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Locomotive Records

10 Fold B-Low
"Eine Band ist wie eine komplizierte Beziehung", Interview

Thomas Fischer - 10 Foot B-Low Zum Glück gibt es in Deutschland außer TOKIO HOTEL oder sonstigen Klingeltonlieferanten noch genügend Bands, die nach guter Tradition den Untergrund beackern, um die Fahne des Rock hochzuhalten.
Für die härtere Fraktion interessant ist die Kölner Truppe 10 FOLD B-LOW, die eigentlich die Lager der Metaller mit den Hardcore-Fans versöhnen könnten, so stilistisch vielseitig sind sie. Im Rahmen ihres Berliner Konzertes, gemeinsam mit den lokalen KARRAS und den dänischen Gute-Laune-Knüpplern von HATESPHERE hatte ich die Gelegenheit, mit Sänger Thomas Fischer ein paar Worte zu wechseln.

Hooked on Music: Kannst Du zur Einführung ein bisschen was über 10 FOLD B-LOW erzählen?
Thomas: 10 FOLD B-LOW gibt es seit 2001, damals noch in anderer Besetzung. Die Geschichte. da kann man jetzt weit ausholen, ist aber im Prinzip klassisch: Also man trifft sich im Probenraum, nimmt die ersten Songs auf, spielt die ersten Konzerte, macht ein Demo. das war's. Und dann, ich glaube Ende 2003 ist dann Locomotive, unser Label, auf uns zugekommen und haben uns dann mal live angekuckt und da ist es im Prinzip dann schon passiert, es ist so über uns gekommen. Wir haben viel gespielt. obwohl, so viel. wir haben noch Glück gehabt, lass es mal 30 Gigs gewesen sein, dann waren die da. Also Glück gehabt haben wir auf jeden Fall. Und von da an ging es bergauf und macht Spaß.

HoM: Ihr habt jetzt innerhalb von zwei Jahren zwei Releases hervorgebracht, also 2004 die EP und jetzt 2005 gleich die nächste CD "For Those Who Share The Sun". Habt Ihr noch so viele Songs in petto oder seid ihr einfach Workoholics?
Thomas: Ne, wir hatten nicht viele Songs in petto. Also, wir haben die erste CD aufgenommen, größtenteils noch mit Songs vom Demo, also die fünf Songs vom Demo haben wir auch alle für die CD genommen. Ein Song ist letztlich nicht auf dem Album gelandet, wir haben ihn aufgenommen, aber er ist nicht draufgekommen durch einen Fehler im Presswerk. Pech gehabt, na ja, also wir haben noch einen in petto, mal schauen, vielleicht kommt er irgendwann einmal als Gimmick, aber letztlich haben wir die Songs schon vorher gehabt, für das erste Album.
Das war also jetzt nicht das Problem, und von da an haben wir dann erstmal viel gespielt, nach dem ersten Release und dann haben wir uns eben im Probenraum eingeschlossen, um das zweite Album anzugehen. Und das hat erstaunlich gut funktioniert, also die Stimmung war super und es floss. Also das ist auch irgendwo Glückssache, das funktioniert nicht immer so gut. Aber das war halt eine gute Phase und so konnten wir relativ schnell nachlegen.

HoM: Ich habe einmal irgendwo gelesen, dass Ihr das Songwriting ein bisschen unter Euch aufteilt. Wie läuft das so. Du bist für die Texte zuständig?
Thomas: Das stimmt, die Texte schreibe ich alleine, aber ich weiß nicht, wo Du das gelesen hast, das ist falsch rübergekommen, wir schreiben die Songs zusammen, also musikalisch schreiben wir die komplett zusammen. Klar, es kommt ein Riff von den Gitarristen und dann wirft der andere ein "hier könnte man aber doch so und so" und dann hat der noch eine Idee. also das ist wirklich Koproduktion in Reinform.
HoM: Die Songs werden im Probenraum gemeinsam erarbeitet?
Thomas: Ja, man könnte es im klassischen Sinne Arbeit nennen, aber es macht Spaß. Also Arbeit ohne negativen Unterton. Aber es ist wirklich eine Koproduktion.

