Phantom Spell

Immortals's Requiem

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 16.08.2022
Jahr: 2022
Stil: Hard (Prog) Rock, NWotHM
Spiellänge: 40:36
Produzent: Kyle McNeill

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Plattenfirma: Wizard Tower Records

Promotion: Sure Shot Worx


Redakteur(e):

Ralf Frank


s. weitere Künstler zum Review:

Seven Sisters

Iron Maiden

Rory Gallagher

Kansas

Yes

Steve Hackett

Genesis

Rush

Uriah Heep

Vanderhoof

Star One

Titel
01. Immortal’s Requiem
02. Dawn Of Mind
03. Seven Sided Mirror
04. Up The Tower
05. Black Spire Curse
 
06. Blood Becomes Sand
Bonus Tracks:
07. Moonchild (Rory Gallagher)
08. Keep On Running (Alternate Version)
Musiker Instrument
Kyle McNeill All Instruments, Vocals

Kyle McNeill ist in erster Linie als Frontman der Londoner New Wave of traditional Heavy Metal Band SEVEN SISTERS Speerspitze des gleichnamigen Genres, allerdings wurde er neben Classic Metal auch mit Prog sozialisiert, wobei die Grenzen durchaus verschwimmen können, wenn man z. B. an URIAH HEEP denkt.
Die Pandemie war nun eine Zeit lang gezwungenermaßen durch Isolation geprägt und so konnte sich Kyle einem Projekt widmen, mit dem er schon länger schwanger ging, nämlich den Prog Rockern seiner Jugend zu huldigen.

Foto: Wizard Tower Records via Sure Shot Worx

Als PHANTOM SPELL startete Kyle mit der Single „Keep On Running“ im Juli 2021 den ersten Versuchsballon für seine Idee und die positiven Reaktionen bestärkten ihn ein komplettes Album auf den Weg zu bringen. Das Ergebnis liegt nun mit “Immortal’s Requiem“ vor und wer jetzt verkopftes Gedudel befürchtet hat, kann beruhigt sein, der Schwerpunkt in Bezug auf Prog Rock liegt dabei auf Rock und zwar Hard und Classic Rock mit Prog Elementen, wie sie z. B. KANSAS oder RUSH vertreten.
In wenigen Fällen kann man auch etwas YES oder GENESIS Anklänge finden, aber dann überrascht Kyle plötzlich mit einem umwerfenden RORY GALLAGHER Cover mit schöner Hammond Orgel und mitreißenden Soli, und Prog ist wieder ganz weit weg.

Insofern sollte man sich nicht verwirren lassen, was hier als Prog angekündigt wurde, ist überwiegend im Classic Rock zu verorten, wobei die Nähe zum NWoBHM nicht zu leugnen ist.
McNeill hat das Album im Übrigen komplett in Personalunion eingespielt, aufgenommen, gemixt und gemastert und zeigt dabei in allen Bereichen bemerkenswerte Qualitäten.

PHANTOM SPELL reihen sich damit nahtlos ein in die Riege herausragender Retroperlen wie z. B. die Debüts von VANDERHOOF oder STAR ONE. Old School Rocker sollten jedenfalls voll auf ihre Kosten kommen, obwohl das Album mit roundabout 32 Minuten relativ kurz daher kommt, immerhin werden die letzten beiden Tracks mit 8:35 Minuten als Bonus Tracks gehandelt.

 

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