Jaded Heart

Common Destiny

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 26.05.2012
Jahr: 2012
Stil: Melodic Metal

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Jaded Heart Homepage



Redakteur(e):

Marc Langels


Jaded Heart
Common Destiny, Fastball Music, 2012
Johan FahlbergGesang
Peter ÖstrosGitarre & Gesang
Henning WannerKeyboards & Gesang
Michael MüllerBass & Gesang
Axel KruseSchlagzeug
Produziert von: JADED HEART, Chris Lausmann & Michael Voss Länge: 50 Min 46 Sek Medium: CD
01. With You07. Are We Mental
02. Saints Denied08. My Destiny
03. Into Tears09. No More Lies
04. Buried Alive10. Life Is Beautiful
05. I Believe11. Higher
06. Run And Hide12. Fire And Flames

In Zeiten, in denen Bands fast im Jahrestakt neue Alben auf den Markt werfen, sind dreieinhalb Jahre schon so was wie eine kleine Ewigkeit, die sich JADED HEART gegönnt haben, um ihr neues – mittlerweile zehntes – Werk in trockene Tücher zu bringen. Auf “Common Destiny“ bietet die deutsch-schwedische Kombination wieder Melodic Metal mit einer deutlichen Betonung auf „melodic“.

Dabei sollten sich die Fans auch nicht vom Bandfoto auf der CD-Rückseite irritieren lassen, denn das verbreitet schon einen etwas anderen Eindruck. Dort sieht man dann die fünf Mann, sehr spärlich ausgeleuchtet in einer Pose, die eher zu einer räudigen Rock’n’Roll-Band wie etwa AC/DC oder LITTLE CAESAR passen würde. Aber stattdessen bieten JADED HEART hier Melodic Metal. Da passt das Bad Boy-Image mal so überhaupt nicht. Aber das sei nur so am Rande bemerkt.

Die Band fährt auf “Common Destiny“ wieder einen Breitwand-Sound auf, der hin und wieder an die Finnen von STRATOVARIUS erinnert, dabei aber abgesehen vom Opener With You deutlich weniger auf Keyboards setzt, sondern den Gitarren den Vortritt lässt. Die zeigen sich dann wieder von der gewohnt starken Seite und ziehen das ganze Programm durch: knackige Riffs, Flitzefinger-Soli, mal heftig, mal zart. Aber auch nach dem zweiten und dritten Durchlauf bleibt eigentlich etwas zu wenig davon in den Gehörgängen hängen.

Das Gleiche gilt denn auch weitestgehend für den Gesang. Die Melodien kommen einem beim Hören schon direkt irgendwie vertraut vor, aber können nicht komplett begeistern. Zudem sollte sich Sänger Johan Fahlberg ernsthaft Gedanken darüber machen, ob er seine Stimmbänder wie in Buried Alive bis in die höchsten Tonlagen strapazieren will, denn das ist nicht seine Stärke. Die liegt viel mehr in den mittleren Tonhöhen, hier kann er sein Volumen am besten einsetzen.

JADED HEART legen mit “Common Destiny“ wieder ein Album vor, wie es die Fans von ihnen erwarten, mit viel Melodie-Anteil, eingängigen und guten Songs (vor allen Dingen die erste Single With You knallt sehr ordentlich rein) und einem wohltemperierten Sound, der nicht aus den Hörgewohnheiten ausbricht. Aber irgendwie fehlt dem Album das Besondere, es ist eben ein weiteres Melodic Metal-Album, eine Weiterentwicklung im Sound oder Songwriting ist momentan nicht festzustellen und so kann man den Fans des Genres ohne Bedenken zuraten, dieses Werk zu kaufen. Wer aber Überraschungen erwartet oder aber etwas Neues, der wird hier eher enttäuscht sein.

Marc Langels, 22.05.2012

 

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