HoM: Vor kurzem hat Euch ja Euer bisheriger Drummer Panicz verlassen. Gibt es da etwas über die Gründe zu sagen?
Thomas: Ja, das ist immer schwer. Also ich kann da gerne etwas dazu sagen, das ist aber auch, glaube ich, schwer in Worte zu fassen. Ich sage immer, eine Band ist wie eine komplizierte Beziehung. Und jeder, der eine Beziehung führt, weiß, das kann schon einmal schwierig werden. Und bei einer Band sind das dann fünf oder sechs Leute. Da treffen halt Charaktere aufeinander und deswegen ist es schwierig, so in Worte zu fassen, dass es wirklich verständlich rüberkommt. Die Dynamik, die in so einer Band besteht, ist schwer aufzugreifen, weil das sehr individuell ist.
In diesem Fall war es einfach so, wir hatten eine sehr schöne Zeit zusammen, dann kamen privat einige Sachen dazu, die es ein bisschen schwerer gemacht haben, die auch persönlich Probleme nach sich gezogen haben. Also es ist nicht so, dass wir im dicksten Streit auseinander gegangen sind, aber es sollte halt auch nicht der dickste Streit werden. Das ist einfach das Ding, eben weil es so eine Koproduktion ist und weil das Songwriting wirklich ein gruppendynamisches Ding ist, darf da nichts dazwischen stehen. Und dann muss man unter Umständen leider schon einmal die schlimmsten Konsequenzen ziehen.
Das klingt so natürlich besonders hart, ist aber so ein Werdegang. Also es ist nicht so, dass von heute auf morgen gesagt wird: "Du bist doof und jetzt ist es vorbei". So funktioniert es nicht. Es ist wirklich schwer zu beschreiben und es gibt auch immer böses Blut, gar nicht unter uns, sondern von außen: "was ist da los, was soll das, was passiert da, das können wir nicht verstehen". Klar könnt ihr das nicht verstehen, ihr seid nicht dabei. Das ist schade, ich würde es gerne vernünftig erklären können, ohne in Details zu gehen, weil es sind natürlich auch sehr persönliche Sachen, aber da kann weder der eine noch der andere aufeinander böse sein.
HoM: Ist schon ein Ersatz in Aussicht?
Thomas: In Aussicht nicht, wir arbeiten daran, das ist bei uns auch nicht so: der ist jetzt weg, jetzt nehmen wir den nächsten. So geht es nicht, weil es auch eben diese soziale Komponente hat, also es muss funktionieren. Es ist nicht so, wenn er in den Probenraum kommt, alle Songs spielen kann, dann ist es perfekt. so ist es nicht. Man muss ein paar Mal miteinander proben, man muss vielleicht mal zusammen rausgehen, man muss vielleicht mal einen Gig zusammen spielen. Aber das sagen wir den Leuten auch, wir machen da keinen Hehl daraus.
Es geht darum, wir wollen das ja langfristig haben, es ist nicht das Ziel, dass man jetzt ständig irgendwie wechselt, sondern das Ziel ist, dass es eine langfristige Sache ist. Aber das ist gerade in unserem Stadium auch ein bisschen schwierig, aufgrund dessen, dass wir zwar schöne Gigs spielen, dafür aber viel Zeit investieren und nicht wirklich Geld verdienen. Wir machen das, weil es Spaß macht und weil wir Spaß haben, das mit anderen Menschen zu teilen. Das ist natürlich schwierig, das mit seinem eigenen Privatleben in Verbindung zu bringen. Jeder hat eine Freundin, die ist dann natürlich auch hinterher, so viel Zeit wie möglich von ihrem Freund zu kriegen. es ist schwierig.
Wenn man davon leben kann, ist es etwas anderes, da kann man sagen, es ist mein Job. Aber es ist eben nicht nur Job, es ist noch Hobby, weil man nebenher noch Geld verdienen muss und Zeit für seine Freunde, Freundin usw. erübrigen muss. Also, es ist schwierig, aber wir nehmen uns da Zeit.
Wir haben den Max, der hilft uns aus, ist auch ein Supertyp, das funktioniert auch, der hat leider nicht genügend Zeit um fest einzusteigen, so sieht es jedenfalls im Moment noch aus. Das ist schade, aber es ist so, muss man halt akzeptieren. Wir nehmen uns Zeit, um es dann, hinterher, so langfristig und gut wie möglich zu haben.

