Blue Öyster Cult

Agents Of Fortune 40th Anniversary Live 2016

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 16.04.2020
Jahr: 2020
Stil: Hard Rock
Spiellänge: 38:12
Produzent: Steve Schenck

Links:

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Plattenfirma: Frontiers Music

Promotion: cmm promotion


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Black Sabbath

Eagles

Steely Dan

Titel
01. This Ain‘t The Summer Of Love (nur CD)
02. True Confessions
03. (Don‘t Fear) The Reaper
04. E.T.I. Extra Terrestrial Intelligence
05. The Revenge Of Vera Gemini
06. Sinful Love
07. Tattoo Vampire
08. Morning Final
 
09. Tenderloin
10. Debbie Denise
Bonus-Material (nur DVD)
01. Interview (Länge: 21 Minuten 20 Sekunden)
02. Behind The Scenes (Länge: 1 Minute)
03. Blue Öyster Cult My Story (Länge: 30 Sekunde)
04. Live On Audience Music TV Spot (Länge: 30 Sekunde)
Musiker Instrument
Eric Bloom Gesang, Gitarre & Keyboards
Donald „Buck Dharma“ Roeser Gitarre & Gesang
Richie Castellano Gitarre, Keyboards & Gesang
Jules Radino Schlagzeug & Percussion
Kasim Sulton Bass & Gesang
Gastmusiker:
Albert Bouchard Schlagzeug, Percussion & Gesang

BLUE ÖYSTER CULT sind immer eine dieser Bands geblieben, die auf ihrer Seite des Atlantiks deutlich mehr Ansehen genossen haben, als es ihnen in Europa vergönnt war. Das liegt nicht daran, dass sie nicht auch hier mit ihren Hits wie (Don‘t Fear) The Reaper, Astronomy, Cities On Flame With Rock And Roll, Burnin‘ For You, Godzilla etc. bei Fans des teil progressiven teils psychedelischen eingefärbten Hard Rocks gut ankamen. Aber es wirkte hierzulande immer etwas befremdlich, dass die Band als Amerikas Antwort auf BLACK SABBATH angepriesen wurde – ein Versprechen, das die Gruppe nie wirklich einlösen konnte. Zumal sie mich akustisch teilweise eher an eine Mischung aus den EAGLES und STEELY DAN erinnern. Und trotz des vielbeschworenen – und hinkenden – Vergleichs konnte die Gruppe spätestens ab 1976 mit ihrem “Agents Of Fortune“-Album auch hier eine treue Fan-Basis aufbauen.

Diese wird nun mit einer Live-Einspielung des Meisterwerks verwöhnt, die anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Scheibe im Jahr 2016 entstand. Dabei handelt es sich allerdings nicht, um ein „reguläres“ Live-Album, sondern um einen Mitschnitt in einem (leider) nahezu menschenleeren Studio. Dadurch will sich auch nicht so wirklich die richtige Atmosphäre einstellen. Einzig beim großen Hit des Albums, dem wirklich mitreißend gespielten (Don‘t Fear) The Reaper, hört man am Ende etwas dezenten Applaus. Ansonsten aber ist es eher so, dass man die seltenen aber vorhandenen kleineren Ungenauigkeiten im Spiel der Band eben umso genauer wahrnimmt, da ja keine zusätzliche Atmosphäre vorhanden ist.

Die Band lässt sich davon allerdings nicht irritieren, sondern rockt sich engagiert durch diesen (ebenfalls leider) verkürzten Set. Denn das damalige Album brachte es ja gerade einmal auf eine Spielzeit von nur knapp 38 Minuten. Wieso dann nicht wenigstens noch ein paar andere Band-Hits mitaufgenommen wurden ist ob der verbliebenen Kapazitäten (sowohl auf der CD aber vielmehr noch auf der DVD) tatsächlich unverständlich. Für besonderes Kopfschütteln dürfte bei den Fans zudem die Tatsache sorgen, dass der Opener der Scheibe, This Ain‘t The Summer Of Love, hier nur auf der CD vorhanden ist und die DVD direkt mit dem zweiten Song, True Confessions, startet.

An der klanglichen oder bildlichen Qualität von CD und DVD gibt es denn auch nichts zu kritisieren. Ebenso – wie schon gesagt – nicht an der Performance der Gruppe, die die Stücke mit jeder Menge Elan und Vitalität darbietet, so dass die Stücke kein bisschen „angestaubt“ wirken. Für Fans der Original-Scheibe ist “Agents Of Fortune 40th Anniversary Live 2016“ denn auch (trotz der angeführten Schwäche des Paktes) sicherlich eine lohnenswerte Anschaffung sein. Wer aber eine starke und „richtige“ Live-Scheibe der Band vorzieht, der sollte sich aus meiner Sicht dann lieber zum Beispiel an “Some Enchanted Evening“ oder den natürlich Klassiker “Extraterrestrial Live“ halten.

 

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