Mädhouse

Down 'n' Dirty

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 14.07.2022
Jahr: 2022
Stil: Glam Metal
Spiellänge: 46:15
Produzent: Mikky Stixx

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Plattenfirma: Rock Of Angels Records

Promotion: Gordeon Music


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Mötley Crüe

Dokken

Poison

Ratt

Warrant

Vince Neil

Steel Panther

Titel
01. Down 'n' Dirty
02. Hard Luck
03. Kiss And Tell
04. Passionkiller
05. This Is Horrorwood
06. In The Doghouse
 
07. You And I Against The World
08. Kung Fu Holidays
09. Much II Much
10. Love Is Blind
11. You Can't Lead A Whore
12. Antihero
Musiker Instrument
Tommy Lovelace Gesang
Mikky Stixx Gitarre & Gesang
Thommy Black Gitarre & Gesang
Rickey Dee Bass
Casey Jean Eiszenman Schlagzeug

Da hat es aber jemand sehr eilig gehabt. Gerade einmal ein Jahr haben sich die Österreicher MÄDHOUSE Zeit genommen, um den Nachfolger ihres Albums “Bad Habits“ vorzulegen. Die Glam Metaller aus der Alpenrepublik hatten zwischen dem Debüt “Money Talks Bullshit Walks“ aber auch nur zwei Jahre bis “Bad Habits“ gelassen – sie scheinen raschen Arbeiten also gewohnt zu sein. Und wenn dabei dann so ein Werk wie “Down ‘n‘ Dirty“ herauskommt, dann sollte sich das Quintett auch weiterhin nicht allzu viel Zeit lassen.

Denn MÄDHOUSE legen hier ein astreines Party-Rock-Album hin, wie es auch die Glam-Heroen MÖTLEY CRÜE, DOKKEN, POISON, RATT oder WARRANT nur in ihren allerbesten Tagen hinbekommen haben. Hier treffen knallige Riffs (wie unter anderem beim Opener, Kiss And Tell, In The Doghouse) treffen auf ultra-eingängige Hooklines (wie etwa bei Passionkiller, This Is Horrorwood, Love Is Blind, Antihero), schmeichelnde Balladen (You And I Against The World) und eine tolle, satte Produktion, die ebenfalls das Feeling der goldenen 80er Jahre und der Sunset Strip-Szene einfängt.

Foto zur Verfügung gestellt von Rock Of Angels Records

Zudem haben MÄDHOUSE einen prima Sänger in Tommy Lovelace, der das Beste von Vince Neil (MÖTLEY CRÜE) und Stephen Pearcy (RATT) in seinen Stimmbändern vereint. Zudem hat die Band in Mikky Stixx und Thommy Black nicht nur zwei Riffmeister, sondern auch prima Solisten und prima Background-Sänger, die bei den Refrains für das nötige Volumen im Sound sorgen. Und das Rhythmus-Duo aus Bassist Rickey Dee und Drummer Casey Jean Eiszenman bringt die ganze Sache prima zum grooven.

Nachdem die alten Helden entweder ihre Karriere schon beendet haben (MÖTLEY CRÜE – trotz Reunion-Tour), seit Ewigkeiten nichts mehr veröffentlicht haben (POISON), nicht mehr in der „richtigen Besetzung“ dabei sind (DOKKEN, RATT, WARRANT), bleiben momentan nur noch die Tribut-Helden STEEL PANTHER; die das Banner des Glam hoch halten – und spätestens jetzt auch MÄDHOUSE. Denn ein Album wie “Down ‘n‘ Dirty“ wäre in den 80ern wohl ein Millionen-Seller geworden, auch wenn die Band nicht aus Los Angeles kommt. Mit ihrem dritten Album haben die Österreicher auf jeden Fall einen ganz gewaltigen Schritt nach Vorne gemacht und müssen bei den Fans des Genres ganz dick im Notizbuch vermerkt werden.

 

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