Millenium

The Best Of

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 21.01.2005
Jahr: 2004

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Millenium
The Best Of... And More, Frontiers Records, 2004
Ralph SantollaGuitar, Keyboards (#1-28)
Todd PlantVocals (#7-18, #25-28)
Jörn LandeVocals (#1-6, #19-24)
Oliver HansonDrums (#1-28)
Shane FrenchGuitar (#1-14, #19-28)
Manfred BinderBass (#1-14, #19-28)
Don AireyKeyboards (#2, #6, #19-22)
Wayne KohoBass (#15-18)
Sean PhillipsGuitar (#15-18)
Dag StokeKeyboards (#1, #5)
Steve HodsonBass (#25-28)
Länge: 134 Min 29 Sek Medium: Do-CD
1. Power to love15. Together as one
2. Hourglass16. Believe in love
3. Superstar17. Almost made it to heaven
4. I still believe18. Invincible
5. Masquerade19. On and on
6. Chasing time20. I surrender
7. Shaman21. Jane
8. Beyond the pain22. Love is like oxygen
9. End of time23. Rain
10. Angelfire24. Anybody
11. Heaven sent25. Gone are the chances (Demo)
12. Run26. I lost it (Demo)
13. Saving grace27. Heresy (Demo)
14. The colour of night28. Sea of sadness (Demo)

"The best of... and more" ist geradezu prädestiniert um Neueinsteiger mit dem bisherigen Schaffen von MILLENIUM vertraut zu machen. Die ersten drei Veröffentlichungen der international besetzten Formation werden mit durchschnittlich sechs Songs relativ ausführlich gewürdigt, wobei allerdings das vierte und aktuellste Album "Jericho" aus rechtlichen Gründen - Stichwort: Neue Plattenfirma - nicht berücksichtigt werden konnte.
Dazu kommen insgesamt zehn Bonustracks, die diese Zusammenstellung auch für treue Anhänger der Band interessant machen sollten. Da sind zwei Überbleibsel aus den "Hourglass"-Sessions, vier Demo-Aufnahmen und last not least vier weitere Songs, vom geplanten, aber bisher nicht realisierten Cover-Album.

Macht summa summarum achtundzwanzig Titel und während man sich diese in den meisten Fällen genüsslich zu Gemüte führt, schießen einem sofort eine Menge anderer Bands durch den Kopf, deren Einflüsse sich mehr oder weniger deutlich ausgeprägt im MILLENIUM-Sound nachweisen lassen.
Beispielsweise JOURNEY, KANSAS (in den Achtzigern) oder SURVIVOR und mit leichten Abstrichen auch STYX von jenseits des großen Teiches, wo auch die Stammkräfte von MILLENIUM beheimatet sind. SHY von der Insel, aber auch die Speerspitze skandinavischer Melodic Rock-Kunst in Gestalt von T.N.T., PRETTY MAIDS oder TREAT.

In erster Linie ist MILLENIUM das Baby von Gitarrist Ralph Santolla, der sich hier selbst verwirklicht, während er seine Brötchen bei Bands wie DEATH, ICED EARTH oder neuerdings Sebastian Bach verdient.
Bemerkenswert, dass bei zwölf Songs der mittlerweile bei MASTERPLAN gelandete norwegische Ausnahmesänger Jörn Lande zu hören ist. Doch auch sein Vorgänger, und mittlerweile wieder Nachfolger Todd Plant weiß sich gekonnt, wenngleich nicht so facettenreich in Szene zu setzen.

MILLENIUM erfinden den Melodic Rock nicht neu, geschweige denn sind sie permanent so erschreckend hochklassig wie beim atmosphärischen Hourglass, das gleichermaßen an Headless cross (BLACK SABBATH) und Perfect strangers (DEEP PURPLE) erinnert.
Für die Band spricht allerdings die durchgängig vorhandene gesunde Härte, die Fokusierung auf die Gitarren als tragendes Instrument und die Frische mit der agiert wird. Im Verzicht auf kitschige Balladen vermag ich nichts Negatives zu entdecken.
Alles in allem kann ich MILLENIUM den Anhängern der angesprochenen Bands nach bestem Wissen und Gewissen empfehlen.

Martin Schneider, 21.01.2005

 

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