Eric Gales

Crown

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 27.01.2022
Jahr: 2022
Stil: Blues-Rock
Spiellänge: 50:33
Produzent: Joe Bonamassa & Josh Smith, Eric Gales

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Plattenfirma: Mascot Label Group

Promotion: Netinfect


Redakteur(e):

Frank Ipach


s. weitere Künstler zum Review:

Joe Bonamassa

Josh Smith

Warren Haynes

Titel
01. Death Of Me
02. The Storm
03. Had To Dip
04. I Want My Crown
05. Stand Up
06. Survivor
07. You Don't Know The Blues
08. Rattlin' Change
 
09. Too Close To The Fire
10. Put That Back
11. Take Me Just As I Am
12. Cupcakin'
13. Let Me Start With This
14. I Found Her
15. My Own Best Friend
16. I Gotta Go
Musiker Instrument
Eric Gales Vocals, Guitar
Joe Bonamassa Guitar
Josh Smith Guitar
Michael Rhodes Bass
Greg Morrow Drums
Lemar Carter Drums
J.D. Simo Rhythm Guitar
David Cohen Accordion
Jade McCrae Backing Vocals

Hey, Leute, aus dem Weg! Jetzt komm' ich! Noch Fragen? Eine große Klappe hat der gute Eric Gales durchaus, aber er darf auch stolz auf sich sein. Seine Drogensucht, die ihn über Jahre hinweg gesundheitlich und auch künstlerisch viel zu viel Energie und kreatives Potential gekostet hat, scheint tatsächlich erfolgreich überstanden. Bravo!

Das frische Selbstvertrauen pumpt der 45-jährige Blueser in sein neues Album namens "Crown", das er gemeinsam mit dem Regenten des Genre Joe Bonamassa und seinem nicht minder begabten Partner Josh Smith produziert hat. Da tummeln sich also drei Höllengitarristen im Studio herum. Kann das überhaupt gut gehen? Doch, es funktioniert. Die drei bündeln ihr kreatives Potential auf eine fruchtbare, kollegiale Art und Weise, so dass Eric Gales als gefeierter Protagonist absolut im Rampenlicht steht.

Dass Mr. Gales, der schon mit zarten 16 Jahren sein erstes Soloalbum veröffentlichte, in einem stilisierten Kampf gegen Joe Bonamassa nach der Krone im Bluesrock-Genre greift, wird hier eher zur unterhaltsamen und heißblütigen Anekdote. Der soulige Funky-Kracher I Want My Crown verströmt durchweg positive und brodelnde Energie und gerät zu einem der Song-Highlights dieses Albums. Wer sich letztendlich die Krone aufsetzen darf, entscheidet einzig und allein das Publikum.

Eric Gales geht auf seinem neuen Album hart mit sich selbst ins Gericht. Der geleuterte Künstler hinterfragt und reflektiert sein bisheriges Leben, insbesondere seine vermaledeite Drogensucht, die ihn für etliche Jahre auf ein kreatives Abstellgleis manövrierte. Auch die in den USA abermals heftig aufflammenden Rassenunruhen im Frühling 2020, nimmt Gales zum Anlass über das Schicksal des ermordeten George Floyd zu räsonieren. Ernste, aber wichtige Themen, die der Gitarrist und Sänger aus Memphis zu einem abwechslungsreichen und stilistisch runden und höchst kompetent vorgetragenen Ereignis gestaltet.

Mit dem vitalen und Energie geladenen "Crown"-Album gelingt Eric Gales ein kleines Meisterstück, dass so gut wie keine Wünsche offen lässt und den Kampf um die Krone zu einem unterhaltsamen Spielchen werden lässt. Vielleicht sollten Joe und Eric für die nächste Runde noch den hochgeschätzten Warren Haynes mit in den Ring nehmen. Oder spielt der in einer anderen Gewichtsklasse?

 

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