Rhapsody

Power Of The Dragonflame

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 05.05.2002
Jahr: 2002

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Rhapsody
Power Of The Dragonflame, Limb Music, 2002
Luca Turilli Guitars
Alessandro Staropoli Keyboards, Harpsichord, Piano
Fabio Lione Vocals
Patrice Guers Bass
Alex Holzwarth Drums
Produziert von: Sascha Paeth & Miro Länge: 61 Min 04 Sek Medium: CD
1. In Tenebris8. Steelgods Of The Last Apokalypse
2. Knightrider Of Doom9. The Pride Of The Tyrant
3. Power Of The Dragonflame10. Gargoyles, Angels Of Darkness
4. The March Of The SwordmasterI) Angeli di pietra mistica
5. When Demon's AwakeII) Warlords Last Challenge
6. Agony Is My NameIII) ...And The Legend Ends
7. Lamento Eroico

Die Feuer, die "Rain of a thousand flames" entfachte, schwelen noch. Die Körper der gefallenen Helden und Feinde sind noch nicht bestattet und die Kunde vom Ausgang des letzten Abenteuers wird die entlegenen Gegenden des verzauberten Landes erst in einigen Monden erreichen.

Davon unbeeindruckt servieren uns RHAPSODY bereits ihr nächstes Album, mit dem die "Emerald sword"-Saga abgeschlossen wird.
Wer die Triester bisher verschmähte, wird auch durch das jüngste Werk garantiert nicht zu einem glühenden Anhänger bekehrt. Liebhaber des Epic-Hollywood-Metal, wie die Band ihren Sound umschreibt, kommen dagegen wieder einmal voll auf ihre Kosten.

Im Gegensatz zum Vorgänger-Mini-Album "Rain of a thousand flames" sind die Kompositionen wieder mit weitaus griffigeren Hooklines ausgestattet, so dass "Power of the dragonflame" sich sehr viel schneller seinen Weg in die Gehörgänge bahnt. All die typischen, bekannten Markenzeichen der Band, für die RHAPSODY von ihren Fans vergöttert werden, finden sich auch auf "Power of the dragonflame" wieder.
Bombastische, klassisch inspirierte Passagen, dieses Mal jedoch ohne Rückgriffe auf die alten Meister wie Dvorak, epische Chorarrangements und über weite Strecken speediger Power-Metal mit ultraeingängigen Refrains beherrschen die Szenerie. Dabei verstehen es RHAPSODY, im Gegensatz zum letzten Album, wieder vortrefflich, den Bombastoverkill im richtigen Moment etwas zurückzufahren. Das schafft Räume für Gitarrist Luca Turilli, der mit einigen technischen Kabinettstückchen aufhorchen lässt, und Alessandro Staropolis filigrane folkige und barocke Keyboard-Einschübe.

Mehr bitte von der auf "Power of the dragonflame" enthaltenen Vielseitigkeit. So ist mit When demons awake der vielleicht härteste RHAPSODY-Song aller Zeiten präsent. Bei dieser Nummer singt Fabio Leone auch deutlich tiefer und rauer als sonst, was den Kontrast zu den Chören im Refrain weiter verstärkt.
Im krassen Gegensatz steht dazu das getragene, opernhafte Lamento eroico. Dieser Song ist komplett in italienisch. Es steht RHAPSODY wirklich gut zu Gesicht verstärkt ihre Muttersprache zu verwenden, wie auch einige sporadisch eingestreute Textzeilen im starken Opener Knightrider of doom belegen.
Für Longtrack-Fetischisten haben RHAPSODY dann noch das knapp zwanzigminütige Finale Gargoyles, Angels of darkness am Start, in dem die Band noch einmal alle Register ihres Könnens zieht.

"Power of the dragonflame" ist das bisher ausgereifteste Album der Italiener und übertrifft sogar meinen bisherigen Favoriten "Dawn of victory".
Eine rundum überzeugende CD!

Martin Schneider, 05.05.2002

 

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