. Jedenfalls keine, die es wagen würden einzuschreiten, wenn fünf Typen ohne Sicherheitsgurt den Highway rauf runter rasen.
In den heutigen Zeiten findet man nur noch selten Chrom an Autos. Nur noch Plastik überall und in gewissen Musikkreisen sieht's ähnlich aus. Also: Wie sagte schon General Custer zu Jack Crabb? "Nach Westen, junger Mann, nach Westen!"
Genau, und zwar nach Albany, und um ein paar Jahrzehnte gehen wir in der Zeit auch noch zurück. Den Soundtrack liefern SLICK FITTY mit jeder Menge Rock'n'Roll Zitate und ein paar Prisen Country & Western und Rockabilly.
Dabei klingt mir der Einstieg mit Gee Whiz noch fast etwas zu poppig. Drive hat es aber ungemein! Auch der folgende Titelsong rockt und twangt prima los, ein paar jazzige Töne aus dem Sax verhindern die drohende Nähe zur SPIDER MURPHY GANG.

Es scheint also, als wenn man produktionstechnisch etwas mehr an Ecken und Kanten hätte stehen lassen können. Mir sind die Gitarren jedenfalls zu leise. Sonst geht's aber gut ab. Die STRAY CATS schauen um die Ecke, wenn Wild Cherry einen auf sexy und seventeen macht.
Mehr Fun-Charakter hat die Countrynummer Here We Go Again, mit leichtem Polka-Touch und dem üblichen, typischen Wechselbass. Mir etwas zu seicht...
Für Judgement Day kommt die Twang-Gitarre massiv zum Einsatz und vor dem geistigen Auge ziehen ganze Mustangherden über die Prärie, die im Takt des Drummers galoppieren - selbst mein Stuhl scheint mitzumachen. Filmsoundtrackreif!
Go Go Go hat sich stark bei Baby Please Don't Go bedient, allerdings gut gemacht und live wird das sicherlich ohne Ende abgehen.

Wenn sie wieder mehr Richtung Country & Western tendieren, muss ich öfter an die flotten Songs von CASH MONIES AND THE JETSETTER, wie in Big Dog, bzw. an Jason Ringenberg, wenn er Lust auf ein Tänzchen in einem Nashville Saloon hat, denken - wie bei Set 'Em Up.
Letzteres gehört für mich zu den mitreißendsten Songs auf diesem Album. Nicht nur wegen der plötzlichen Temposteigerungen.

Aha, dacht ich mir's doch schon, bei dem Titel: Bad Boy ist die John Lennon, bzw. BEATLES Nummer. Hier eher groovig und schlagzeugbetont, als wenn es um einen James Bond Film ginge, mit Sax-Solo und nicht so straight wie im Original, oder gar der Version von George Thorogood. Macht aber ungemein Spaß, diesen Song mal so interpretiert zu hören, den klasse bleibt er auch so.
Lil' Devil Woman schlägt wieder die Brücke zu den STRAY CATS und somit zu Rockabilly 50's-Style. Durch das Saxophon setzt die Band einige eigene Akzente, ohne jetzt zu innovativ zu werden. Trotzdem kann man sich das schon gut anhören, auch wenn es manchmal etwas glatt klingt, was sich aber auf der Bühne durchaus bereinigen lassen sollte. Wie man hört, soll da ja wirklich die Luft brennen und da die Jungs regelmäßig in Deutschland unterwegs sind, solltet ihr schon mal die entsprechenden Klamotten entstauben.

Epi Schmidt, 13.12.2004

 

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