Fotos: Jörg Litges
Herne, Gysenberghalle, 15.04.2006

Jürgen: Als mich Kollege Jörg einige Wochen vor den „Monsters of Rock“ fragte, ob ich ihn nicht zu dieser Veranstaltung begleiten wollte, hielt sich meine Begeisterung in überschaubaren Grenzen. Bis dato hatte ich nicht mal etwas von der Existenz dieses Events gewusst. Früher, ja früher... da hätte ich Monate vorher bereits ein Ticket in der Tasche gehabt. Aber damals, vor rund zwanzig Jahren, verband man mit der Veranstaltung „Monsters of Rock“ solch klangvolle Namen wie AC/DC, IRON MAIDEN, VAN HALEN, WHITESNAKE oder KISS. Gut, SAXON haben auf dem allerersten Monster-Treffen 1980 in England weit vorn im Line-Up gespielt, und DORO (damals hieß das noch WARLOCK) haben wenn ich nicht irre 1986 nachmittags in Nürnberg spielen dürfen.

Jörg: Naja, die Zeiten wo ein Konzert ausverkauft wird, geschweige den eine Westfalenhalle füllt, sind wohl vorbei. Trotzdem hätten bei dem Billing ein paar Leute mehr auflaufen dürfen. Dadurch, dass der Vortag Karfreitag war, durften keine Soundchecks gemacht werden und am heutigen Tag nachgeholt werden, was unweigerlich zu Verspätungen im Zeitplan führte. Alle Bands mussten einige Lieder des Sets kappen um pünktlich zur Curfew fertig zu sein.

Jürgen: Damals zählte man die Zuschauer nach Zehntausenden, heute gestaltet sich das übersichtlicher. Die wahrlich nicht große Gysenberg-Halle in Herne, Heim des lokalen Eishockey-Clubs, erschien mir maximal zu einem Drittel gefüllt. Fifty-fifty übrigens, die reine Männerdomäne von einst ist passé. So saß nicht nur der liebe Jörg in meinem Auto, die liebe Bea war auch mit von der Party.
Wir leben zwar in einer Welt der Superlative, allerdings fanden die meisten Rock-Fans das Line-Up wohl doch nicht ganz so super. Obwohl, ein Eintrittspreis von unter 30 € hätte ein paar zahlende Nasen mehr verdient gehabt. Die wenigen Toiletten hätten dann wahrscheinlich noch einen erbärmlicheren Eindruck hinterlassen, aber die netten Mitarbeiter/innen vom Catering dafür ein paar Euro-Dollars mehr Umsatz gehabt. Schmackhaft war die Futterage ja, und die Bierbecher präsentierten sich auch angenehm randvoll. Zu akzeptablen Kursen ebenfalls, das sei am Rande erwähnt.

Bea: Bei dem Catering hast Du ja recht. Das liegt aber wohl auch daran, dass die da zu Hause sind. Ansonsten habe ich selten so viele überforderte Festival-Mitarbeiter/innen erlebt. Freundlich waren sie alle, aber keinerlei Info-Material und kaum jemand wusste irgendwas bis auf die Antwort zur Frage „wo bitte ist das Klo?“. Und das war dann ja auch noch voll die Nasszelle im wahrsten Wortsinn und schon durch eine kilometerlange Schlange erkennbar - zwei Klöchen für den ganzen Saal, geil. Weiteres möchte ich hier nicht ablassen, weil manche Leser/innen vielleicht jetzt gerade etwas essen.

Jörg: Ja, die Toiletten waren unter aller Sau, das geht sogar auf Festivals besser. Kein Wunder, dass viele Fans sich lieber im nahegelegenen Grüngürtel erleichtern gingen, als sich bei einer eher einer Jauchegrube ähnelnden Toilette anzustellen. Schmackhaftes Catering? Du meinst damit aber nicht die Majo mit Pommes, Jürgen??? Aber wer denkt bei so einem Event schon ans Essen. Bier war kalt, das zählte!

