John Fullbright

Songs

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CD-Review

Reviewdatum: 22.06.2014
Jahr: 2014
Stil: Singer-Songwriter

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Redakteur(e):

Michael Masuch


John Fullbright
Songs, Alive, 2014
John FullbrightVocals, Guitar, Piano, Harmonica, Wurlitzer
David LeachBass
Wes SharonBass, Percussion
Mike MeadowsDrums, Percussiom
Daniel WalkerC3 Organ
Ryan EnglemanSteel Guitar
Produziert von: Wes Sharon Länge: 48 Min 58 Sek Medium: CD
01. Happy07. Never Cry Again
02. When You`re Here08. Going Home
03. Keeping Hope Alive09. All That You Know
04. She Knows10. The One That Lives too Far
05. Until You Where Gone11. High Road
06. Write a Song12. Very First Time

Wenn jemand wie John Fullbright mit seinem ersten Album von der einschlägigen Musikpresse in die Liga eines Townes van Zandt und Randy newman geschubst wird, macht das zweite Album erst recht neugierig.

Und nun legt Fullbright mit "Songs" zwölf an der Zahl vor und stellt musikalisch zutreffend fest, "dass grosse Kunst nur aus Leiden geschaffen werden kann."
Nun denn !

Der Opener Happy kommt schon mal ganz und gar nicht moll-verdüstert daher, bietet einen angenehmen Flow aus dezentem Schlagzeug, Akustikgitarre und John pfeift sich dazu eins. Solche Songs könnte man durchaus auch bei einem Donavan Frankenreiter oder John Mayer verorten, zumal When You`re Here und She Knows zwei Piano-Balladen mit zart gedrückter Hammond Untermalung nachgereicht werden, die sich problemlos in Billy Joels Repertoire wiederfinden könnten.

Dass John Fulbright ebenso sparsamst nur mit Akustikgitarre grosse Emotionen mitteilen kann, wenn er bei Until You Were Gone und Write A Song (wir erinnern uns) grosse Kunst aus Leiden erschafft, läuft's in einem imaginären Konzert garantiert mucksmäuschenstill ab, um dann im frenetischen Applaus zu enden.

John Fullbright entpuppt sich als grossartiger Songwriter, der gerne auch mal musikalisch wie bei Never Cry Again oder auch High Road einem Jackson Browne zuzwinkert und trotzdem sehr eigenständig "sein musikalisches Ding" durchzieht.

John Fullbright wird nicht ohne Grund mit den oben erwähnten "Grossen" in einem Atemzug genannt, scheint allerdings reif und abgeklärt genug, um in Zukunft selbst als musikalisches Vorbild herzuhalten.
Sehr intensives, interessantes Album mit tiefgründigem Songwriter-Charakter, das man sich unbedingt anhören sollte.

Michael Masuch, 16.06.2014

 

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