HoM: Ihr tourt ja recht viel und fleißig. Was waren denn so die herausragenden Erlebnisse oder was gibt es da besonderes zu berichten?
Thomas: Also sehr schön als Erlebnis war die Tour mit OVERKILL. Jetzt muss man dabei sagen, speziell Dirk und Steffie (beide für die Gitarren zuständig), unsere beiden älteren Semester, waren früher OVERKILL-Fans, dann ist es natürlich noch um so schöner, wenn man dann wirklich mit seinen alten Heroes auf der Bühne steht und Spaß macht.
Also das war schon ein schönes Erlebnis, weil auch die Leute von OVERKILL wirklich nett waren. Die haben uns sehr herzlich aufgenommen, uns geholfen, alles, das war super. Es war eine sehr schöne Zeit, wir haben das ja in zwei Etappen gemacht, beides hervorragend, und das war auch für die Band noch mal so ein Kick. Weil man da so aufeinander hockt und sehr, sehr viel Zeit miteinander verbringt, mehr noch als wenn man probt und hier und da einen Clubgig spielt. Man ist halt nicht zu Hause, sondern hängt 24 Stunden aufeinander. Und das ist natürlich auch so eine Zerreißprobe, das hat aber hervorragend funktioniert, auch noch mit Panicz. Also, da gibt es nix, nur, da haben halt andere Sachen dann letztlich eine Rolle gespielt.
Und dann gibt es noch das Festival in Istanbul, das war auch ganz großartig, da haben wir zwei Plätze vor SLAYER gespielt. ich meine, welche Metalband würde da nicht einen Luftsprung machen. Das war ein großes Erlebnis, vor allen Dinge, es war ein relativ kleines Festival, da waren, ich glaube "nur" 4.000-5.000 Leute, der Platz war aber auch so ausgelegt und da ist schon die Luzie abgegangen, also da flog der Puck.
So vom Gefühl her war diese OVERKILL-Tour eine große Sache und optisch war dieses Festival großartig. Weil auch die Leute, man mag es vielleicht nicht glauben, oder man kennt es halt nicht so, aus den östlichen Ländern, aber die können was. Die marschieren mit und wir kriegen auch heute noch E-Mails und Gästebucheinträge von den Türken und das war eine sehr schöne Sache

HoM: Wenn Du Dir es raussuchen könntest, mit wem würdest Du mal gerne auf der Bühne stehen?
Thomas: Tja (überlegt). das finde ich wirklich schwierig. Also ich höre viele Bands. jetzt kann man das von zwei Seiten sehen: mit wem würde ich persönlich gerne auf der Bühne stehen, da könnte ich jetzt sagen MESHUGGAH oder MACHINE HEAD, weil ich mit denen aufgewachsen bin, weil ich sie einfach großartig finde. Großartige Musiker, ich habe größten Respekt vor diesen Menschen. Auf der anderen Seite muss man natürlich auch sagen: es muss passen. Klar, die OVERKILL-Tour war eine schöne Sache. Aber das Publikum war nicht unseres. Das war offen, hat uns freundlich empfangen, aber das war jetzt nicht das Publikum, das wir auf unsere Seite ziehen, langfristig. Die hatten einen schönen Abend, wir hatten einen schönen Abend und das war es.
Und wenn ich jetzt wirklich sagen müsste, mit wem möchte ich als 10 FOLD B-LOW gerne auf der Bühne stehen, dann vielleicht CHIMAIRA oder irgendwelche Roadrunner-Bands, also das Ding ist nicht wegen der Bands, sondern es geht mehr um das Publikum. Also Musik ist für mich mehr eine Sache die ich, bzw. wir als Band mit dem Publikum teilen.
Bands gucke ich mir lieber an, als mit denen auf der Bühne zu stehen. Also, das ist für mich ein bisschen schwierig. klar ist es ein schönes Erlebnis gewesen mit OVERKILL, aber wenn ich mich entscheiden müsste, mit wem stehe ich gerne auf der Bühne, dann sage ich: Leute die eine Fanbase haben, die auch mit uns klarkommt. Das ist halt so die Sache.
HoM: Und was hörst Du aktuell so, wenn Ihr unterwegs seid, zum Beispiel jetzt gerade?
Thomas: Jetzt brandaktuell höre ich sehr viel GOJIRA. Das kennt man nicht so. ich bin ein großer Freund von französischem Metal. Da gibt es GOJIRA, PLEYMO, früher war gut WATCHA, DAGOBA, das sind so Sachen die ich wirklich gerne höre, weil ich von der französischen Szene eine Menge halte. Man kann generell von dem Land halten was man will, aber produzieren und Musik machen können die. Und dann höre ich immer CHIMAIRA, MESHUGGAH natürlich und solche Sachen.

