Night Train

8th Grade Bride

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 03.04.2003
Jahr: 2001

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Night Train Homepage



Redakteur(e):

Epi Schmidt


Night Train
8th Grade Bride, Hogan's Goat Enterprises, 2001
Dave "Chico" Prince Guitar, Vocals
George Ray Bass, Vocals
Bobby Lee Adkins Drums, Vocals
Produziert von: Dave Barrick Länge: 48 Min 39 Sek Medium: CD
1. 8th Grade Bride8. Takes Precedence
2. Trucker's Choice9. Big Block Cop
3. High Sheriff10. Dixie Wrecked
4. Palmer House11. Life's A Bitch
5. Truck On12. The Lord Knows I'm Drinkin'
6. Nashville Connection13. Left Behind
7. The Story Of Bluegrass

In den unergründlichen Weiten von Kentucky wuchert so manches sonderbare Gewächs. Unter anderem auch NIGHT TRAIN. Ein Besuch auf ihrer Homepage macht einem schnell klar: Das sind drei absolute "Knallköpfe" - im positiven wie im negativen Sinn!
Je nachdem ob man auf "mountain weddings" mit "pre-teen brides" steht oder die Auffassung der Band von "Hot Chicks" teilt...
Die Fans sind wohl vom selben Kaliber wie die Band. Aber kommen wir zur Musik.

Logisch, dass sie auch da auf gröberes (auch textlich) abfahren. Schon das Thema zum ersten Song 8th Grade Bride (?) ist der volle AC/DC-Rip-off von Cold Hearted Man. Zu den Australiern fühlen sie sich jedenfalls stark hingezogen, auch High Sheriff trägt da unverkennbare Züge.
Das ländliche, sprich Country, kommt aber, vor allem bei den Licks, auch immer wieder in den Songs vor. Es sind also durchaus auch Vergleiche zu, sagen wir Dan Baird, angebracht.
Die Produktion ist jetzt nicht gerade eine Rick Rubin-straight-in-die-Fresse und der Sänger ist auch nicht der Über-Shouter, aber ansonsten geht's eigentlich immer straight voran. Natürlich auch mal etwas Blues-Rock wie bei Truck On.
Mal wird's auch etwas "wirr", mit "fernöstlichen Melodien" wenn's um die japanischen Gitarren in der Nashville Connection geht.

Die BOTTLE ROCKETS liegen ja wohl zur Zeit auf Eis (wenn nicht gar aufgelöst) - Ersatz liefert Takes Precedence, mit rauer Slide-Gitarre.
Bei Big Block Cop klingt's ziemlich wie auf der zweiten Dan Baird-Scheibe. Geht im letzten Drittel gut ab, um dann in einen schleppenden Boogie zu verfallen.

Eigentlich sind die Songs alle nicht schlecht, ihnen fehlt nur irgendwie der "Hook" der dafür sorgt, dass sie sich im Gehör "festfressen". Naja, kommt vielleicht mit dem öfteren Hören.
Life's A Bitch hat da vielleicht am ehesten eine Chance. Kommt mit seinem treibenden Rhythmus und seinen "country-fizierten" Licks auf jedenfall gut.
Dann steht wieder AC/DC Pate für The Lord Know's I'm Drinkin', wobei der Gesang eher vom Country kommt und die Lead-Gitarre könnte glatt von Dan Baird gespielt sein.
Der Anfang von Left Behind hat etwas von It's My Life/We Gotta Get Out Of This Place [Wat nu? Bon Jovi oder Musik? Die Red.] aber auch wieder ein paar Aussie-Riffs - insgesamt wird es aber etwas, untypisch, psychedelisch.

Neues gibt's hier also nicht zu finden - Bewährtes allemal. Wer's braucht - muss jeder für sich entscheiden - für den CD-Player im Auto, oder im Truck, jedenfalls gut geeignet.

Epi Schmidt, 03.04.2003

 

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