Bourbon Boys

Shotguns, Trucks And Cattle

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 14.02.2013
Jahr: 2013
Stil: Country Rock

Links:

Bourbon Boys Homepage



Redakteur(e):

Marc Langels


Bourbon Boys
Shotguns, Trucks And Cattle, Despotzs Records, 2013
HulkoffGesang & Gitarre
Jonas KjellgrenGitarre & Gesang
Kenneth SeilBass & Gesang
Matt BuffaloSchlagzeug & Percussion
Gastmusiker
Kenneth KjellgrenBanjo
Jerry Lee LädermyhrPiano
Produziert von: Jonas Kjellgren Länge: 42 Min 57 Sek Medium: CD
01. Beast Of Bourbon08. Country Highway
02. Rattlesnake09. Rock 'N' Rollin Man
03. Hellfire10. Moonshine Boulevard
04. Hillbilly Heart11. Drinkin My Woman Away
05. Pour Some Bourbon On Me12. Road 99
06. Bowhunting Song13. Rock 'N' Roll, Women And Booze
07. Cormorant Blues

Rein geographisch betrachtet haben der Süden der USA und der Norden Schwedens nicht allzu viel gemeinsam, aber das Leben in beiden Landstrichen kann ähnliche Erfahrungen und Einstellungen produzieren: endlose Weiten Natur vor der Tür, die Distanz zum nächsten Nachbar lässt sich besser in Kilometern als in Metern beziffern, der nächste Ort hat nur eine Kreuzung und keine Ampel und weil in den Wäldern schon mal Elche, Wölfe und Bären leben, liebt man seine Knarre. Da scheint es doch naheliegend, dass man auch die gleiche Musik liebt. Das beste Beispiel für diese Theorie sind die BOURBON BOYS.

Die fünf (Nord-)Schweden legen mit "Shotguns, Trucks And Cattle" ihr Debüt vor und zelebrieren darauf eine Mischung aus den ur-amerikanischen Musikformen Rockabilly, Southern Rock und Country, wie sie ebenso gut hätte in Alabama, Texas, Kentucky oder Louisiana hätte entstehen können. Die Lieblingsthemen sind auch schnell klar: Freiheit, Natur und hochprozentiger Alkohol (am besten als Bourbon).

Dabei sollte man sich nicht von den Titeln zu voreiligen Schlüssen verleiten lassen. Weder ist das Beast Of Bourbon eine Hommage an die ROLLING STONES, noch standen bei Pour Some Bourbon On Me die Briten DEF LEPPARD Pate. Die Ähnlichkeiten sind reine Zufälle und führen ziemlich in die Irre. Viel treffender ist da das Hillbilly Heart, das auch textlich deutlich macht, woher der Wind weht:

I just want to make it clear from the start

That I'm just singing with a hillbilly heart

Ain't got no half-assed god damn city boy roots

I feel the ground of land under my boots

Out in the open lands

A man can be a man

For the neon lights i do not give a damn

No I don't

Just give me shotguns, trucks and cattle

Horses, whiskey and rye

All the thing that keep the beat up in this hillbilly heart

You can't change that even if you try

Well I don't understand the way things go down

For some people who are living in town

They have lost connection with reality

Living only for the fashions on TV

You know that I spend my weekends

Out hunting with my friends

And that sure as hell is better than all trains

It sure is

Für Fans der oben genannten Musik-Genres sind die BOURBON BOYS ein kleiner, feiner Geheimtipp. Musikalisch gibt es hier nichts auszusetzen. Die Jungs beherrschen ihr Handwerk, allerdings bieten sie auch nicht allzu viel Neues. Die Mischung ist gelungen und macht auch Spaß, mit einem absoluten Highlight, dem Hillbilly Heart. Der Rest braucht ein wenig länger, bis er im Ohr hängen bleibt. Die Musik kommt dabei sehr authentisch rüber. Die BOURBON BOYS sind keine Comedy-Truppe, die sich davon einen schnellen Euro verspricht, sondern machen das, was ihnen am Herzen liegt und das machen sie sehr gut und mit offensichtlich viel Spaß an der Sache, den man ihnen auch ständig anhört. "Shotguns, Trucks And Cattle" ist ein sehr ordentlicher Karriere-Start, Klasse wäre es aber, wenn sie da noch ein wenig mehr Individualität reinbekommen würden.

Marc Langels, 12.02.2013

 

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