HoM: Wie würdest Du die Musik von 10 FOLD B-LOW im derzeitigen Stadium bezeichnen? Früher war es ja, ganz vorsichtig ausgedrückt, etwas in Richtung Nu Metal, aber jetzt sicherlich nicht mehr, jetzt ist noch Thrash und auch ein wenig Death Metal dabei.
Thomas: Ja, ich weiß es nicht so richtig. aber das trifft es schon ganz gut. Es ist natürlich eine Mixtur. Es ist auch nicht geplant als Mixtur, es ist echt. Wir schreiben es so und wir denken uns nicht "jetzt hier noch ne Prise Thrash und da noch eine Prise Death", es ist einfach das was es ist.
Es sind auch sehr verschiedene Charaktere, dadurch, dass wir auch verschiedenste Generationen drin haben. Also, der älteste ist 33, der jüngste 21. Da ist schon ein Unterschied. Der älteste ist mit OVERKILL aufgewachsen, oder DEATH oder solchen Bands, und der jüngste der kommt jetzt daher mit SOILWORK und solchen Sachen. Ich glaube, das tut uns auch gut. Aber das ist natürlich auch die Sache, warum auch die großen Magazine in Deutschland sich sehr schwer tun uns einzuordnen, und auch wir. Ich tue mir sowieso schwer mit diesen Schubladen und diese Nu Metal Sache, die uns, ich sage mal, oft vorgeworfen wird, da glaube ich nicht so richtig dran, dass das so ist.
Ich weiß es nicht, ich glaube der Metal Hammer, oder nein, es war ein holländisches Magazin, ich weiß nicht mehr, wie die heißen, hat geschrieben "New DeathMetalCore". Ist auch wieder ein Mischmasch, ist auch keine klassische Sparte, wie man sie kennt, aber ich glaube, das trifft es am besten. Selber tun wir uns noch wesentlich schwerer, da etwas dazu zu sagen. Also es ist halt wirklich von allem ein bisschen was drin.
Und das einzige, was wirklich bewusst gemacht wurde für das zweite Album. also zum ersten Album kam sehr oft der Vergleich mit SLIPKNOT, wegen dem Gesang, das heißt wegen dem Gebrüll beim Gesang, und das hat mir nicht so gefallen. Gut, das klingt vielleicht so, ich würde selbst es nie wagen, zu sagen ich klinge wie Corey, also da bin ich noch lange nicht und da will ich auch nicht hin. Ich will klingen wie ich. Wenn es aber nicht so ist, dann muss ich daran arbeiten und deswegen habe ich da halt gedacht, hier drehe ich noch an der Schraube und packe eine Kelle Death Metal drauf, das Tiefere, um mich da mal so ein bisschen zu distanzieren. Nebenbei gefällt es mir auch.
So entwickelte sich das, und was wir jetzt letztlich sind, finde ich, sollte der Hörer selbst entscheiden, weil ich bin sowieso kein Freund von diesen Schubladen. Klar, der Mensch braucht Schubladen, der will so Sachen irgendwo rein packen, aber ich kann leider nicht damit dienen.

