Black Label Society

Order Of The Black

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 16.08.2010
Jahr: 2010
Stil: Heavy Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Black Label Society
Order Of The Black, Roadrunner Records, 2010
Zakk WyldeGesang & Gitarre
JD DeServioBass
Will HuntSchlagzeug
Produziert von: Zakk Wylde Länge: 49 Min 31 Sek Medium: CD
01. Crazy Horse08. Godspeed Hellbound
02. Overlord09. War Of Heaven
03. Parade Of The Dead10. Shallow Grave
04. Darkest Days11. Chupacatra
05. Black Sunday12. Riders Of The Damned
06. Souther Dissolution13. January
07. Time Waits For No One14. Can't Find My Way Home

Zakk Wylde hat ein schweres Jahr hinter sich: zuerst verlor er seinen Job als Axeman bei Ozzy Osbourne, dann empfahl ihm sein Arzt mit dem Trinken aufzuhören. Ironischerweise war der Alkohol auch einer der (vielleicht vorgeschobenen) Gründe von Ozzy für die Trennung von dem Gitarristen, der die meiste Zeit mit dem Madman des Metal zusammen gespielt hatte. Der andere war, dass Ozzy das Gefühl hatte, er würde musikalisch immer mehr nach Zakks Zweitband BLACK LABEL SOCIETY klingen.

Nun ist aus der Zweit- also die Haupt-Band geworden und mit “Order Of The Black“ liegt das erste Album nach Trennung und Läuterung vor. Und es scheint, als ob das alles gar keine Belastung für Wylde war, sondern er nun vielmehr befreit loszocken kann. Wylde muss jetzt nicht mehr seine besten Riffs bei Ozzy abliefern, sondern kann daraus sein eigenes Werk machen.

Somit ist “Order Of The Black“ das abwechslungsreichste Album der BLACK LABEL SOCIETY bisher und muss sich auch vor den Vergleichen mit “Shot To Hell“, “Mafia“, “The Blessed Hellride“ oder “1919 Eternal“ nicht scheuen. Denn schließlich konnte man der BLACK LABEL SOCIETY schon in letzter Zeit gelegentlich mal vorwerfen, dass ihre Lieder und Alben phasenweise etwas zu ähnlich klangen.

Aber keine Sorge BLS-Fans, Zakk Wylde schneidet wieder Stahl, dass es eine helle Freude ist. Seine Gitarren-Arbeit mit dem extrem tiefen Riffs und den zahlreichen künstlichen Obertöne (den so genannten „pinch harmonics“) ist sowieso einzigartig und sofort unter hunderten anderer Gitarristen zu erkennen. Zudem sind natürlich auch wieder die von BLACK LABEL SOCIETY bekannten Piano-Balladen vorhanden. Etwas überraschend finde ich allerdings Zakks Entscheidung, eine Cover-Version von Can’t Find My Way Home (im Original von BLIND FAITH) aufzunehmen. An diesem Song hatte sich schon HOUSE OF LORDS abgearbeitet und eine sehr gute und erfolgreiche Version aufgenommen. Aber BLS gelingt es ebenfalls das Stück würdig umzusetzen.

Zakks Stimme bleibt natürlich immer Geschmackssache, denn mittlerweile knödelt er fast genauso wie sein ehemaliger Sänger, aber das gehört irgendwie auch schon zum BLS-Sound dazu, genauso wie seine messerscharfen Metal-Licks und seine extrem schnellen sowie aggressiven Soli. Und es ist irgendwie auch schön zu sehen, dass sich hier niemand verbiegt, nur um eine weitere Stufe auf der Karriere-Leiter des Erfolges nach oben zu kommen. Aber wer diese Stimme nicht mag, wird wohl kaum Gefallen am Rest des Albums finden.

“Order Of The Black“ ist wieder ein rundum typisches BLACK LABEL SOCIETY-Album geworden, auch wenn es Zakk Wylde und Co. hier wieder besser gelingt, Abwechslung in den typischen BLS-Sound zu bringen. Ein wirklich schlechtes Album haben die Herren ohnehin noch nicht vorgelegt. In diese Reihe an stolzen Metal-Werken kann sich nun “Order Of The Black“ problemlos einreihen und wird den geneigten Metal-Fans auch wieder extrem viel Spaß bereiten.

Marc Langels, 16.08.2010

 

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