Elvenking

Elvenking Jürgen: So gegen 13.30 Uhr ging’s dann mit ELVENKING los. Jörg "musste“ die unbedingt sehen, ich kannte die überhaupt nicht. Das Intro kam noch gut, die Idee mit der Geige schien vielversprechend, nur was nutzen vielleicht gute Ansätze, wenn der Sound ein einziger Matsch ist? Mir erschien das bereits nach dem zweiten Song langweilig, also erst mal zur Zapfstelle für Gerstensaftkaltschale getrabt. Je weiter man sich von der Bühne entfernte, desto mieser klang das Dargebotene. Eventuelle Feinheiten mussten so zwangsläufig untergehen. Ich sach ma: Gute Ansätze, aber mehr war da nich!

Bea: Ganz Deiner Meinung.

Jörg: Tja, dass der Sound in der Gysenberghalle mehr als grottig ist, hatte ich ja schon bei GOTTHARD bemerkt. ELVENKING waren wirklich arm dran, scheiß Sound und scheiß Licht. Dadurch, dass ich mir am Vorabend noch die CD angehört hatte, konnte ich die Lieder natürlich ausmachen, für Leute ohne Vorbildung war das sicherlich nur Lärm. Die Italiener taten unter diesen Umständen was sie konnten, leider gingen grade die Fiddels und andere folkloristische Anleihen, die ihren unverwechselbaren Stil ausmachen, im Soundmatsch verloren.

Elvenking Elvenking

Neon Sunrise

Jürgen: Den Tiefpunkt bildeten NEON SUNRISE. Die langen Haare hin und her werfen reicht nun mal nicht alleine für einen guten Auftritt, meine Herren. Und ein bisschen zusammen sollte man auch spielen. In diesem Fall wurde wild gegeneinander musiziert, und Vocals die so gnadenlos danebenliegen habe ich in mehr als 25 Jahren Konzertreisen selten erlebt. Vielleicht sogar noch nie. Möglicherweise habe ich keinen Zugang zu der Mucke, aber ich fand das alles nur noch scheiße, und das kann man auch nicht auf einen nach wie vor unterirdischen Raumklang schieben! Sorry for that...

Bea: Photoposing mit Lärmbelästigung. Ich habe echt gelitten.

Jörg: Dem kann ich mich nur anschließen. Wo sie die Jungs gefunden haben, ich weiß es nicht, aber bringt sie um Gotteswillen wieder dahin zurück. Weglassen und die 30 Minuten Verspätung, die schon eingefahren wurden, auffangen, wäre sinnvoller gewesen.

Neon_Sunrise Neon_Sunrise

Altaria

Altaria Bei ALTARIA befürchtete ich aufgrund ihres Bandnamens Schlimmstes. Irrtum, schon die ersten Töne ließen mich neugierig zur Bühne traben (nach dem vorherigen Desaster war nämlich ein weiteres Bierchen fällig) und ich hörte richtig geilen Heavy Metal bei plötzlich gutem Sound. Freunde der alten „New Wave Of British Heavy Metal“ kamen voll auf ihre Kosten, das abwechslungsreiche Songmaterial überzeugte durch die Bank. Fette Gitarren, die sich mit Leads und Rhythmus gekonnt abwechselten, Bass und Drums auf den Punkt spielend und ein begnadeter Sänger sorgten erstmals auch im Publikum für gute Stimmung. So stelle ich mir ein Festival vor, die vorherigen Schnarchnasen waren sofort vergessen. ALTARIA dürfen in dieser Form gerne wiederkommen, ein Höhepunkt der Veranstaltung.

Jörg: Jepp. ALTARIA waren klasse. Ich kannte bisher nur ein zwei Songs der Finnen, aber die Mucke war geil.

Altaria Altaria Altaria

Delirious

Delirious Jürgen: DELIRIOUS spielen Thrash - und das gar nicht mal so schlecht. Mir fehlten allerdings die mittelschnellen Passagen, wie man sie u.a. von EXODUS oder FORBIDDEN kennt. Die Power litt im Laufe des Gigs doch ein wenig unter den vielen Breaks. Gut, das hat auf jeden Fall auch so manchen Leuten gefallen, was wohl auch am überzeugenden Stageacting rund um den wohlbeleibten Shouter gelegen haben mag.

Bea: ... eine echte Gazelle, aber macht nix. Die Vocals waren bemerkenswert...

