Gamma Ray

Empire Of The Undead

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 28.03.2014
Jahr: 2014
Stil: Heavy Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Gamma Ray
Empire Of The Undead, Ear Music, 2014
Kai HansenGesang & Gitarre
Dirk SchlächterBass
Henjo RichterGitarre
Michael EhréSchlagzeug
Produziert von: Kai Hansen Länge: 61 Min 17 Sek Medium: CD
01. Avalon07. Time For Deliverance
02. Hellbent08. Demonseed
03. Pale Rider09. Seven
04. Born To Fly10. I Will Return
05. Master Of Confusion11. Built A World (European Bonus Track)
06. Empire Of The Undead

Vier Jahre hat es gedauert, bis die deutsche Heavy Metal-Institution GAMMA RAY ihr neues Album "Empire Of The Undead" endlich fertig hatte. Ein Teil der Verzögerung ist hausgemacht, denn Bandkopf Kai Hansen schloss sich spontan mit seinem ehemaligen HELLOWEEN-Kollegen Michael Kiske zusammen in der Band UNISONIC. Und anschließend hätte beinahe ein Feuer das Album vernichtet, denn ein Brand zerstörte das Studio und die Bänder sowie den Proberaum der Band. Zum Glück hatte ein Techniker die Aufnahmen extern gesichert und so vor den Flammen bewahrt.

Nun liegt das "Empire Of The Undead" vor und das Warten hat sich gelohnt, beziehungsweise der Verlust der Aufnahmen wäre wirklich tragisch gewesen. Denn so überzeugend wie über weite Strecken auf “Empire Of The Undead“ klangen die Mannen schon lange nicht mehr. Dabei hat die Band an ihrer Herangehensweise nichts geändert. Aber die Songs wirken durch die Bank stärker und gehen schneller ins Ohr, als dies in den jüngeren Vergangenheit häufig der Fall war.

Hier bieten sie gleich mit dem Opener Avalon einen Knaller allererster Güte auf. Hymnischer Metal mit Power-Versatzstücken, einem Refrain, der dem Hörer nach Tagen noch im Kopf rumschwirrt und einem Hansen in bestechender Form – sowohl an der Gitarre als auch am Mikrofon. Anschließend in Hellbent wird das Tempo gleich mal schlagartig hochgefahren und selige früheste HELLOWEEN-Tage zitiert.

Auch wenn nicht jeder Song von “Empire Of The Undead“ bei mir zünden will, so hat das Album aber mit Master Of Confusion, das die Band ja vorab schon auf der gleichnamigen EP veröffentlicht hatte, dem Titeltrack und der stellenweise an QUEEN gemahnenden Power-Ballade Time Of Deliverance sowie den weiteren Krachern Demonseed, Seven und I Will Return noch genügend Material im Köcher, um u überzeugen. Abgerundet wird die CD von dem Bonus-Track Built A World, der ebenfalls sehr gelungen ist.

“Empire Of The Undead“ ist ein Album, wie man es von GAMMA RAY kennt und liebt. Momentan dürfte es wohl wenige Metal-Bands geben, die das Niveau der Hanse(n)aten erreichen. Von HELLOWEEN hat man auf jeden Fall schon lange kein solch gutes Album mehr zu hören bekommen. Geschweige denn von den selbsternannten Königen des Metal. Vielmehr regiert im Imperium der Untoten König Kai, der Erste.

Marc Langels, 21.03.2014

 

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