B.B. And The Blues Shacks

'Es macht Spaß, das Zeug zu spielen!'

( English translation by Google Translation by Google )

Interview

Reviewdatum: 09.07.2010
Stil: Blues, Soul

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Redakteur(e):

Frank Ipach


B.B. And The Blues Shacks
Es macht einfach Spaß, das Zeug zu spielen!, Interview

B.B. And The Blues Shacks ließen sich im vergangenen Dezember auf ein freudvolles Abenteuer ein und produzierten mit dem namhaften Erfolgsproduzenten Liam Watson (White Stripes) ein zünftiges R & B Album.
Heraus kam eine sehr unterhaltsame Mixtur aus Soul, Blues und Doo-Wop, mit dem treffenden Titel: "London Days".

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HoM: Bitte seid so nett und stellt Euch kurz vor und gebt uns eine kleine Bandhistorie (Gründungsjahr, Bandmitglieder etc.)

B.B.: B.B. & The Blues Shacks wurden im Jahr 1989 von den Brüdern Michael Arlt (Mundharmonika, Gesang) und Andreas Arlt (Gitarre) gegründet. Die heutige Formation setzt sich zusammen aus dem Bassisten Henning Hauerken (Bass seit 1995) Dennis Koeckstadt (Piano und Organ seit 2003) und Bernhard Egger (Schlagzeug seit 2006) Das erste Album „Feelin’ Fine Today“ erschien im Jahre 2004 auf Stumble Records. Seit 2001 ist das Quintet bei Crosscut Records unter Vertrag. Auf dem besagten Label erschienen bisher fünf Alben und eine Live DVD. Die Band tourt durch ganz Europa und die USA und spielt bis zu 150 Konzert jährlich

HoM: LONDON DAYS hat im Gegensatz der früheren Blues/Roots Alben einen großen Soul-Einschlag. Wie kam es zu dieser musikalischen Weiterentwicklung?

B.B.: Eine Band muss sich entwickeln, ohne dabei das Profil zu verlieren. Blues und Soul liegen eng beieinander. Fakt ist, dass Soul eine breitere Masse und vor allem junge Leute erreicht. Über den Soul besteht so vielleicht auch die Möglichkeit, das Interesse am Blues zu wecken. Viele Musikfans verurteilen den Blues als traurige, deprimierende Musik. Das ist eine Botschaft, die nicht richtig ist. Die neuen Einflüsse aus dem Soul machen unsere Musik noch lebendiger, noch spannender. Es macht Spaß, das Zeug zu spielen.

HoM: Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit dem Produzenten Liam Watson in den Toe-Rag Studios in London? Wie liefen die Aufnahmen ab? Seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden?

B.B.: Um ein solches Album zu produzieren, ist Liam Watson der einzig Wahre. Zum Glück hat ihm unser Sound gefallen. Liam hat uns in ein neues Gewand gepackt, und trotzdem klingt es noch nach den BBs. Diese Gabe ist ein Phänomen. Wie man vielleicht auf der CD hört, ist alles live eingespielt. Sogar der Gesang. Das spricht wohl auch für die Qualität unserer Band – ein Quintet mit immenser Live-Erfahrung. Unter anderen Umstände wäre eine solche Aufnahme nicht möglich gewesen. Da muss man als Einheit bestehen. Wir sind mit dem Album sehr glücklich und freuen uns natürlich, die Songs jetzt vor Publikum zu spielen.

HoM: Ihr spielt jährlich weltweit ca. 150 Shows, wie lässt sich das mit dem Privat-/Arbeitsleben vereinbaren? Welche Shows/Städte waren die bisherigen Höhepunkte?

B.B.: Also ein anderes Arbeitsleben gibt es nicht, wir sind Profi-Musiker. Für die Familienangehörigen ist es sicher manchmal schwer. Zum Glück haben wir tolerante Partnerinnen, die uns das Leben „on the road“ nicht zusätzlich erschweren. Man freut sich außerdem nach dem Stress des Unterwegsseins wenn man wieder nach Hause kommt.

Die letzten 15 Jahre waren sehr ereignisreich. Höhepunkte war sicher der Auftritt in den USA beim Doheny Festival vor 10000 Menschen. Aber auch in Europa haben wir tolle, große Festivals gespielt. Von Moskau bis Barcelona und Athen, war alles schon dabei. Mittlerweile konnten wir auch in Polen einige interesssante Festivals spielen. Es sind aber einfach zu viele Auftritte, um da ein Ranking aufzustellen.

HoM: Wie sehen die zukünftigen Pläne aus? Was kann man von den BBs 2010 noch alles erwarten?

B.B.: Wir werden jetzt unser Album bei den Auftritten vorstellen und sind gespannt, wie die Leute diesen neue musikalischen Schritt aufnehmen. Bislang hören wir viel Gutes. Mal sehen, was daraus noch wird. Und dann brodeln schon wieder ein paar neue Ideen. Aber das dauert noch, bis es ausgereift ist. Gutes Material vorzubereiten, ist wirklich aufwendig. Wir wollen keine 08 – 15 Songs schreiben, sondern Musik machen, die bei den Leuten „hängen bleibt“.

 

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