Maryslim

Split Vision

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 25.05.2004
Jahr: 2004

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Maryslim
Split Vision, Wild Kingdom/Sound Pollution, 2004
Kent Axen Guitar, Vocals
Mats MF Olsson Guitars, Vocals, Keyboards
Patrik Jansson Drums, Percussion, Vocals
Urrke T Bass, Vocals
Produziert von: Peter Tägtgren Länge: 47 Min 13 Sek Medium: CD
1. Walk alone7. Reason to live
2. All I want8. Shake it mama
3. B.T.L.9. My time
4. Princess without a crown10. Just maybe
5. I don't mind11. Another day
6. Something to rise12. Bring it on

Schwedens hoffnungsvoller Nachwuchs in Sachen Sleazy Rotz'n'Roll MARYSLIM begab sich unter die Fiitiche von Peter Tägtgren, der schon HYPOCRISY oder PAIN produzierte, in die Abyss Studios um den zweiten Release einzuspielen.
Wer jetzt aber ein noch härter und noch schneller oder gar eine Hinwendung zum Metal erwartet hatte, sieht sich getäuscht. Der Sound geht natürlich in den vollfetten Bereich, wirkt aber stellenweise fast ein bisschen glatt. Kommen die Instrumente angemessen zur Geltung, fehlt mir bei den Vocals ein wenig der Dreck, auch wenn wir natürlich noch lange nicht von BON JOVI-Sounds sprechen.
Das Ganze geht jedenfalls weg vom Punk hin zum Hardrock und weg vom Sleaze und hin zum Glam. Nicht ganz umsonst erinnert bereits das Cover doch stark an MÖTLEY CRÜE.

Der Opener Walk alone brettert ganz gut los, wer Highspeed sucht ist hier aber an der falschen Adresse. Beim nachfolgenden All I want wird es im Refrain sogar ziemlich poppig, der zweite Teil des Songs beinhaltet ein richtiggehend klassisches Hardrockgitarrensolo.
B.T.L. ist eingängiger AOR, Princess without a crown erinnert mich ein wenig an Sammy Hagar, also mitsing- bis stadionrocktaugliche Ware.
Mit I don't mind wird dann ein wenig Rock'n'Roll gebolzt, Singalong-Refrain inklusive.
Something to rise ist mächtiger Breitwandrock, während Reason to live wieder etwas mehr Geschwindigkeit aufnimmt.

Auch für den Rest gilt, dass fast jeglicher Trash und Rotz verschwunden ist. Die Dirt-Street-Punk-Fraktion wird eher ratlos bis verstört sein, wer auf Laune machenden 80er Jahre infizierten Hardrock speziell für die Car-Stereoanlage steht (selbst die obligatorische Feuerzeuge-schwenk-Ballade ist mit Bring it on vorhanden), kann bedenkenlos zugreifen.

Ralf Stierlen, 25.05.2004

 

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