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Official Bootleg Volume Six - Live At The Rock Of Ages Festival Germany 2008
Uriah Heep
Official Bootleg Volume Six - Live At The Rock Of Ages Festival Germany 2008, earMUSIC / Edel, 2013
Mick BoxGuitar, Vocals
Bernie ShawLead Vocals
Phil LanzonKeyboards, Vocals
Trevor BolderBass, Guitar, Vocals
Russell GilbrockPercussion, Vocals
Produziert von: Daniel Earnshaw Länge: 76 Min 27 Sek Medium: CD
01. Overload08. Free Me
02. Cry Freedom09. Shadow
03. Falling In Love10. Sunrise
04. Words In The Distance11. Gypsy
05. Tears Of The World12. July Morning
06. Between Two Worlds13. Easy Livin’
07. The Wizard14. Lady In Black

Logo Uriah Heep

URIAH HEEP's Official Bootleg Edition geht in die sechste Runde, wer hätte das nach dem doch schwächelnden Start der Reihe gedacht.
Doch mittlerweile haben die Verantwortlichen offenbar verstanden, dass auch "Official Bootlegs" zumindest gewissen Qualitätstandards genügen müssen, auch wenn sie zum "Nice Price" unters Volk gebracht werden wollen.
Die Verpackung stand dabei nie zur Debatte, im Gegenteil, die schönen Digipaks mit Sammelrücken sind eigentlich ein Hauptkaufanreiz, aber der Sound ließ doch hier und da zu wünschen übrig.

Hier hat man hörbar nachgebessert, zu bemäkeln wäre bestenfalls nur noch die gefühlt immer gleiche Songauswahl, was natürlich bei Mitschnitten einer nicht enden wollenden Welttournee und einem entsprechenden Repertoire an Klassikern nicht immer vermeidbar ist.

Nachdem die Setlist von Volume Five aus Athen, Griechenland aus 2011 im Großen und Ganzen wie gehabt ohne Überraschungen auskam, hat die neuste Ausgabe in dieser Hinsicht doch deutlich mehr zu bieten.
Der Gig stammt vom Rock Of Ages Festival 2008, dem Erscheinungsjahr des "Wake The Sleeper" Albums und folgerichtig wird dieses auch durch diverse Songs gewürdigt, aber auch sonst besteht das Programm nur zur Hälfte aus den altbekannten Pflichtnummern.

HEEP traten als Headliner des Festivals an und hatten einen Tag zuvor bereits einen Knast-Gig in Rottenburg absolviert. Die Band war voll im Saft und schäkerten mit dem gut gelaunten Publikum öfters auf Deutsch und keineswegs nur in Grundbegriffen sondern auch durchaus anspruchsvoll ("Jawolski"), was den Gig überaus sympathisch erscheinen lässt.

Fazit: Neben Volume Three ein Highlight der Reihe und ein recht rockiges dazu.

Ralf Frank, (Artikelliste), 18.07.2013