Ryan Bingham

Live In Texas

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 27.03.2018
Jahr: 2018
Stil: Americana

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Redakteur(e):

Michael Masuch


Ryan Bingham
Live in Texas, Wrasse Records/Harmonia Mundi, 2018
Ryan BinghamVocals, Acoustic Guitar, Harmonica
Daniel SproulElectric Guitar
Judd HughesMandolin,Electric Guitar
Nate BarnsDrums
Shawn DavisBass
Richard BowdenFiddle
Produziert von: Ryan Bingham Länge: 79 Min 14 Sek Medium: CD
01. Sunrise08. Nobody Knows My Trouble
02. Top Shelf Drug09. The Weary Kind
03. Depression10. Hallelujah
04. Tell My Mother I Miss Her So11. Hard Time
05. Radio12. Southside Of Heaven
06. Bluebird13. Sunshine
07. My Diamond Is Too Rough14. Bread And Water

Wer das Glück hatte, den Grammy, Golden Globe und Oscar Gewinner Ryan Bingham in Deutschland auf einem seiner rar gesähten Solotour-Termine zu sehen, weiß, dass man sich der magischen Bühnenpräsenz des vollbärtigen, Stetson tragenden Prototypen des einsamen New Mexico Cowboys und dessen Americana-Roots getränkten Songs nur schwerlich entziehen kann.

In den USA folgen ihm Heerscharen durch die ausverkauften Hallen und stellvertretend hier endlich auch auf CD die bestens gelaunte und textsichere Tausendschaft, die den würdigen mitreissenden Live-Rahmen des New Braunfels Amphitheater gänzlich auszufüllen vermochte.

Dann wird zu Sunrise die Fiddle Richard Bowdens (Don Henley, Linda Ronstadt) kurz angeglüht und ab geht der bestens aufgelegte Rodeo Parcours durch das überbordende Top Shelf Drug und Depression, wo Daniel Sproul an der Gitarre und Drummer Nate Barns (Rose Hill Drive) den Songs ordentlich die Sporen geben.
Überhaupt hat Mr. Bingham musikalisch feinstes Tafelsilber an diesem Abend aufgelegt, sorgt zudem Jedd Hughes (Rodney Crowell, Luke Bryan) an Mandoline und Gitarre für die dritte Säule des musikalischen Gerüstes, das sich zu Tell My Mother I Miss Her So mit Fiddle und Mandoline zu einem Tanzbodenkracher entwickelt und den stoischsten Cowboy vom Gatter zu fegen vermag.

Bingham balanciert den Abend musikalisch gut aus, schaltet zu Radio und Bluebird zwei Gänge zurück, um dann mit seinem Grammy dekorierten Weary Kind und Nobody Knows My Trouble für reichlich Gänsehaut im Publikum zu sorgen. Bingham und seine Top-Band wissen das Publikum mit Mandoline und Dobro-Gitarre zu Hard Times und dem stoischen Southside Of Heaven mit Harmonica und Mandoline mit berückender Live Stimmung zu verzaubern und die begeisterte ekstatische Menge zum footstompigen Bread And Water durch die Zielgerade zu jagen und einen unvergesslichen Konzertabend zu beenden.

Mr. Bingham, es wird allerhöchste Zeit das Sie mal wieder herkommen!

Michael Masuch, 17.03.2018

 

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