Jörg: Ja, Sänger Bettys Plauze lässt sogar mich schmal aussehen. Leider bekam ich vom DELIRIOUS Gig nicht alles mit, weil zu dem Zeitpunkt eigentlich das Pre-Listening von JON OLIVA‘S PAIN stattfinden sollte, was aber dann verschoben wurde. Was ich gesehen habe war Thrash with Class, die Jungs werden immer besser und, sollte Betty nicht irgendwann mal platzen, ganz sicher die nächsten Großen der deutschen Thrashszene.

Delirious Delirious Delirious

Victory

Victory Jürgen: VICTORY habe ich zuletzt 1990 gesehen, seinerzeit auf der Tour zum Album „Temples Of Gold“. Damals bekam man Örtlichkeiten wie die Düsseldorfer Philipshalle halbwegs voll, danach ging es mit der Band bergab, was nicht nur am aufkommenden Grunge sondern gewiss auch am schwächer werdenden Songmaterial lag. Ich hätte gerne mal gewusst wer heute in der Band spielt. Leider gab’s weder Programmheftchen noch zumindest ein kleines Infoblatt für die angereiste Schar von Schreibern. Fargopeter Knorn zupft nach wie vor den „Fisch“-Baß und der dunkelhaarige Gitarrist hört vermutlich auf den Namen Tommy Newton. Aber heißt der blonde Axeman Herman Frank? Und Fernando Garcia singt auch nicht mehr mit. Der neue Frontmann ist mehr so der Typ „shoutender Biker“, mit kleinen Schwächen bei ruhigeren Passagen. Die gab es allerdings kaum, dafür die absolute Vollbedienung in Sachen Power-Rock’n’Roll-Groove Metal. Das volle Brett, da blieb kaum noch jemand auf den Hartschalensitzen kleben. Eine wahre Gitarrenschlacht tobte durch die Halle und die Jungs kamen rüber als spielten sie alle schon seit Jahrzehnten zusammen. Absolut tight und eine Performance abliefernd, das mir das Lästermaul zu blieb. Oder auf, ich weiß nicht mehr genau. Weil es war einfach saugeil. Was auch an der gelungenen Songauswahl lag. Das eingängige Backseat Rider, das monstermäßige Temples Of Gold, die Halbballade On The Loose oder ein Ausflug in die Tage mit ihrem ersten Sänger Charlie Huhn (Ted Nugent, FOGHAT) in Form von Check’s In The Mail. Das Ganze geriet zu einer überzeugenden Vorstellung. Zugabe!!

Bea: ... ja, das geht ins Bein, wer braucht da schon Balladen...

Jörg: Ja, VICTORY haben mich auch überzeugt. Ich war ja ein wenig skeptisch, wie die Band sich ohne Garcia oder das Huhn namens Charlie schlägt, aber Jioti Parcharidis macht das gut und bringt seinen eigenen Gesangsstil ein. Klar, Fargo-Pedder zupft den Bass und der weißhaarige Gitarrist ist tatsächlich Herman Frank. An den Drums saß übrigens der Vollständigkeit halber ein gewisser Achim Keller. Und Tommy Newton ist seit der Gründung 1984 dabei. Also 3 Originalmitglieder.

Victory Victory Victory Victory

Jon Olivas Pain

Oliva Jürgen: Es kam noch besser. JON OLIVA‘S PAIN bildeten wohl nicht nur für mich das Highlight des Tages. Erschien mir Mr. Oliva beispielsweise vor einigen Jahren mit seiner Stammcombo SAVATAGE im Vorprogramm von JUDAS PRIEST eher müde und mit seinem Sänger nicht sonderlich glücklich, so hat er nun die Vocals wieder allein für sich. Das ist besser so, denn der Mann blüht auf. Seine Performance, und damit meine ich nicht nur seinen Gesang, geriet zu einer grandiosen Darbietung. Gestik, Mimik, der Jon Oliva „lebt“ seine Songs. Die Band (2 Gitarristen, Keys, Bass, Drums) lieferte ihm ein Fundament auf dem er mit traumwandlerischer Sicherheit eine geniale Vorstellung ablieferte. In solch prächtiger Verfassung habe ich SAVATAGE selbst in den Jahren mit seinem Bruder Chris (R.I.P.) nie erleben dürfen. Da saß jeder Ton, da passte einfach alles. Das abschließende Hall Of The Mountain King kam gewiss nicht nur für mich viel zu früh. Der bzw. die Sieger des Tages!!

