Black Book Lodge

Entering Another Measure

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 18.06.2015
Jahr: 2015
Stil: Stoner Rock

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Redakteur(e):

Marc Langels


Black Book Lodge
Entering Another Measure, Mighty Music, 2015
Ronny JonssonGesang & Gitarre
Jakob GundelSchlagzeug
Trygve BorelliBass
Produziert von: Jakob Gundel, Kristian Ark Dalsgaard & Ronny Jonsson Länge: 41 Min 49 Sek Medium: CD
01. The Martyr04. 27 Years
02. Ad Interim05. New Provenance
03. Entering Another Measure06. Alizarin

Nur ein Jahr nach ihrem sehr gelungenen Debüt, “Tundra“, melden sich die Dänen BLACK BOOK LODGE bereits mit ihrem zweiten Silberdreher zurück. Dieser präsentiert dem Hörer sechs Songs und hört auf den Titel “Entering Another Measure“. Der Grund für den kurzen Abstand liegt nach Aussage der Band darin, dass es sich bei dem Debüt um eine bessere Version einer EP handelt, die es bereits einige Jahre gibt. Daher hätten sich die Stücke irgendwie „alt“ angefühlt – und außerdem hätten die Musiker die Songs von “Entering Another Measure“ bereits im Kopf gehabt, bevor “Tundra“ überhaupt erschien.

Und die beiden Alben unterscheiden sich denn auch was das Songwriting betrifft recht deutlich. Wo die Lieder auf “Tundra“ doch zumeist recht straight und überraschend eingängig waren, da sollte der Hörer auf “Entering Another Measure“ etwas mehr Geduld mitbringen, auch wenn Stücke wie der Titelsong schon auch wieder recht catchy ausgefallen sind. Aber The Martyr und New Provenance verlangen schon nach ein paar mehr Durchgängen und wollen hörtechnisch „erarbeitet“ werden. Natürlich ist der an den 70er Jahren sowie Doom und Stoner Rock angelehnte sehr warme Sound der Band unverändert geblieben, aber auch spieltechnisch legen die Dänen hier ein wenig mehr Können an den Tag als beim Debüt.

“Entering Another Measure“ ist – trotz der zeitlichen Nähe – kein Abklatsch des erfolgreichen Einstandes geworden, sondern offenbart neue Seiten an dem dänischen Trio. Dass diese nicht immer eingängig ausfallen, ist dabei nicht als Kritik aufzufassen, denn häufig sind es diese Alben, die das Interesse des Hörers über Jahre hinweg halten können. Denn in Tracks wie den Abschluss Alizarin kann man sich so richtig versinken lassen und dann immer wieder neue Facetten entdecken. Ein wirklich gelungenes zweites Werk von einer wahrlich sehr viel versprechenden neuen Band.

Marc Langels, 15.06.2015

 

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