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Fotos: Pressefoto via Oktober Promotion
US Rails,
Eppstein/Ts, Wunderbar Weite Welt, 14.03.2018

Dass sich viele Bands in der Wunderbar Weiten Welt wohlfühlen, darf wohl als Indikator für den mittlerweile fünften Besuch der US RAILS im diesem schönen taunus etablissement hergenommen werden. Die Blue Rose Records Superstars stellten gleich ihren neuen Tourbassisten Cliff Hillis vor, der sich praktischerweise als "betriebsinternes" Vorprogramm mit Akustikgitarre vor das zahlreich erschienene Publikum setzte und eine gute Handvoll Songs zum Besten gab, die durchaus gut ankamen.

Dass sich Keyboarder Ben Arnold an diesem Tage mit Halsschmerzen herumplagte und anfangs beim Singen etwas zurückhielt, tat dem (einmal mehr) überzeugenden Auftritt der Railskeinerlei Abbruch.
Mit schmissigen Nummern wie Lucky Man und Heartbreak Superstar starteten Tom Gillam und Co einen extremst unterhaltsamen Abend, dessen gut ausbalanciertes Songmaterial, das u.a. auch vier Stücke ihrer neuen CD beinhaltete, die der singende Tom Gillam bestens gelaunt mit Warren Zevons Poor Poor Pitful me vorstellte und Schlagzeuger Matt Muir mit Fleetwood Macs "Rumours"-Klassiker Second Hand News stilvoll fortsetzte.

Pressefoto: Oktober Promotion

Überhaupt warfen sich die RAILS gut gelaunt zwischen THE CLASHs Train In Vain, wo Scott Bricklin federführend war, oder dem stimmungsvollen Colorado die kleine verbalen Bälle zu, betätigte sich Tom Gillam einmal mehr als Gute-Laune-Bär, der das Publikum bestens zu unterhalten wusste.

Mit dem überbordenden Declaration war der "offizielle" Teil des Abends mit knackigen 17 Songs zu Ende - dachte sich die Band - und wurde vom Publikum frenetisch zu vier weiteren Zugaben auf die Bühne geklatscht, was neben Don't Take Me Now und Do What You Want, Jackson Brownes bzw. Matt Muirs Running On Empty grosse Begeisterung hervorrief und bei Ben Arnolds Gänsehautmoment mit Neil Youngs Helpless andächtiges Schweigen verursachte und schließlich und endgültig einen hervorragenden Auftritt beendete.

Nach dem Konzert nahm die Band sich dankenswerterweise noch viel Zeit für kleine Smalltalks und Autogramme, die vom Publikum reichlich in Anspruch genommen wurde und das Sahnehäubchen auf einen absolut gelungenen Abend darstellte.

Michael Masuch, (Artikelliste), 14.03.2018