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Hemifran
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The Golden Demon - New Songs About Chaos And Transition
Various Artists
The Golden Demon - New Songs About Chaos And Transition, Eigenvertrieb, 2013
Various Artists
Produziert von: Old Homestead Länge: 99 Min 22 Sek Medium: CD
CD 1:CD 2:
01. Greg Copeland - Golden Demon01. Luisa Jordan-Hilloran-Demon revisited
02. Julie Christensen - Ten People02. Doug Ingoldsby - Brothers
03. Steve Noonan - Another Good Man Down03. Allan Thomas - How Long Can This Go On
04. Luisa Jordan - The Room Of Me04. Michael Weston King - I Did`nt Raise My Boy To Me
05. Sid Griffin - Right Round The Bend05. Keith Miles - Until It Makes Sense Again
06. Janai Huff - Just Like Me06. Bob Cheevers - Occupying Wall Street
07. Doug Ingoldsby - Us & Them07. Michael Ward - Donkey Island
08.Jesse & Frank - Hat Check Girl08. Mietek - Signs
09. Kenny White - Letter From X-Ray09. Kenny White - Out Of My Element
10. Stephen David Austin - Laurel Canyon10. Janni Littlepage - Winds of Change
11. Jeff Larson - Underneath The Satellite Sky11. Michael Persson - What A Wonderful world
12. Ingrid Serban - Someday12. Sky Country - Rogerson Noble
13. The Good Intentions - Woody Guthrie's Rulin'

"Golden One" und "Demon Two" betiteln die schwedischen Schöngeister von Hemifran ihren aktuellen Sampler und ungeachtet des ausgegebenen Themas "Chaos und Übergang" (musikalische Betrachtungen zum Übel in der Welt), das sich wie ein roter Faden in den Texten und Kommentaren durchzieht, birgt auch diesmal die Ausgabe viele positive musikalische Entdeckungen und einige liebgewordene, alte Bekannte.

Da schwelgt sparsamst mit zartester Violine begleitet, Greg Copland vom Golden Demon, klopft sich rhythmisch mit Percussion und knarziger Gitarre Ten People von Julie Christensen, die wie eine junge Judy Collins singt, in den Kopf hinein und macht klar, das man mehr von dieser künstlerin hören möchte.
Contryesk, mit einer hübschen Portion "Die Welt ist schön" und beherzter 12-Saitigen bestückt, begibt sich Stephen David Austin auf den Weg zum Laurel Canyon, haben Doug Ingoldsby und der auch hierzulande mit Insider-Sympathie belegter Eugene Ruffolo mit Us & Them in bester James Taylor/AMERICA Manier ihren großen Auftritt und krönt Jeff Larson mit beeindruckendem Songwriting und Gespür für beeindruckende Westcoast-Momente mit Satellite Sky quasi die erste Seite mit hochinteressanten musikalischen Augenblicken und Entdeckungen, die weiblicherseits von Jenai Huffs Just Like Me in betörendem Marianne Faithfull Timbre gesungen wird.

Auch auf CD 2 wird nach Herzenslust mit dem von Kenny Loggins mitproduzierten Brothers von Doug Ingoldsby nach allerschönster AMERICA-Art geschwelgt, gibt der auch hierzulande in Insiderkreisen bekannte Allan Thomas mit souligem Westcoast Timbre seine Visitenkarte via How Long ab.
Das zur Zeit aktuelle "Occupy"-Thema wird in bester rockiger EAGLES-Manier von Bob Cheevers' Occupy Wall Street thematisiert und ein gewisser Mietek hat viel orientalisches Flair, wenn er mit gehöriger STEVE WINDWOOD Affinität die Signs zu erkennen glaubt.

Michael Perssons Wonderful world bildet dann auch schon den Zieleinlauf für einen hörenswerten Samplers, dem man ob seiner Reichhaltigkeit Zeit zum Entfalten geben sollte.

Michael Masuch, (Artikelliste), 11.06.2013