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Agents Of Sentimentality
The Dawn Band
Agents Of Sentimentality, Elektrohasch, 2011
Daniel ZerndlGuitar, Drums, Vocals & Synthesizer
Martin TreppeschGuitar, Bass & Synthesizer
Gäste:
Andreas PernpeintnerOrgan (Tracks 1 & 5)
Haris TurkanovicGuitar Solo (Track 4) & Choir (Track 5)
Tim HöferGlass Harp (Track 9)
Annik MichelVocals (Track 5)
Stefan KoglekChoir (Track 5)
Beata VolodinaChoir (Track 5)
Produziert von: The Dawn Band Länge: 47 Min 41 Sek Medium: CD
01. Love Is A Burglar06. Siam
02. City Lights (Shine On)07. Kussnacht
03. Lost Soul At The Night Club08. Amour's Ark
04. Surfing The Big Wave (Pt. 1-3)09. Slowly Dancing (Around The Midnight Bar)
05. Boat Across The Ocean10. Love Is A Burglar (Reprise)

Nachdem sich bei seiner Hauptband HAINLOOSE seit einiger Zeit nichts mehr rührt, hat sich deren Drummer Daniel Zerndl Muße für sein Projekt THE DAWN BAND genommen. Keine schlechte Idee, wenn man sich “Agents Of Sentimentality“ zu Ohren führt. Jedenfalls ist diese Scheibe ganz bestimmt nichts für Schubladenliebhaber, finden sich hier doch eine Vielzahl von Einflüssen, die zu Ausflügen in ganz unterschiedliche Stile und Genres führen. Indie, Psychedelic Rock, Singer-/Songwirter-Stoff, Pop (Lost Soul At The Night Club), Punkiges (City Lights (Shine On)) und natürlich auch ein Schuss Stoner geben sich die Klinke in die Hand, die Songs sind mit sicherer hand arrangiert und eher sparsam mit Vocals versehen.

Als roter Faden dient eine gewisse lässige Verspieltheit, nichts wirkt verkrampft oder gewollt, eine entspannte Grundstimmung macht sich breit. Das Thema des Coverartworks mit den Wellen wird aufgenommen, wenn sich manche Stücke plötzlich aufbäumen (Kussnacht). Mit fließenden Grooves schafft es das Album auch mitunter, den Hörer wie in einen Sog anzuziehen (Armour’s Ark), wobei das diesbezügliche Herzstück der Scheibe sicherlich das dreiteilige Surfing The Big Wave ist.

Mit “Agents Of Sentimentality“ haben Zerndl und Treppesch vieles richtig gemacht, sie gehen mutig ihren Weg und bestechen durch Vielfalt, ohne beliebig zu wirken und eine wohltuende Relaxtheit (das muss das Stonerherz von Zerndl sein). Gerade richtig für laue Sommerabende und eine unbedingte Empfehlung für alle Hörer mit offenen Ohren.

Ralf Stierlen, (Artikelliste), 17.06.2011