HoM: Was darf man live erwarten? Legt Ihr auch wert auf das Visuelle, auf Showelemente, gibt es eine Stageplan oder ist das alles eher spontan?
Thomas: Das ist hundertprozentig spontan und echt. Ich glaube, wenn man da so einen Plan hat, wird es erstens den Musikern langweilig, wenn man dann, zum Beispiel auf einer Tour, jeden Abend das Gleiche macht, bei dem Song muss ich jetzt in der Strophe genau da hin marschieren, das gibt es, also mir wäre es echt langweilig.
HoM: Und dem Publikum sicherlich auch.
Thomas: Das denke ich auch, wenn sie mehrmals hingehen, was im Moment vielleicht nicht so der Fall ist, aber wenn es so wäre. Ich glaube aber auch, dass es rüberkommen würde, dass es der Band langweilig ist und ich glaube, das darf nicht passieren. Ich finde ja, dass Musik so eine Sache zwischen Publikum und Band ist und Du wirst es ja auch gleich sehen.

HoM: Was sind Eure Pläne für die nähere Zukunft?
Thomas: Also jetzt erstmal konzentrieren wir uns auf die Schlagzeugersuche. Wir haben Anzeigen geschaltet, gucken aktiv nach, fragen bei befreundeten Bands, wen man so kennt. Da muss man mal gucken, das wird ein längerer Prozess, das sehe ich schon kommen. Wir werden weiter Clubgigs spielen mit Max, was sich anbietet.
Wir arbeiten jetzt erstmal nicht auf viele Gigs hin. Was kommt, spielen wir und in erster Linie müssen wir an dieser Schlagzeugersache arbeiten. Und dann planen wir für Anfang/Mitte 2006 eine eigene Clubtour, eine kleine. Hoffentlich läuft es gut, es ist noch nichts genaues geplant, aber so Größenordnung Knaack, das wird sicherlich ein großer Spaß.
Aber wie gesagt, das ist noch ein bisschen weiter hinten und erst danach werden wir an die neue CD gehen. Was natürlich schön wäre, was aber ohne neue CD ein bisschen schwierig ist, wäre eines der großen Festivals, was wir bisher noch nicht geschafft hatten, da wir auch die Veröffentlichungen der CDs etwas unglücklich gelegt hatten. Das wäre noch ein großer Wunsch von uns. Traum nicht, sondern ein Wunsch, also es wäre schön, weil man sich da zum einen Leute erspielen kann und weil es zum anderen bestimmt ein schönes Erlebnis ist. Kleinere Festivals waren zwar auch immer großartig, aber so den einen Schritt weiter würden wir gerne noch gehen, wenn es möglich ist.
Wir werden uns sicherlich nach der Clubtour damit beschäftigen, was auf das nächste Album mit drauf kommt. Mit dem neuen Schlagzeuger, mit neuem Material, im Moment macht es nicht viel Sinn die Sachen zu schreiben, weil wir möchten das gerne als komplette Band schreiben. Ich denke auch, dass sich ein Schlagzeuger dann eher zu Hause fühlt. Und das ist wichtig, er soll dahinter sitzen und sich zu Hause fühlen. Denn das ist das Gefühl, das wir da oben haben.

HoM: Hast Du noch ein abschließendes Statement an unsere Leser?
Thomas: Kommt zu unseren Konzerten. Wir freuen uns über jeden der kommt und über jeden der Spaß dran hat, freuen uns auch über jeden der überhaupt die Musik mag, sich die CD, ich sage mal, besorgt, ich kenne das ja, ich sag nicht mehr dazu (lacht). Wir freuen uns darüber und so lange das möglich ist, macht es Spaß. Ganz einfach.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch an den Gitarristen der Band, Dirk, der den Kontakt aufrecht erhalten und damit das Interview ermöglicht hat.

Ralf Stierlen, (Artikelliste), 07.11.2005