Bea: Vom ersten bis zum letzten Ton nichts woran man mäkeln könnte. Besonders beeindruckend fand ich Jons Stimme bzw. auch seine Art zu singen. Allein dafür hat es sich gelohnt...

Jörg: MIR klarmachen zu wollen wie geil Jon Oliva ist, bedeutet Eulen nach Athen zu tragen. Der Gig war einfach nur genial.
Neuzugang Shane French ersetzt Jerry Outlaw lückenlos. Immerhin ist jetzt die CIRCLEIICIRCLE Besetzung wieder komplett. Leider wurden wegen der Verspätung im Zeitplan zwei Songs gestrichen. Jon war, wie eigentlich immer, gut drauf, stimmlich wird er von Tour zu Tour besser.

Oliva Oliva Oliva Oliva Oliva Oliva Oliva

Sonata Arctica

Sonata Jürgen: SONATA ARCTICA ist Heavy Metal wie ich ihn absolut nicht mag. Begonnen hat das irgendwann mal mit HELLOWEEN und seit diesen Tagen kann ich mit solch einer Mucke nix anfangen. Leider konnte ich kein Bier mehr ordern, denn Jörg musste noch nach Essen zurückchauffiert werden und Gemahlin Bea nahm die Rolle der Beifahrerin ein. Ich erinnere mich an eine Doublebass-Suppe und daran, dass ich währenddessen „Pommes Rot-Weiß löffelte“... mit der Gabel. Und anschließend auch noch eine leckere Waffel vertilgte.

Bea: Eine homogene Klangwurst, aber kein Grund sich zu besaufen, lieber Jürgen! [Man hört förmlich die Worte einer betrübt dreinblickenden Gattin: „Muuuss es denn wirklich unbedingt sein, dass du jetzt noooch ein Bier trinkst“. Red., leidgeprüft]

Jörg: Also, ich fand SONATA heute richtig klasse. So langweilig wie ich sie beim letzten Rock Hard Festival fand, so sehr haben sie mich heute überzeugt. Geiler Powermetal, mein geliebter Doublebass schön durchgetreten, Tony Kakko stimmlich bestens drauf (ist ja leider nicht immer der Fall). Auch das Publikum schien auf die Band gewartet zu haben und ging gut mit. Und überhaupt, was ist gegen den Vodka-Song einzuwenden?

Sonata Sonata Sonata Sonata Sonata Sonata

Doro

Doro Jürgen: Ich mag DORO nicht, das gebe ich zu. Viele Leute mögen DORO, das war nicht zu übersehen. Zusammen mit SAXON T-Shirt-mäßig wohl die stärkste Fraktion bildend. Diese Fangruppe hat sicherlich tausend Gründe, warum sie die Songs von Frau Pesch und sie selber auch mag. Nachvollziehen kann ich das nicht. Ich habe Doro Pesch seit 1984 immer mal wieder live erleben dürfen und auch noch ein paar Alben aus der WARLOCK-Phase im Regal stehen. “Triumph And Agony“ (1987) war gar nicht so ein übles Album, das gebe ich zu. Doch wie lange ist das her? Egal ob Burning The Witches, True As Steel oder All We Are, jeder Track wird durch Mitsing, -klatsch oder -grölpassagen unendlich in die Länge gezogen. Besser werden die Songs dadurch nicht. Doro hampelt wie eh und je über die Bühne und fuchtelt wie immer wild mit den Händen herum, zumeist mit einem Fuß auf den Monitorboxen stehend, wie immer. Für immer wird auch im Alter nicht anspruchsvoller. Aber der Track „muss“ wohl sein. Wer distanziert das Cover zum aktuellen Album beschreibt, wird sich schwer tun nicht in Lästerein zu verfallen. Ich sach auch nix mehr... soll Jörg das tun oder Fred die Dame beim Interview danach fragen. [Kein Interview, weil Frau Pesch auf der Tour erst 90 Minuten nach Showende gesprächsbereit war – und das war i.d.R. gegen halb 2 in der Nacht! Red.]
Ich bleib bei meinen GIRLSCHOOLs und den Wilson Sisters. Nancy forever!

