Freddie Mercury

Never Boring

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 10.11.2019
Jahr: 2019
Stil: Pop, Rock
Spiellänge: 48:36
Produzent: Freddie Mercury, Mack, Mike Moran, David Richards, Giorgio Moroder, Montserrat Caballé, Dave Clark

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Plattenfirma: Mercury/Universal Music


Redakteur(e):

Epi Schmidt


s. weitere Künstler zum Review:

Queen

Roger Taylor

Titel
01. The Great Pretender
02. I Was Born To Love You
03. Barcelona
04. In My Defence
05. Love Kills
06. How Can I Go On
 
07. Love Me Like There‘s No Tomorrow
08. Living On My Own (Radio Mix)
09. The Golden Boy
10. Time Waits For No One
11. She Blows Hot And Cold
12. Made In Heaven
Musiker Instrument
Freddie Mercury Vocal, Piano, Synthesizer
Mike Moran Piano, Keyboards
Alan Jones, Stephan Wissnet, Neil Fairclough, Andy Pask Bass
Paul Vincent, Brian May Guitar
Curt Cress, Rufus Taylor, Graham Jarvis Drums
Various other musicians

Der immense Erfolg des Kinofilmes “Bohemian Rhapsody“ hat uns in diesem Jahr einen der größten Stars des Rock- und Pop-Business in Erinnerung gerufen. Wobei man Freddie Mercury kaum “in Erinnerung“ rufen muss, denn auch heute noch ist er – ob mit seiner Band QUEEN oder als Solo-Künstler – jeden Tag irgendwo im Radio zu hören.

Und beglückt dabei jeden, der seine Musik hört. Ich kenne jedenfalls niemand, der da abschaltet. Sein Motto “never boring“ zahlt sich eben auch bald 30 Jahre nach seinem Tod immer noch aus. So heißt auch dieses Album, welches es auch in einer 3 CD + Blu-ray + DVD Edition gibt. Ein 120-seitiges Hardcover-Buch im Format 25 x 25 cm ist auch noch dabei. Also schon ziemlich die Vollbedienung.

Wer‘s nicht ganz so dicke hat, der greift evtl. zu diesem Teil, auch wenn sich hier naturgemäß die Raritäten in Grenzen halten. Auf jeden Fall – ganz im Sinne von Freddie – wurde hier nur auf das Beste zurückgegriffen. Will sagen: Kein bereits gemixtes oder sonstwie aufbereitetes Material kam zum Einsatz, sondern die Original-Mehrspur-Tapes dienten als Grundlage für den neuen Mix. Gut, Freddie hat seine Maßstabe von jeher hoch angelegt, aber irgendwie fühlt man sich teilweise neu mitgerissen.

Über Jahrzehnte hätte niemand geglaubt, dass die Originalversion der PLATTERS von The Great Pretender Konkurrenz bekommen, oder gar übertroffen werden könnte. Doch Freddie kann da tatsächlich mithalten.

Und I Was Born To Love You könnte durchaus ein QUEEN-Song sein. Und wahrlich nicht der schlechteste. Natürlich auf die Zeit dieser Aufnahmen bezogen. Wir sprechen hier von Mitte bis Ende der 1980er Jahre. Entsprechend ist die Auswahl der Klänge und Synthesizer sind schon sehr präsent. Trotzdem hat das einen faszinierenden Drive.

Obendrein: Wer kann von sich behaupten vor dem spanischen Königspaar gesungen zu haben? Schön, Barcelona käme heutzutage da vielleicht nicht mehr so an, aber damals, zusammen mit Montserrat Caballé, das hatte schon Klasse.

Eine bombastbeladene Piano-Ballade wie In My Defence würde wohl bei wenigen Sängern so durchgehen, aber Mercury macht auch das zu einer mitreißenden Hymne, mit unverkennbarem QUEEN-Flair.

Love Kils, da hat natürlich allein der Titel, bei Freddies Schicksal, einen Beigeschmack. Doch alle dunklen Wolken vertreibt der Sänger mit seiner nicht zu stoppenden Energie. QUEEN-Drummer Roger Taylor ist hier als Perkussionist und Brian May an der Gitarre zu hören. Halten sich aber vornehm zurück.

Gut zumindest auf dieser Compilation ist mir How Can I Go On dann eine Ballade zu viel. Auch wenn John Deacon hier Bass spielt. Von größerem Interesse sind da sicherlich Love Me Like There‘s No Tomorrow, eine wenig bekannte Piano-Ballade (ja, wieder eine) und doch –  aus meiner Sicht – doch eines QUEEN-Albums der 70er Jahre würdig sowie Time Waits For No One. Letzter wurde erst kürzlich entdeckt und präsentiert den Sänger dieses Mal ohne den ganzen Pomp außen herum. Freddie am Piano pur.

Für die Bewegungsfreudigen ist Living In My Own (als Radio-Mix) natürlich eine unwiderstehliche Einladung auf den Dancefloor. Und She Blows Hot And Cold ist im Grunde ein geiler Rocker, dem es nur etwas an den entsprechenden Rockgitarren mangelt. Gut fürs passende Solo sorgt immerhin Brian May.

Das abschließende Made In Heave kommt dann ganz ohne Gitarre aus, aber letztlich geht‘s hier auch um Freddie Mercury, einen der genialsten Sänger und Performer, den die Rock- und Pop-Welt zu bieten hatte. Hier bekommt man wieder mal einen kleinen Eindruck davon. Umfassender wird‘s natürlich mit besagtem Box-Set und, natürlich, mit den Alben von QUEEN. Wie der Titel dieser CD schon sagt: “Never Boring“!

 

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