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Fotos: Ralf Stierlen

Elctric Eel Shock
Electric Eel Shock
"Deutschland ist auf dem Weg, Rock'n'Roll Land No.1 zu werden", Interview

Electric Eel Shock - Akihito Morimoto Am Rande des Record Release Konzerts im Kreuzberger Wild at Heart hatte ich Gelegenheit mit dem Sänger, Gitarrist und Mastermind von ELECTRIC EEL SHOCK, Akihito Morimoto, von aller Welt nur Aki gerufen, und Bassist Iazuto Maekawa ein kurzes Interview zu führen. Da wir das japanische Trio Infernale ja schon zu diversen Gelegenheiten befragt haben und alles an dem Abend etwas in zeitlichem Verzug war, ging es recht flott zur Sache.

Hooked on Music: Warum ist "Beat Me" das beste Album, dass Ihr je gemacht habt ?

Aki: Oh, vielen Dank. Weil wir einige großartige Songs gemacht haben ergab das ein großartiges Album. Vor allem mit einem herausragenden (ok, Aki sagt zu allem "great" - aber es soll ja nicht langweilig werden, Anm. d. Red.) Produzenten, der uns dabei geholfen hat. Kennst Du Attie Bauw?

HoM: Ja, klar. Habt Ihr ihn wegen seiner Arbeit mit JUDAS PRIEST und FIGHT ausgewählt?

Iazuto: Eigentlich haben nicht wir ihn ausgesucht, sondern er hat uns ausgesucht.
Aki: Es passierte alles ganz zwanglos. Wir trafen ihn, als wir mit DANKO JONES zusammen spielten. Er kam, um DANKO JONES zu sehen und mochte unsere Show.
Iazuto: Er war richtig beeindruckt.
Aki: Also nahm er Kontakt mit uns auf, wir freundeten uns an und so produzierte er uns dann. Attie ist ein wirklich großer Produzent. Mit Produzenten ist es ja immer so eine Sache, man weiß nicht so recht, worauf man sich einlässt, es ist manchmal wie ein Glücksspiel. Wir kannten ihn ja vor der Arbeit mit uns nicht, aber es funktionierte hervorragend.

HoM: Ich finde auch, dass Euer Songwriting wirklich gut (geworden) ist.

Aki: Vielen Dank. Was ist Dein Lieblingsstück auf dem neuen Album?

HoM: Das kann ich gar nicht so genau sagen. Das Album funktioniert als Ganzes und ist insgesamt sehr gut geworden. Einen ausgesprochenen Lieblingssong könnte ich da gar nicht hervorheben.

Aki: Vielen Dank...

HoM: Wenn Ihr live spielt, habt Ihr da einen Plan für das stage acting oder entsteht das alles ganz spontan?

Aki: Grundsätzlich haben wir keinerlei Plan (das können einige Leute bestätigen, Anm. d. Red. ) für die jeweiligen Shows. Es steht nur fest, dass wir viel Spaß haben wollen. Wir haben keine spezielle Strategie. Einige Elemente sind gleich bleibend, aber es entwickelt sich ansonsten aus der Situation heraus, ganz natürlich. Aber wir diskutieren das nicht untereinander.
Iazuto: Wir denken da nicht zu viel darüber nach (lacht).

HoM: Auf "Beat Me" ist, natürlich, ein BLACK SABBATH-Cover mit Iron Man. Gibt es in Eurer Live Show noch mehr Covers?

Aki: Diesmal spielen wir nur das, Iron Man, weil wir genügend gute eigene Songs haben, spielen wir unsere Sachen. (lacht).

HoM: Habt Ihr etwas von der SABBATH-Reunion gesehen?

Aki: Nein, leider. Wir hätten die Chance gehabt, sie beim Donington Festival in England zu sehen. Aber leider hatten wir dann am selben Tag ein eigenes Konzert zu spielen, so dass wir sie verpasst haben. Ich würde sie schon mal gerne sehen. Aber ich habe die Show von Ozzy Osbourne gesehen, nur BLACK SABBATH noch nicht.

HoM: Wie ich gehört habe, soll es wirklich gut gewesen sein und Ozzy richtig fit...

Aki: Hast Du sie gesehen?

HoM: Nein, ich nicht, aber mein Kollege Jörg, mit dem ihr in Dortmund gesprochen habt (und dessen Blindflug-CD sie verbaselt haben, Anm. d. Red.) und der war recht angetan von BLACK SABBATH.
Sonstige musikalische Helden für Euch?

Iazuto: IRON MAIDEN. Wir haben kürzlich Bruce Dickinson getroffen auf einem seiner Konzerte. Das war so aufregend für mich.
Aki: Ich weiß auch gar nicht mehr, was ich mit ihm gesprochen habe, so aufgeregt war ich.

HoM: Und Ihr seid immer noch ständig unterwegs, immer noch mit dem selben Bus (das gelbe, mehr als abenteuerlich antiquiert wirkende Gefährt parkte gegenüber, Anm. d. Red.)... (Gelächter)

Aki: Ja, aber inzwischen ist er doch schon ein bisschen alt. Er wird wohl demnächst sterben.

HoM: Was sind Eure weiteren Pläne für dieses Jahr?

Aki: Wir haben noch eine ganze Menge Shows in Europa mit dem neuen Album.
Iazuto: Es wird eine wirklich große Tour in Europa werden.

HoM: Sind auch einige Festivals dabei?

Iazuto: Ja... wir haben zwei größere Festivals in England, im Herbst.
Aki: Wir haben nicht so sehr viele große Festivals, gerade in Deutschland nicht, wofür ich mich schon einmal entschuldige (lacht), sondern sind gezielter unterwegs. Aber wir kommen zurück. Spätestens nächstes Jahr.

HoM: Dafür habt Ihr ein großartiges Album dagelassen. Da können Euch die Leute (endlich einmal) fast wie auf der Bühne hören.

Iazuto: Das war auch unser Ziel. Attie hat da einen hervorragenden Job gemacht, der ja auch unsere Show kannte. Das ist sehr wichtig für uns.

HoM: Das war sicherlich ein Vorteil, dass er Euch zuerst live gesehen hat und dann das Ganze versucht hat, auf das Album zu übertragen.

Iazuto: Ja, genau.

HoM: Wollt Ihr noch etwas an unsere Leser loswerden?

Aki: Kauft unsere CD (Gelächter), checkt uns auf der Bühne, bei unserer Tour...

HoM: Ich denk, dass werden viele Leute machen, die Euch schon einmal gesehen haben oder von Euch gehört haben...

Iazuto: Ja, und voraussichtlich im Oktober oder November werden wir wieder zurück sein.
Aki: Wir hatten gestern abend ein fantastisches Konzert in Hamburg mit sehr vielen großartigen Leuten. Für mich ist Deutschland auf dem Weg, das Rock'n'Roll-Land Nummer 1 zu werden. (Gelächter)

HoM: Vielen Dank für das Gespräch und bis bald mal wieder.

Aki, Iazuto: Ja, bis bald.

Vielen Dank an dieser Stelle auch an Tourmanager James und Sabine von Bizzy Bee, die das Interview ermöglicht hat.

Electric Eel Shock

Ralf Stierlen, (Artikelliste), 14.07.2005