Bea: Wow, eine Darbietung E-C-H-T-E-R Gefühle, mit weniger Tiefgang als Rosamunde Pilcher.

Jörg: Jetzt seit mal still, da oben, ihr Konspirative-Anti-Doro-Vereinigung. Ich habe die Show leider nicht ganz sehen können, nur 6 Songs. Schade, denn Doro und die Band gaben von Minute eins an alles. Das sind echte Rampensäue, denen man die Spielfreude abnimmt. Mir persönlich gefallen die deutschen Songs auch nicht wirklich, bei Für immer machte ich mich auf den Weg zum Tourbus Jon Olivas, aber schade war es schon, dass ich den Gig nicht bis zum Ende ansehen konnte.
Persönlich habe ich noch keinen schlechten Gig von Doro gesehen, bei den CDs ist das ne andere Sache, da gibt es schon so manch faules Ei. Dass immer der gleiche Ablauf stattfindet, ist wie bei SAXON oder PAIN, trotzdem hindert es mich nicht, immer wieder hinzugehen und abzufeiern. Und mal ehrlich: Burning The Witches lädt jeds Mal zum Bangen ein. Und wenn Doro You’re Family singt, nehme ich ihr das sogar ab. Was ich vom Gig gesehen habe war grundsolider handgemachter Metal, überzeugend serviert.

Doro Doro Doro Doro Doro Doro Doro

Saxon

Saxon Jürgen: Dieses Mal hatten SAXON wieder einen guten Sound. Ich weiß, an manchen Plätzen in Bochum war’s anders. Aber die haben wieder kein Dallas 1 P.M. gespielt.
Das Songmaterial vom aktuellen Longplayer „Lionheart“ kam anständig herüber, ansonsten gab es nicht viel Neues zu vermelden. SAXON sind halt SAXON und eigentlich immer gut für eine solide bis überragende Liveshow. Paul Quinn wirkt mittlerweile wie ein gemütlicher älterer Herr, dafür bangt Nibbs Carter nach wie vor ein wie Wilder durch die Gegend. Der heutige Auftritt bildete einen guten, wenn auch nicht phänomenalen Abschluss des Tages und für eine unterm Strich passable Veranstaltung.

Jörg: SAXON haben immer einen guten Sound, außer im Düsseldorfer Tor 3, aber ich glaube, das geht da nicht anders. Aber erstaunlich war es schon, dass je später der Abend der Sound besser wurde. SAXON waren zu Recht der Headliner. Und nach der 80s Tour machte es auch Spaß, mal wieder Songs von “Lionheart“ zu hören. Was die Fans an dem unsäglichen Crusader finden, ich weiß es nicht, scheint ein Überhammer zu sein. Nibbs und Doug sind neben Biff die optischen Hingucker, Paul Quinn und auch der zurückgekommene Nigel Glockler wirken dagegen fast wie aus einer Rentnerband.
Trotz dem fehlenden Dallas 1 PM gabs eigentlich alles zu hören was das SAXON Fanherz höher schlagen lässt.

Saxon Saxon Saxon Saxon Saxon Saxon

Jürgen: Sieger des Tages: Jon Oliva vor VICTORY, ALTARIA und SAXON.

Jörg: Ich sag: Es war ein rundes Festival, mit nur einer Schwäche, nämlich NEON SUNRISE, und dem anfänglich schlechten Sound. Wo die auf dem Billing gelisteten T-BONE abgeblieben sind weiß wohl keiner, obwohl in der ersten Reihe zumindest zwei Fans der Band standen. [Gruß an Regina und Jenny] Ich hoffe, dass es ab jetzt wieder jährlich ein Monsters geben wird, und das beim nächsten Mal ein paar mehr Nasen den Weg in die Pampa finden (mit Öffentlichen Verkehrsmitteln ist es nicht einfach, um nicht zu sagen unmöglich, da wieder wegzukommen).

Jürgen: Und jetzt endlich ein Bier...
Bea: Genau!
Jörg: Dann man Prost!

Bea & Jürgen Ruland, (Artikelliste), 20.05.2006
Jörg Litges, (Artikelliste), 20.05.2006