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Striker
Striker
Striker, Breaking Records Records, 2017
Dan ClearyGesang
Tim BrownGitarre
William WallaceBass
Adam BrownSchlagzeug
Gastmusiker
Simon FallonGitarre
Adam GrimmeltGitarre
Produziert von: Dan CLeary & Fredrik Nordström Länge: 38 Min 59 Sek Medium: CD
01. Former Glory06. Rock The Night
02. Pass Me By07. Over The Top
03. Born To Lose08. Freedom's Call
04. Cheating Death09. Curse Of The Dead
05. Shadows In The Night10. Desire

Wow, das ging ja wirklich flott. Vor gerade einmal einem Jahr lag mir das vierte Album der kanadischen Metal-Helden, “Stand In The Fire“, zur Rezension vor. Kurze Zeit ging es auf Tour mit PRIMAL FEAR und BRAINSTORM, wobei die Kanadier bei dem Konzert in der Saarbrücker Garage ebenfalls einen sehr starken Eindruck hinterließen. Und nun heißt es also bereits: Bühne frei für Album Nummer Fünf der Band aus Edmonton in der Provinz Alberta. Die dieses Mal der Einfachheit halber auf einen Titel für das Werk verzichtet hat.

Um mal gleich mit der Kritik anzufangen: das Album ist kurz. Auf gerade mal knapp 39 Minuten Spielzeit bringen es die zehn Kompositionen, wobei Cheating Death ein rund einminütiges Instrumental ist. Damit auch schon genug der Kritik, denn ansonsten ist das Album ein Fest für Fans des Old School Heavy Metal, der geprägt wurde von Bands wie SAXON, JUDAS PRIEST, VICIOUS RUMORS, CRIMSON GLORY, KING DIAMOND oder auch LEATHERWOLF etc. Meine Güte, als Metal-Fan muss man die Band einfach lieben.

Denn was Dan Cleary (Gesang), Tim Brown (Gitarren), William Wallace (Bass) und Adam Brown (Schlagzeug) hier abliefern, das ist allerfeinste Metal-Schule mit knalligen Riffs in allen Tempi und Leads in allen Tonlagen. Dazu verfügt die Band mit Cleary über einen sensationell guten Sänger, der es schafft, den Liedern eine eigene Note zu geben und zudem einige Ohrwurm-Refrains wie etwa in Former Glory, Born To Lose oder Shadows In The Night zu bieten hat (um hier mal nur die drei besten Beispiele zu nennen). Aber dieses Werk hangelt sich eigentlich von einem Höhepunkt zum nächsten, wobei das abschließende Ozzy Osbourne-Cover Desire das gefühlt schwächste Stück des Album– damit aber immer noch sehr weit weg von einem schwachen Song - ist.

An diesem Album kann man sich so schnell nicht satt hören. Dadurch erscheint das Werk fast noch kurzweiliger – und damit kürzer –als es ohnehin schon ist. Zum Glück kann man es dann ja einfach wieder von vorne genießen. Die Band macht mit “Striker“ da weiter, wo sie im vergangenen Jahr mit “Stand In The Fire“ aufgehört hatte: fantastischer Metal mit allerfeinsten Songs auf allerhöchstem Niveau gespielt zudem mit einer starken Produktion gesegnet. Diese Band und dieses Album muss man als Metal-Fan gehört haben. So modern kann Old School Metal sein - beziehungsweise so old school kann moderner Metal klingen.

Marc Langels, (Artikelliste), 05.02.2017