Alice Cooper

Theatre Of Death - Live At Hammersmith 2009

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 12.07.2021
Jahr: 2021
Stil: Hard Rock
Spiellänge: 79:00
Produzent: Shep Gordon & Bob Roth

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Plattenfirma: Edel


Redakteur(e):

Epi Schmidt

Titel
01. School's Out
02. Department Of Youth
03. I'm Eighteen
04. Wicked Young Man
05. Ballad Of Dwight Fry
06. Go To Hell
07. Guilty
08. Welcome To My Nightmare
09. Cold Ethyl
10. Posison
11. The Awakening
12. From The Inside
13. Nurse Rozetta
14. Is It My Body?
 
15. Be My Lover
16. Only Women Bleed
17. I Never Cry
18. The Black Widow
19. Vengeance Is Mine
20. Devil's Food
21. Dirty Diamonds
22. Billion Dollar Babies
23. Killer
24. I Love The Dead
25. No More Mr. Nice Guy
26. Under My Wheels
27. School's Out
Musiker Instrument
Alice Cooper Vocals
Chuck Garric Bass
Keri Kelly Guitar
Jimmy DeGrasso Drums
Damon Johnson Guitar

Zu Jahresbeginn hat Alice Cooper uns mit seinen Detroit Stories bestens unterhalten und nahezu die ganze Redaktion verzückt. Da erwartet man nicht schon wieder Neues aus der Cooper-Küche und doch ist für Nachschub gesorgt.

Nun ist es nicht so, dass es so dermaßen an Live-Alben von Ol' Alice mangeln würde und mit “A Paranormal Evening At The Olympia Paris“ wurde 2018 ja auch ein meinerseits sehr zu empfehlendes Doppel-Live-Album veröffentlicht. In der Tat handelt es sich beim vorliegenden Silberling natürlich um eine Wiederveröffentlichung: “Theatre Of Death – Live At Hammersmith“ war allerdings eine ganze Weile nicht mehr erhältlich und so sind wir froh, dass diese Lücke jetzt wieder geschlossen wird.

 

Es gab zwar damals mit “Along Came A Spider“ eine leidlich aktuelle Studioscheibe, aber darauf nahm der Zeremonienmeister dieser Theaters kaum Rücksicht und so findet sich mit Vengeance Is Mine gerade mal eine Nummer aus jenem Album. Kommt, mit seinen heavy Riffs allerdings auch hier gut. Gestartet wurde damals grundsätzlich mit School's Out und die beiden Gitarristen, Keri Kelly und Damon Johnson, trieben den Evergreen gleich so richtig auf Temperatur. Beim sangesfreudigen englischen Publikum kann man sich vorstellen, dass umgehend richtig Stimmung im altehrwürdigen Hammersmith war. Und dreht man die Lautstärke entsprechend auf, wird man unwillkürlich feststellen, dass man bei Department Of Youth schon fleißig mitwippt. Sofern es einen noch auf dem Allerwertesten hält.

 

Es war doch eh eigentlich immer egal, mit welchem Album Alice Cooper tourt, da sich der Meister schon Ende der 70er Jahre aus einem reichhaltigen Fundus an Klassikern bedienen konnte. Und in den allermeisten Fällen hatte er auch das richtige Händchen für seine Begleitband. Zwar saß hier nicht mehr, wie im Vorjahr Eric Singer auf dem Drum-Stuhl und für Jason Hook übernahm wieder der spätere THIN LIZZY-Gitarrist Damon Johnson, der auch auf das Cooper-Album “Dirty Diamonds“ (2005) mit einspielte. Bassist Chuck Garric kann man ja schon zur Stammbesetzung zählen und bereits in I'm Eighteen kann man sich an sein Spiel deutlich erfreuen. Wie gesagt, Cooper hat meist ein Händchen für seine Mitstreiter, aber ich würde diese Besetzung ziemlich weit oben ansetzen.

 

Es wird eine gesunde Mischung aus Alt und Neu geboten. Vom “Dirty Diamonds“ gibt’s gerade mal den den speed-punkigen Titelsong, von “Brutal Planet“ den brodelnden Wicked Young Man im Industrial-Sound, ansonsten liegt der Schwerpunkt eindeutig auf den frühen Alben und Songs. Guilty, Nurse Rozetta oder The Black Widow bekommt man ja auch nicht immer geboten, wobei das Album “Welcome To My Nightmare“ überhaupt stark vertreten ist. Was einem auf Audio-CD natürlich entgeht, ist die Show, zu der damals Tiffany Lowe einen wichtigen Beitrag geleistet hat. Zum Trost: Es gibt auch eine DVD/Blu-ray-Version dieser Veröffentlichung.

 

Die Leistung der Beteiligten, das kann ich schonmal sagen, ist ohne Fehl und Tadel, sieht man mal davon ab, dass sich Alice bei Poison unnötig (und hörbar) abmüht. Ich wage zu behaupten, wäre das nicht gespielt worden, hätte es maximal ein Prozent vom Publikum vermisst. Dann lieber noch Feed My Frankenstein oder Elected, die auch auf dieser Tour gespielt wurden. Da auch der Sound passt und sich die Überschneidungen zum oben erwähnten 2018er Live-Album in Grenzen halten, würde ich diese Scheibe durchaus in meine Empfehlungen zu Alice Cooper mitaufnehmen.

 

 

 

 

 

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