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Make Way For The King
Voodoo Six
Make Way For The King, Soulfood Music, 2017
Nik Taylor-StoakesGesang
Matt PearceGitarre
Tony NewtonBass
Craig PriceGitarre
Joe LazarusSchlagzeug
Produziert von: Tony Newton Länge: 66 Min 24 Sek Medium: CD
01. Electric07. Until The End
02. Make Way For The King08. Release The Hounds
03. Let Me Walk09. The Choking
04. Falling Apart10. Walk A Mile
05. Riot11. Wasteland
06. Amen12. Swept Aside

Vor vier Jahren hieß das bislang letzte akustische Lebenszeichen “Songs To Invade Countries To“ (“Lieder, zu denen man in Länder einmarschiert“), dann übernahmen sie den Support-Slot für die IRON MAIDEN-Europa-Tour (und konnte dabei durchaus überzeugen – was bei einem MAIDEN-Publikum nicht einfach ist) und nun kommen die Briten VOODOO SIX mit einem weiteren selbstbewusst betitelten Album daher: “Make Way For The King“.

Dabei musste sich die Band bevor die Aufnahmen in Los Angeles stattfinden konnten nach einem neuen Frontmann umsehen. Der bisherige Sänger, Luke Purdie, verließ VOODOO SIX nach ihrer Headline-Tour im Jahr 2014 und der Neue am Mikrofon hört auf den Namen Nik Taylor-Stoakes und sollte den Wechsel schnell vergessen machen. Denn er macht auf seinem Einstand gleich mal eine prima Figur. Er verfügt über eine deutlich variablere Stimme und performt die Songs mit einer Menge Feeling. Dabei profitiert er aber auch ein wenig von dem deutlich stärkeren Songwriting.

Photo-Credit: zur Verfügung gestellt von Oktober Promotion

Denn im Vergleich zum Vorgänger der etwas durchwachsen war, ist es der Band hier gelungen, eine ganze Reihe an superben Rock-Songs auf die Platte zu bringen, die den Sound der Band (der bisher ja eher klassisch-rockig war) mehr für leicht alternative Sounds zu öffnen. Dabei klingen VOODOO SIX hier stellenweise ein wenig nach A PERFECT CIRCLE, was selbstverständlich auch ein ganzes Stück weit am Timbre und der Intonation von Taylor-Stoakes liegt.

Schon nach den ersten drei Songs des Albums, Electric, dem Titelsong und Let Me Walk (letzterer klingt etwas nach AUDIOSLAVE) sollte jedem Hörer klar sein, was für ein Klasse-Album er hier vorliegen hat. Im weiteren Verlauf wird er dann noch mit Kleinoden wie dem hymnischen Amen, der Groove-Nummer Until The End und dem mysthischen The Choking oder dem krönenden Swept Aside belohnt. Die Songs sind ebenso eingängig wie mitreißend sowie abwechslungsreich, was dazu führt, dass man sich dieses Werk gerne immer wieder anhört – vielleicht kommen hier ja wirklich die nächsten Könige des harten Rock.

Marc Langels, (Artikelliste), 28.08.2017