Crazy Lixx

Riot Avenue

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 23.04.2012
Jahr: 2012
Stil: Sleaze Rock

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Redakteur(e):

Marc Langels


Crazy Lixx
Riot Avenue, Frontiers Records, 2012
Danny RexonGesang
Andy DawsonGitarre
Edd LiamGitarre
Loke RivanoBass
Joel CireraSchlagzeug
Produziert von: Crazy Lixx Länge: 45 Min 34 Sek Medium: CD
01. Whiskey Tango Foxtrot07. Church Of Rock
02. Young Blood08. Heatseeker
03. Riot Avenue09. Sweet, Bad & Beautiful
04. Fire It Up10. Be Gone
05. Downtown11. Only The Dead Know
06. In The Night

Seit 2002 haben es sich die Schweden CRAZY LIXX zur Aufgabe gemacht den harten Sleaze in die Welt hinauszutragen und dafür zu sorgen, dass Anhänger hart rockender Töne nicht jahrelang wie im Fall GUNS’N’ROSES oder MÖTLEY CRÜE auf neue Musik warten müssen. Und trotz eines Umbruchs im Bandgefüge (Schlagzeuger Joel Cirera und Bassist Loke Rivano haben nach den Aufnahmen die Band verlassen), machen CRAZY LIXX auf “Riot Avenue“ wieder eines: ganz viel Spaß.

Dabei macht sich insbesondere die Hinzunahme eines zweiten Gitarristen positiv im Bandsound bemerkbar. Das Duo Andy Dawson & Edd Liam spielen sich die Bälle bei den Riffs genauso spielend und blind zu wie in den knackigen Soli, die die beiden Sechs-Saiter hier hinlegen. Damit rocken sich CRAZY LIXX durch elf Stücke, die die Band von ihrer besten Seite zeigen. Die Stücke sind eingängig aber trotzdem mit dem nötigen Dreck, wie sie die Gunners auf “Appetite For Destruction“ oder die Crüe zu Beginn ihrer Karriere hatten.

Aber in Songs wie etwa Fire It Up gibt es noch genügend Melodien für Millionen, um Arenen zu füllen. In solchen Momenten erinnern CRAZY LIXX sehr an KISS in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre (etwa à la “Crazy Nights“ oder “Hot In The Shade“) oder aber im Fall Heatseeker an die Briten DEF LEPPARD.

CRAZY LIXX ist es gelungen, die perfekte Mischung für ihre Musik zu finden. Eingängiger Rock mit Killer-Hooks, lässiger Gitarren-Arbeit und einem sehr sparsam dosierten Glam-Faktor. “Riot Avenue“ macht eine dreiviertel Stunde lang mächtig Spaß und krallt sich im Gehörgang fest. Damit ist es genau das richtige Album für eine lange Autofahrt oder eine ausgelassene Party.

Marc Langels, 19.04.2012

 

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