Jaded Heart

Perfect Insanity

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 09.10.2009
Jahr: 2009
Stil: Melodic Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Jaded Heart
Perfect Insanity, Frontiers Records, 2009
Johan FahlbergGesang
Peter ÖstrosGitarreAxel Krus
Michael "Mülli" MüllerBass
Axel KruseSchlagzeug
Henning "Wanna" WannerKeyboards
Produziert von: Jaded Heart Länge: 52 Min 18 Sek Medium: CD
01. Intro07. One Life One Death
02. Love Is A Killer08. Rising
03. Fly Away09. Hell Just Arrived
04. Blood Stained Lies10. Psycho Kiss
05. Tonight11. Come To The Feast
06. Freedom Call12. Exterminated

Meine erste Reaktion auf das neue Material war: Was? Das sollen JADED HEART sein? Ich muss zugeben, ich hatte die Band einige Zeit vom Radar verloren und musste nun feststellen, dass die Gruppe nicht nur einen ziemlichen Personalwechsel hinter sich gebracht, sondern zeitgleich einen starken Musikwechsel vollzogen hatte.

Songs wie Love Is A Killer oder Blood Stained Lies haben mit dem früher gepflegten Melodic Rock (etwa von How Many Tears oder On The Rise) kaum mehr was zu tun und sind fast lupenreiner Heavy Metal. Das soll keine Kritik sein, sondern lediglich eine Feststellung, denn die Songs sind weiterhin vor allem eines: ziemlich gut.

Die Stücke haben sicherlich durch die gewonnene Härte etwas von ihrer möglichen Eingängigkeit verloren, aber das heißt nicht, dass Lieder wie Tonight nicht sofort ins Ohr gingen. Zumal der „neue“ Frontmann Johan Fahlberg seine Sache wirklich überzeugend macht und mit seinem leicht rauen Organ perfekt zu den etwas härteren neuen Songs passt.

Aber auch der jüngste Neuzugang Gitarrist Peter Östros setzt auf “Perfect Insanity“ mit seinem Spielstil einige Duftmarken. Dabei zeigt er nicht nur, dass er coole Riffs und schnelle Soli drauf hat, sondern kann auch bei den gefühlvollen Passagen auf der akustischen Gitarre (siehe One Life One Death) überzeugen.

Insgesamt ist JADED HEART erneut ein gutes Album gelungen, wenn es “Perfect Insanity“ auch schwer haben dürfte bei den alten Fans, denn der Sound der Band hat sich schon deutlich „verhärtet“. Zudem gibt es im Bereich des melodischen Metals momentan eine große Konkurrenz. Zudem sind nur einige Songs auf dem aktuellen Album wie eben Love Is A Killer echte Killer-Tracks, der Rest ist durchaus gut, aber eben nicht überragend. Aber das können die Konkurrenten meist ja auch nicht behaupten.

Marc Langels, 08.10.2009

 

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