Mutz & The Blackeyed Banditz

Stardust

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 04.10.2022
Jahr: 2022
Stil: Roots Rock
Spiellänge: 48:57
Produzent: Moritz Hempel

Links:

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Plattenfirma: Cargo Records

Promotion: cmm promotion


Redakteur(e):

Ralf Frank


s. weitere Künstler zum Review:

Deep Purple

Rolling Stones

Tom Petty

Tom Waits

Drone

Sons Of Anarchy

Blackberry Smoke

Peter Gabriel

Neil Young

Titel
01. Hammer Of The Gods
02. All Along
03. Dust & Bone
04. Blessed By The Devil
05. Through The Night
06. Stardust
 
07. Bye Bye Byrd
08. Where We Belong
09. Last Grain Of Sand
10. Cougar On A Leash
11: Hollow Man
Musiker Instrument
Moritz Hempel Vocals, Guitar
Tony Mulkes Guitar
Florian Hempel Bass, Vocals
Tobias Burmeister Keyboards, Vocals
Felix Hoffmeister Drums
Additional Musicians:
Sören Schmidt Bass

Moritz „Mutz“ Hempel ist von Hause her eigentlich Thrasher und somit eher bekannt als Frontman seiner Thrashband DRONE. Daneben ist er auch gerne mal als Solokünstler unterwegs mit entsprechendem Album aus 2016 (“Get Me Nutz“) oder als Veranstalter der „Mutz & Gäste“ Shows in seiner Heimatstadt Celle, die regelmäßig im Veranstaltungszentrums CD-Kaserne stattfanden, zuletzt aber in das altehrwürdige Schlosstheater umgezogen sind.
Bei diesen Shows wandelt Mutz entsprechend seinen Gästen überwiegend abseits der ganz harten Klänge und quer durch viele musikalische Stilrichtungen wie z. B. Rock, Pop, Country, Folk und sogar Disco.
Neben Eigenkompositionen geht die Bandbreite von Frank Sinatra über die Blues Brothers, Lou Reed oder Peter Gabriel bis hin zu den BACKSTREET BOYS. Letzteres musste Mutz seinen Bandkollegen allerdings mühsam abringen. Aus diesem Konglomerat ging der Entschluss hervor, daraus eine Band zu formen und die BLACKEYED BANDITZ waren geboren.

Foto: Martin Menzel/MTBB via CMM

Wegen Corona verlief die Gründung nicht ganz so geschmeidig wie geplant, aber mittlerweile haben die BANDITZ ihre Anfangsphase erfolgreich hinter sich gelassen, dabei zahllose Gigs samt Videodrehs auf der Habenseite und dieser Tage erschien nun auch endlich ihr Debüt Album “Stardust“, was ursprünglich bereits für 2020 vorgesehen war.
Der Opener geht noch recht hardrockig zu Werke, eventuell um neugierige DRONE Fans nicht gleich zu verschrecken, aber danach mäandert das Album durch die diversen Spielarten des Roots Rock, wobei jeder Song irgendeine Reminiszenz an bekannte Namen wie z. B. Tom Petty, Tom Waits, STONES oder BLACKBERRY SMOKE enthält oder sei es nur eine Hammond Orgel mit PURPLE Flair, ein Neil Young Riff oder ein funkiges Keyboard a la Bruno Mars. Mit Through The Night findet sich sogar noch eine irisch-schottische Ballade in dem Sammelsurium um gleich danach von dem Titelstück hinweg gefegt zu werden.

Alle Stücke wurden von Mutz und seinen Banditen geschrieben, live aufgenommen und in Eigenregie produziert, wobei Mutz für die Lyrics alleine verantwortlich zeichnet. Den Bass hat noch Sören Schmidt komplett eingespielt, wurde inzwischen aber durch Mutzs älteren Bruder Florian Hempel ersetzt, ebenso wie Drummer Felix Hoffmeyer durch Lucas Katzmann.
Hervorzuheben sind Mutzs gesangstechnische Fähigkeiten, die von hart bis weich (inklusive irisch-schottischen Akzent) die passende Tonalität zu jedem Song und dessen Stils findet. Das Album erinnert in seiner Bandbreite ein wenig an die Soundtracks zu der US-TV-Serie SONS OF ANARCHY und hätte dieser gut zu Gesicht gestanden.

 

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