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Stayin' Out Late
The Dawn Brothers
Stayin' Out Late, V2, 2017
Bas van HoltVocals, Guitars
Levi VisVocals, Bass
Rowan de VossVocals, Keyboards
Raffael SchwidessenDrums
Produziert von: Mischa den Haring & Pablo van den Poel Länge: 40 Min 36 Sek Medium: CD
01. Darling07. The Hunter
02. Milk Truck08. Get Down The Road
03. Staying Out Late09. Moon Discovered
04. Stick Around10. Free Bird
05. Pictures11. Silver Spoon
06. Vampire12. Chevy Suburban

Americana aus den Niederlanden mit einem dicken Schuss 70's Retro wie ihn beispielsweise die BLACK KEYS spielen?

Funktioniert das? Ja, klar.

Das aus Rotterdam stammende Quartett DAWN BROTHERS, die übrigens nicht miteinander blutsverwandt sind, arbeitete sich in diesem Jahr bereits an über 100 Konzerten in Klein- und Kleinsthallen ab, und sie wissen inzwischen wie man den Zuschauer packt, der der Band womöglich mit dem "Bitte-nicht-noch-eine-70's Retro-Band-" Vorurteil im Kopf begegnet.

Da perlen Darling und Milk Truck wie aus einer alten Wurlitzer Jukebox heraus, als drückten Rod Stewart und seine Faces wieder auf die Tube, da scheint Sting für Staying Out Late Pate zu stehen und Otis Redding verirrt sich zu den Holländern ins Studio und sie intonieren zusammen Stick Around.

Alles erscheint möglich, und die Brüder im Geiste projezieren während ihrer 12 Songs feinstes musikalisches Kopfkino und lassen sich stilistisch nur schwerlich einordnen.

Wie wäre es schließlich noch mit ein bisschen Hendrix Feeling samt verzerrter Stimme und Gitarre? Kein Problem, hier verzaubert uns postwendend das blecherne The Hunter mit immensen Retro Charme.

DAWN BROTHERS baden genüsslich in den Wogen der 70er Jahre und Steve Miller und Co (Chevy Suburban) sind neben anderen namhaften Paten die Impulsgeber für eine mit reichlich Patina angereicherte Musik. Feine Sache.

Michael Masuch, (Artikelliste), 26.10.2017