Jason Isbell Southeastern, Alive, 2013 |
Jason Isbell | Vocals, Guitars | |||
Brian Allen | Bass | |||
Chad Gamble | Drums | |||
Derry de Borja | Keyboards, Mellotron | |||
Dave Cobb | Percussion | |||
Special Guests: | ||||
Amanda Shires | Fiddle, Vocals (3) | |||
Paul Griffith | Drums (3) | |||
Kim Richey | Backvocals (2,12) | |||
Will Johnson | Vocals (10) | |||
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01. Cover Me Up | 07. Live Oak | |||
02. Stockholm | 08. Songs That She Sang In The Shower | |||
03. Travelling Alone | 09. New South Wales | |||
04. Elephant | 10. Super 8 | |||
05. Flying Over Water | 11. Yvette | |||
06. Different Days | 12. Relatively Easy | |||
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Mensch, da ist ja einiges in Jason Isbells Leben seit dem 2011er "Here We Rest" Album passiert. Nicht nur, dass seine Freunde auf ihn eingewirkt haben, mit dem Trinken Schluss zu machen, sondern auch die Hochzeit mit Amanda Shires (die auf dem Album mitwirkt) macht sich durchaus positiv auf seinem neuen Album "Southeastern" bemerkbar und erweist sich unter dem Strich als Therapie und Frischzellenkur.
Und so kann es durchaus passieren, das der ehemalige DRIVE-BY-TRUCKERS Aktivposten auch mal launig bei Cover Me Up nicht nur eine verhallte Lap Steel im Anschlag hat, sondern im langsamen Walzerrhythmus mit der akustischen Gitarre tiefgründig und der Welt entrückt daherkommt, während Stockholm zusammen mit Muse und Ehefrau Amanda Shires in schönster JAYHAWKS Nachbarschaft semiakustisch Aufmerksamkeit zu entfachen vermag.
Klar und markant kommt Isbells Stimme daher, mal eindringlich wie bei Travelling Alone, das sich mit Streichern und betörender Hookline durchaus fürs Americana-Formatradio empfiehlt und ebenso mit dem semiakustischem Flying Over Water, wo die markante E-Gitarre immer wieder kratzig zuzupacken und zu begeistern weiß.
Isbell tanzt gekonnt auf vielen musikalischen Hochzeiten, zeigt sich sparsam und kurzweilig beim hübsch folkig begleiteten Different Days und mit eindringlich nach vorne gemischter Stimme bei Live Oak, die den Hörer aufmerksam zuhören lässt. Er kann aber ebenso mit Super 8 knarzig und beseelt in bester Scheunenrockermanier die Hütte auf den Kopf stellen, was ihm durchaus gut zu Gesichte steht.
Jason Isbell gelingt ein gutes kurzweiliges und facettenreiches Songwriter/Americana Album , das es verdient hat, aufmerksam gehört zu werden.