Omega

Greatest Performances - DVD

( English translation by Google Translation by Google )

DVD-Review

Reviewdatum: 20.10.2012
Jahr: 2012
Stil: Hard Rock, Prog Rock

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Redakteur(e):

Epi Schmidt


Omega
Greatest Performances - DVD, Edel, 2012
László BenkKeyboards, Vocals
Ferenc DebreczeniDrums, Percussion
János KóborLead Vocals
Tamás MihályBass, Vocals
György MolnarGuitars
Produziert von: János Kóbor, András Trunkos Länge: 120 Min 41 Sek Medium: DVD
DVD 1:
01. Addig élj08. Ébredés
02. Hütlen barátok09. A malomban
03. Varázslatos fehér k10. Hazafelé
04. A madár11. A hetedik napon
05. A könyvelö álma12. Van aki nyugtalan
06. Ezüst es13. Nem tudom a neved
07. A nagy folyó14. Örültek órája
DVD 2:
01. Gammapolis07. Start
02. Èletfogytig Rock and Roll08. Napot hoztom, csillagot
03. Naplemente09. Ègi vándor
04. Mozgó világ10. Nyári ejek asszonya
05. Ballada a fegyverkov´cs11. Petróleumlámpa
06. Léna12. Gyöngyhajú lány

Im Prinzip reicht es aus, an dieser Stelle auf mein Review der Doppel-CD zu OMEGAS "Greatest Performances" zu verweisen. Anzahl und Reihenfolge auf den 2 Silberlingen sind identisch und auch die Spielzeit ist fast gleich. Irgendwelche Bonus-Geschichten gibt’s nicht und lediglich bei der Soundauswahl wird man DVD-gewohnt eher verwöhnt.
Trotzdem ist es aber immer etwas anderes, ob man ein Konzert nur hört oder auch sieht. Deswegen ist nahezu immer die DVD vorzuziehen und auch hier bekommt man einen ganz anderen "Einblick", als wenn man nur der CD lauscht.
Da überträgt sich die Stimmung von der Bühne und aus den Stadien ganz anders und die Ungarn sind ja sowieso von Natur aus leidenschaftlicher und der großen Geste noch mehr zugetan, als viele andere Völker.

In Varázslatas fehèr kö meint man gegen Ende die Seele eines ganzen Volkes wogen zu hören, so bombastisch kommt das rüber. Insgesamt ist es sehr rockig und der Sound recht gut. Ein paar der Soundsünden der 80er Jahre bleiben uns leider nicht erspart, aber in dem Zusammenhang mit den Stadienkonzerten passt das eigentlich. Den großen Bühnen angemessen, ist die Band, und vor allem Leadsänger János Kóbor äußerst agil. Von Weitem könnte man ihn fast für David Coverdale in seiner Blondierungsphase - aber ohne die Mikrofonständer-Mätzchen - halten. Als zweiter Gitarrist ist der deutlich jüngere Tamás Szekers meist mit auf der Bühne - optisch eine Mischung aus Gary Rossington, Richie Blackmore und Slash - und liefert sich ein ums andere Duell, bzw. Duett, mit László Benkö.
Dazu gibt’s reichlich Keyboard-/Orgelbreitseiten und gehörigen Dampf aus der Rhythmusabteilung.

Wenn es sein muss, dann wird auch ein Streicherensemble auf die Bühne gezerrt, wie in A malomban, bzw. in dem bluesigen Hazafelé. Bühne und Aufbau sind dem Anlass entsprechend breitenwirksam gestaltet und das Publikum scheint sich seiner Rolle in dem Mitschnitt schon bei den Konzerten bewusst. Die Menge wogt und singt, dass es eine Freude ist. Und anscheinend auch war, denn, ob man der Sprache mächtig ist oder nicht, die Stimmung wirkt absolut ansteckend und schnell ist man dabei, die Lautstärke um ein paar Striche zu erhöhen und sich hier richtig "mit dabei" zu wähnen. Ton und Bild sind dafür wie gemacht. Über solche Live-Konserven würden sich die jeweiligen Fans öfter freuen.

Epi Schmidt, 08.10.2012

 

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